![]() | Institut für Mathematik, Statistik und Didaktik der Mathematik: Forschungsbericht 1991-1994 |
1. Struktur, Organisation und Inhalte der Forschung
Das Institut hat drei einander ergänzende Schwerpunkte in Forschung und Lehre. Zu den seit der Institutsgründung bestehenden Gebieten Mathematik und Fachdidaktik
der Mathematik kam im Jahr 1994 noch die Angewandte Statistik hinzu. Alle Mit
arbeiter des Instituts haben eine fachwissenschaftliche Ausbildung in Mathematik
bzw. Statistik, die in vielen Fällen bis zur Habilitation führte. Das ist sicherlich ein
Grund dafür, daß im Unterschied zu vielen anderen Universitäten keine organisatori
sche Trennung der Fachdidaktik von der Mathematik erfolgte. Das Institut konnte
sich in den 20 Jahren seines Bestehens national und international einen ausgezeichne
ten Ruf erarbeiten: viele Tagungen wurden nach Klagenfurt gebracht, Mitglieder des
Instituts arbeiten in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften und fungieren
als Herausgeber von wissenschaftlichen Journalen.
Die Mitarbeiter waren stets bemüht, ihr Expertenwissen auch außerhalb der jeweili
gen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Für die Fachdidaktik bedeu
tet dies die Weiterbildung von Lehrern sowie die Mitarbeit in Lehrplankommissio
nen. Die wichtige Auseinandersetzung mit der Schulpraxis wird über mehrere
Schulbuchreihen hergestellt, welche zu einem wesentlichen Teil von Mitgliedern des
Instituts verfaßt wurden. Das entscheidende Praxisfeld für die Angewandte Ma
thematik und die Angewandte Statistik sind Wirtschaft und Industrie. In Form von
Projekten und geförderten Diplomarbeiten wurde mit mehreren Betrieben eine enge
und erfolgreiche Kooperation aufgebaut. Diese Praxisorientierung hat auch immer
wieder Anregungen für innermathematische Forschungen ergeben.
Neben der Studienrichtung "Mathematik" mit dem Studienzweig "Lehramt" wird seit
dem Wintersemester 1994/95 die Studienrichtung "Technische Mathematik" mit dem
Studienzweig "Angewandte Wirtschaftsmathematik" angeboten, welche das alte
Diplomstudium Mathematik ablöst und zum Titel Dipl.-Ing. führt. Die Studierenden
kommen im Rahmen ihrer Diplomarbeit sowohl mit aktuellen Forschungsgebieten als
auch mit Problemen der Praxis in Kontakt. Für Diplomstudenten ist als Besonderheit
des Studiums in Klagenfurt auch ein Praxissemester in der Wirtschaft vorgeschrie
ben.
1.1 Fachdidaktik Mathematik
Schwerpunkte didaktischer Forschung am Institut sind: Kognitionspsychologie,
Visualisierung, Computer, Systemdynamik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und
Statistik sowie Lehrerfortbildung. Mitarbeiter des Instituts: M. Borovcnik, H.
Dirnböck, W. Dörfler, R. Fischer, G. Kadunz, H. Kautschitsch, G. Ossimitz, W.
Peschek, E. Schneider; Projektmitarbeiter: B. Kröpfl, A. Schönlieb.
Ein Forschungsbereich befaßt sich mit kognitionspsychologischen Theorien zum
Lernen von Mathematik. Eine globale Orientierung bietet dazu die These, daß
mathematisches Denken eine zentral anschauliche und damit gegenständliche Grund
lage hat. Mathematische Tätigkeit wird also nicht nur als syntaktisches Hantieren mit
Symbolen in formalen Sprachen verstanden, sondern als ein inhaltlich motiviertes
Operieren mit schematischen Strukturen. In Lerninterviews werden Fragen studiert
wie: Wie entsteht Verständnis von mathematischen Objekten, etwa von Formeln
oder Definitionen? Welche Tätigkeiten dienen der Entwicklung von geeigneten
Vorstellungen bei den Lernenden? Die Erkenntnisse aus den empirischen Untersu
chungen werden zu Theorieansätzen über mathematisches Denken ausgebaut.
Bei jeder Form des Lernens sind die kognitiven Mittel von zentraler Bedeutung. In
diesem Sinne liegt ein weiterer Schwerpunkt auf Methoden der Visualisierung.
