Am 1. Februar findet der FIT-Tag „Frauen in die Technik“ wie jedes Jahr an der Alpen-Adria-Universität statt. Schülerinnen sollen an diesem Tag aktiv technische und naturwissenschaftliche Studienrichtungen kennen lernen.
– Vortrag von B.Sc. Melanie Schranz
„Die hungrigen PhilosophInnen“- Warum unsere Computer nicht dauernd „verklemmen“ – Schnuppervorlesung von Ass.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Bollin
– Schnuppervorlesung von Dipl.-Ing. Hendrik Husstedt
09:30 Aus meinem Berufsalltag im Hörsaal B
Unter dem Titel „Studium live“ gibt es im Hörsaal B eine Vorlesung („Magnetismus, mehr als Kompassnadel und Kühlschrankmagnet – Berührungslose Positionsbestimmung“) und Vorträge („Von der Schule zum Studium“- Trau dich!“ und „Mein beruflicher Alltag bei der KABEG im LKH Klagenfurt“)
Wertvolle Tipps aus erster Hand geben anschließend Studierende aus technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen direkt bei Infoständen.
Abschließend erhalten die Besucherinnen die Möglichkeit, in die faszinierende Welt der Technik einzutauchen und sich aktiv in Workshops zu beteiligen. Folgende Workshops werden angeboten: „Augmented Reality“ (Spiele mit virtuellen Objekten in der realen Welt!), „Future Science“ (Eingebettete Systeme erobern die Welt), „Geo-Caching“ (Die digitale Schatzsuche), „Geographie hautnah“ (Unsere Welt in Karten), „Joomla“ (Gestalte deine eigene Website!), „Spielerisch mit dem Zufall umgehen“ (Lernen Sie Mathematik und Statistik kennen!), Verschlüsselung (Geheime Botschaften).
Der FIT-Infotag beginnt um 8.00 Uhr beim Hörsaal B an der Alpen-Adria-Universität.
FIT – Frauen in die Technik Kärnten findet jährlich als Kooperation zwischen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, dem Mädchenzentrum Kärnten, der FH-Technikum Kärnten und rund 30 Schulen in Kärnten statt. Rund 100 Schülerinnen nehmen an den beiden Informationstagen an der Universität und an der FH Teil und lernen dabei neue Aspekte und Perspektiven auf technische Studienrichtungen kennen.
Die Studienrichtungen Technische Mathematik, Geographie, Informatik und Informationstechnik und das E-Buisness-Center, die Verkehrsinformatik, sowie die Informationstechnologie präsentieren in Schnupperstationen im Verlaufe von 2 Stunden ihre vielfältigen und anregenden Projekte, Rätsel und Inhalte für die Schülerinnen im Alter von 16 bis 18 Jahren. Präsentiert werden Projekte wie „WebMapping - Atlanten im Internet“ aus dem Projekt „HarmonISA“, ein „PC Hardware Workshop“, das Projekt „Multimundus“, das Projekt „Können Computer Fotos sehen?“, die Schnupperstation „Roboter“, die Station „Homepagegestaltung leicht gemacht!", die Schnupperstation “Eye-Tracking im Usability Labor“ und „Abenteuer Mathematik: knifflige Aufgaben für kluge Köpfe“.
Ungefähr neun Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen erzählen im „Studium live“ von dem Weg zu ihrer Studienentscheidung, den Hilfestellungen und Coping-Strategien im Studieneingangssemester, den Erfahrungen in ihren Auslandssemestern und von ihren beruflichen Zukunftsplänen.
In der Diskussion zu den Kurzvorträgen („Mein Berufsweg“) von Absolventinnen der Technischen Mathematik, der Informatik und der Geographie werden auch die Problematik der Vereinbarkeit und der Gleichstellung in Bezug auf Lohn und Karrierefortschritt angesprochen.
Schließlich endet jede FIT-Veranstaltung mit der Verteilung von Preise und Andenken der Alpen-Adria-Universität an die Schülerinnen.
Qualifzierungsprogramm für Selbständigkeit, Geschlechterdemokratie und Peer-Mentoring des ZFG
MMag.a Utta Isop
Übergang: Universität-Arbeitsmarkt
Das Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (ZFG) startete am 25. September 2007 das Qualifizierungsprogramm JuWA (JungWissenschafterinnen / JungAkademikerinnen) für 14 Teilnehmerinnen. Im Zentrum dieses Programms steht die gemeinsame Bearbeitung des Übergangs von der Universität zum Arbeitsmarkt, sei es im Hinblick auf eine Selbständigkeit, eine Anstellung oder eine Projektarbeit.
