Kurzfassung:
TCM umfasst mehrere medizinische Behandlungsmethoden (Akupunktur, Kräutertherapie, Massage, Diätetik, und Bewegungstherapie) die vor mehr als 2200 Jahren in China entwickelt wurden. Die bekannteste und im Westen am meisten praktizierte Methode ist die Akupunktur.
In der Gedankenwelt der chinesischen Medizin kreist unsere Lebensenergie - CHI genannt - mit ihren Anteilen Yin und Yang in den Meridianen. Das CHI speist sich aus der Ernährung, der Atmung und aus einem vorgeburtlichen Anteil. Yin steht für den weiblichen und Yang steht für den männlichen Anteil dieser Lebensenergie. Diese beiden Anteile, Yin und Yang, müssen im Gleichgewicht sein, sonst kommt es zu einer Störung des CHI-Flusses, was dem Beginn einer Erkrankung entspricht. Ziel der Behandlung in der chinesischen Medizin ist es, den gestörten Energiefluss wieder zu normalisieren.
Dadurch können Erkrankungen im Organismus beeinflusst werden. Bei der Akupunktur geschieht dies durch Einstechen steriler Nadeln in die Akupunkturpunkte der Haut. Die Akupunkturpunkte liegen auf den Meridianen und sind Hautbezirke mit besonders hoher Nervenversorgung, die sich dadurch deutlich von der umliegenden Haut unterscheiden.
Ort:
Raum 109 (Alpen-Adria-Universität)
Zeit:
22.10.2009 bis 22.10.2009, 19:00 - 21:00
Vortragende(r):
Dr. Masom Gharabaghi
Kontaktperson:
Annamaria Kapeller khg@aon.at