Neben theoretischen Untersuchungen richtet sich dabei das Hauptaugenmerk auf den
Einsatz von Computerprogrammen zur Veranschaulichung von mathematischen
Inhalten und deren explorative Erarbeitung im Mathematikunterricht. Der experi
mentelle Zugang, Schlagwort "Alternative Mathematik", soll die nötige Anschau
ungsbasis für mathematisches Denken liefern. Die Ergebnisse der jährlichen Work
shops sind in mehreren Tagungsbänden dokumentiert. Insbesondere wurde das am
Institut entwickelte Softwareprogramm FELIX wesentlich erweitert; als THALES
findet es international großen Anklang.
Der Computer hat wesentliche Veränderungen in der Mathematik gebracht. Am
Institut befaßt man sich grundlegend mit dem Einfluß dieses effizienten Werkzeugs
auf das Lernen von Mathematik. Die Möglichkeit, regelhaftes Operieren dem Com
puter zu überlassen, sowie die Vielfalt und Flexibilität der Computerdarstellungen
verändern die Art der Auseinandersetzung mit abstrakten mathematischen Begriffen.
Untersucht werden Fragestellungen wie: Welche Veränderungen im Lernen und im
Begriffsverständnis führt der Computer herbei? Wie wirkt sich der Computer auf
Unterrichts- und Kommunikationsformen aus? Dazu wurden im Rahmen einer Dis
sertation empirische Untersuchungen durchgeführt, Aufgabensequenzen erstellt
sowie verschiedene Theorieansätze zur Begriffsbildung analysiert.
In der Systemdynamik werden didaktische Konzepte zur Vermittlung systemischen Denkens anhand von Modellbeispielen entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Wesen von systemischem, "vernetzten" Denken und, wie ein solches Denken im Unterricht entwickelt werden kann. In der Praxis werden dazu häufig
systemische Zusammenhänge am Computer modelliert und simuliert. Kann nun die
Beschäftigung mit Simulationsmodellen auf dem Computer vernetztes Denken
fördern? Das hängt natürlich auch von der verwendeten Software ab. Einige schulre
levante Programme wurden evaluiert; die Ergebnisse sollen Lehrern zur Orientierung
über Schwächen und Stärken solcher Software dienen.
Ein in der Psychologie verankerter Ansatz liegt in der Entfaltung eines Wechselspiels
zwischen intuitiven Vorstellungen und mathematischen Begriffen. Er soll die Basis
für die Anschauung in der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik bieten. In
einem Kräftespiel beeinflussen ungeschliffene Intuitionen, wie eine Person Begriffe
versteht. Wird die Person umgekehrt mit Darstellungen oder Anwendungen kon
frontiert, so werden ihre Intuitionen verändert. Schließlich soll das Kräftespiel den
Lernenden zu "offiziellen" Vorstellungen des Begriffs führen, damit er ihn verstehen
kann. Das Buch mit den Forschungsergebnissen ist mit dem Preis der Gesellschaft
für Didaktik der Mathematik ausgezeichnet worden.
Im Rahmen fachdidaktischer Forschungsarbeit werden auch philosophische und
soziologische Fragen behandelt: Welche Rolle spielt die Mathematik in der Gesell
schaft als Denk- und Organisationsprinzip? Welche Rolle spielen die verschiedenen
Anwendungen von Mathematik etwa im Bereich der Ökonomie im Hinblick auf
gesellschaftliche Entscheidungsprozesse? Welche grundsätzlichen Grenzen von
Mathematisierung existieren? Ziel dieser Untersuchungen ist, eine Basis für ein
Konzept von mathematischer Bildung zu erarbeiten.
Alle Mitarbeiter sind auch in der Lehrerweiterbildung engagiert. Dabei wird i.a. auch
die Lehrerweiterbildung selbst zum Gegenstand didaktischer Forschung, Entwick
lung und Erprobung. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die
viersemestrigen Hochschullehrgänge "Pädagogik und Fachdidaktik für LehrerInnen -
Mathematik", an deren Entwicklung und Durchführung Mitarbeiter des Instituts
wesentlich beteiligt waren. Einen hohen Stellenwert haben weiters Projekte für
Schulbücher sowie Lehrbücher für die universitäre Mathematikausbildung von
Betriebswirten und Informatikern.