7 Geschäftsideen/ Projektkonzepte entwickelt
Es wurden im Laufe der letzten 8 Monate 7 Projektkonzepte und Geschäftsideen in sieben Projektgruppen entwickelt. Vorbild dieses Programms ist das Projekt „Universität und Arbeitsmarkt-Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen“ der Abteilung Kultur- und Wissenschaftsanalyse (KWA) der IFF-Fakultät und UNIUN (UNIversitätsabsolventInnen gründen Unternehmen) der Universität Wien und der Technischen Universität Wien.
Gruppenbildung und nicht Vereinzelung verstärkt Ideenfindung
Wie in diesen Vorbildprogrammen steht bei JuWA die Phase der Ideenfindung im Hinblick auf Selbständigkeit bzw. den Einstieg in den Arbeitsmarkt in Projektgruppen und durch Peer-Mentoring im Vordergrund. Die Bearbeitung der mit Unsicherheiten behafteten Übergangsphase in den Arbeitsmarkt wird weitaus effizienter innerhalb einer Peer-Group bearbeitet als durch Einzelgängerinnen. Besonders die Entwicklung von Geschäfts- und Firmengründungsideen wird durch die Gruppenbildung immens verstärkt.
Nachfolgeprogramm durch das Referat für Frauen und Gleichbehandlung
Das Referat für Frauen- und Gleichbehandlung des Landes Kärnten, das mit zu den Sponsorinnen von JuWA gehört, plant ein Nachfolgeprogramm für Unternehmensgründerinnen. JuWA-Teilnehmerinnen sollen darin bevorzugt aufgenommen werden. Der Dank dafür gilt der Frauenbeauftragten Helga Grafschafter.
Geschlechterdemokratie: Vereinbarkeit – Gewalt – Selbständigkeit
Das Prinzip der Geschlechterdemokratie und der Gesundheitsförderung steht im Kern von JuWA. Die große Verantwortung der meisten Teilnehmerinnen für ihre Kinder und Familien wird zu den Prozessen der Ideenentwicklung und der Selbständigkeit in Beziehung gesetzt. Die Reflexion und die Notwendigkeit von Fürsorgearbeit in Vereinbarkeit mit Erwerbsarbeit stehen im Vordergrund. Wie ist es möglich, mit hoher Qualität die Erziehung der eigenen Kinder zu gewährleisten UND am eigenen finanziellen Überleben zu arbeiten? Wie ist es möglich, gewalttätige Beziehungen hinter sich zu lassen, die auch durch finanzielle Abhängigkeiten entstanden sind?
Ziel: Verankerung von JuWA
Ziel von JuWA ist es, dieses Angebot an der Alpen-Adria-Universität nachhaltig und in Kooperation mit bereits vorhandenen Einrichtungen zu verankern.
Projektleitung: MMag.a Utta Isop
Projektfinanzierung: Frauenreferat des Landes Kärnten
Durchführungszeitraum: 2007 - 2008
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Präsentation von JuWA
Frauenförderung für JungWissenschafterinnen & JungAkademikerinnen
Qualifzierungsprogramm für Selbständigkeit, Geschlechterdemokratie und Peer-Mentoring des ZFG
DATUM 23. September 2008
ORT Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, z.1.29 (Oman-Saal)
ZEIT 18.00
Das Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (ZFG) startete mit Unterstützung des Referats für Frauen und Gleichbehandlung des Landes Kärnten am 25. September 2007 das Qualifizierungsprogramm JuWA (JungWissenschafterinnen / JungAkademikerinnen) für 14 Teilnehmerinnen. Im Zentrum dieses Programms stand die gemeinsame Bearbeitung des Übergangs von der Universität zum Arbeitsmarkt, sei es im Hinblick auf eine Selbständigkeit, eine Anstellung oder eine Projektarbeit. Es wurden im Laufe der letzten 10 Monate 7 Projektkonzepte und Geschäftsideen entwickelt. Die Phase der Ideenfindung stand in den Projektgruppen und beim Peer-Mentoring im Vordergrund. Das Prinzip der Geschlechterdemokratie und der Gesundheitsförderung begleiteten alle Qualifizierungsschritte von JuWA. Ziel von JuWA ist es, dieses Angebot an der Alpen-Adria-Universität nachhaltig und in Kooperation mit bereits vorhandenen Einrichtungen zu verankern.
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