1.2 Algebra und Anwendungen
Schwerpunkte der algebraischen Forschung am Institut sind die Theorie der kommu
tativen Ringe sowie Eigenschaften von Polynomen und formalen Potenzreihen über
kommutativen algebraischen Strukturen. Dabei nehmen auch Anwendungen, ins
besondere in der Kryptographie, einen breiten Raum ein. Mitarbeiter des Instituts: H.
Kautschitsch, W. More, W.B. Müller, S. Müller, C. Stingl; Projektmitarbeiter: H.
Fischer, B. Lanner.
Die Arbeitsgruppe "Datensicherheit und Kryptographie" befaßt sich mit der Lösung
von Sicherheitsproblemen der modernen Informationstechnik. So müssen elektro
nische Unterschriften, Notariatsakte für elektronische Dokumente, die Authentifika
tion von Personen und Daten, ein Daten-Verfälschungsschutz und ähnliches einge
richtet bzw. gewährleistet werden. Viele dieser Aufgaben können mit Hilfe kryptolo
gischer Verfahren, welche auf Methoden der Algebra basieren, gelöst werden. Am
Institut werden u.a. Verschlüsselungsfunktionen für elektronische Daten auf ihre
kryptologische Sicherheit und Verwendbarkeit hin untersucht. Ein wichtiger Teil der
Arbeit betrifft die Entwicklung und Bereitstellung von algebraischen Werkzeugen für
die Anwendung von Polynomfunktionen in der Kryptologie. In diesem Zusammen
hang wurden rasche Primzahltests, Auswertealgorithmen für Polynome, aber auch
spezielle Software-Umgebungen, wie eine eigene Long-Integer Arithmetik entwic
kelt. Auch Studierende des Instituts bearbeiten in Diplomarbeiten und Dissertationen
aktuelle Fragestellungen der Industrie zum Bereich der Datensicherheit. Derzeit läuft
ein größeres Industrieprojekt zur Entwicklung von elektronischen Unterschriften im
Finanzwesen.
Neben Anwendungen der Algebra in der Kryptographie werden theoretische
Forschungsthemen am Institut bearbeitet, die wichtigsten darunter sind: Halbgrup
pen von Polynomen auf kommutativen Ringen, die bezüglich der Komposition
vertauschbar sind; Eigenschaften von Pseudoprimzahlen. Methoden und Ergebnisse
der kommutativen Ringtheorie werden auch zur Behandlung instabiler linearer
Systeme herangezogen. Derartige Systeme können durch die Verwendung einer
sogenannten Feedback-Matrix in stabile umgewandelt werden. Viele bekannte
Resultate, z.B. die Charakterisierung mittels formaler Potenzreihenringe, werden
dadurch vereinheitlicht dargestellt. Formale Potenzreihen sind auch der Anlaß für die
Konstruktion von Fastringen und Kompositionsringen mit bestimmten Eigenschaften
aus gegebenen Ringen und Moduln. Im Unterschied zu endlichen Körpern sind
Fastkörper nicht als Faktoralgebren von Polynomringen bzw. formalen
Potenzreihenringen herleitbar.
1.3 Angewandte Mathematik und Statistik
Die Forschungsarbeit in der Angewandten Analysis und Statistik läßt sich in drei
Bereiche gliedern: Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen, Wirtschafts-
und Industriemathematik, Biometrie sowie Geo- und Umweltstatistik. Mitarbeiter
des Instituts: M. Borovcnik, J. Haberl, H. Kautschitsch, C. Nowak, J. Pilz, M.G.Schimek, H. Stettner; Projektmitarbeiter: U. Dutschmann, S. Jank, W. Jansche, S.
Lindner, D. Sturm, V. Weber, H. Woschitz.
Auf dem Gebiet der Differentialgleichungen wurden die Untersuchungen zur Ein deutigkeit und Nichteindeutigkeit des Anfangswertproblems fortgesetzt. Von den
hier erzielten Ergebnissen seien erwähnt: Verallgemeinerung der Eindeutigkeitssätze
vom Lipschitz-Kamke-Brauer-Sternberg-Typ durch Einbeziehung geänderter Feldre
striktionen; Weiterentwicklung der Theorie der Nichteindeutigkeit durch Formulie
rung hinreichender Bedingungen und Konstruktion von Gegenbeispielen.
Die zunehmende Bedeutung von Wirtschafts- und Industriemathematik schlägt sich
in einer Reihe von Projekten nieder. Zur Optimierung der Rezeptur von Kunststoff
additiven wurde ein Approximationsalgorithmus entwickelt und in ein PC-Software
paket für die Fa. Chemson eingebettet. In der Zusammenarbeit mit der Fa. Joh.
Offner Holzindustrie wurden Verfahren zur ertragsoptimalen Produktion von
Schnittholzsortimenten unter spezifischen Restriktionen entwickelt. Im Bereich der
Lebensversicherung wurde durch Einführung von verteilten Provisionszahlungen der
Zinsträger für die Gewinnbeteiligung erhöht. Bei einem Renditenvergleich in Öster
reich liegt die Kärntner Landesversicherung dadurch im Spitzenfeld.
In der Biometrie gibt es eine enge Kooperation mit der Universitätsklinik in Graz.
Aus den Forschungsvorhaben seien genannt: Die Messung von Tumormarkern nach
Operation eines Ovarialkarzinoms soll frühzeitig das Auftreten von Rezidiven
prognostizieren lassen. Die Abschätzung der Vorteile postoperativer chemothera
peutischer Maßnahmen zusätzlich zur üblichen Hormontherapie bei Prostatakarzino
men ist Ziel einer Studie, an der neun österreichische Zentren beteiligt sind. In einem
methodischen Bereich werden numerische Eigenschaften des Backfitting-Algorith
mus für die nichtparametrische Regression untersucht.
Die Geo- und Umweltstatistik wird vom neuen Lehrstuhl für Angewandte Statistik
forciert und hat folgende Schwerpunkte: die Entwicklung von räumlich-statistischen
Prognoseverfahren unter Berücksichtigung von historischen Daten bzw. Experten
wissen; die Anwendung dieser Verfahren in Umwelt und Technik, welche von Altla
stenerkundung über Umweltmeßnetze bis hin zu Inspektionsstrategien in der Quali
tätskontrolle reicht; die Weiterentwicklung moderner Methoden der Computational
Statistics; die Einbindung von statistischen Methoden in Grafik-, Bildverarbeitungs-
und Geoinformationssysteme. Erste Kontakte zu Vertretern der Kärntner Wirtschaft
(KWF, PROGIS in Villach, Umweltbüro Arnoldstein) sind geknüpft. Zur Projekt
koordinierung und weiteren Kontaktknüpfung wurde in Abstimmung mit der Zen
trale der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung in Stuttgart das Steinbeis-
Transferzentrum "Statistische Datenanalyse und Visualisierung" gegründet.
2. Geförderte Forschungsprojekte
Die Projekte 2.1 - 2.7 sind dem Arbeitsschwerpunkt Fachdidaktik zuzuordnen, die Projekte 2.8 - 2.13 sind aus dem Arbeitsbereich Algebra und Anwendungen, die
Projekte 2.14 - 2.25 befassen sich mit Problemen der Angewandten Mathematik und
Statistik.
2.1 Entwicklung und Evaluation von Mikrowelten für den Mathematik unterricht
Leiter: H. KAUTSCHITSCH
Mitarbeiter: G. KADUNZ, H. STOCKER
Laufzeit: 1988-1992
Gefördert durch: Forschungskommission der Universität Klagenfurt
Das Programmpaket FELIX hat zum Ziel, die Entwicklung formaler Qualifikationen
im Geometrieunterricht der Zehn- bis Vierzehnjährigen zu fördern. Insbesondere
sollen zwischen Vermuten und Beweisen enge Verknüpfungen geschaffen werden.
Der Schüler soll mit selbst geschaffenen Bildern handeln und argumentieren und
durch bildunterstützte Meßhandlungen geometrische Beziehungen feststellen. Dabei
wird der Schüler durch die Möglichkeiten des Programmes zum aktiven Sehen an
geleitet. Im Projekt wurden alle Stufen der Softwareentwicklung durchgeführt, vom
Design über Programmierung bis hin zur Gestaltung der Benutzeroberfläche. Der
Einsatz des Programmes im Unterricht zeitigte Erfolg: Es war eine zunehmende
Bereitschaft zum gemeinsamen Aufbau von Problemlösestrategien zu beobachten.
Projektstudien:
G. KADUNZ, H. KAUTSCHITSCH: Entwicklung und Evaluation einer Computer-
Mikrowelt im Geometrieunterricht. In: Zentralblatt für Didaktik der Mathematik 24
(1992), Heft 5, S. 178-182.
2.2 Tabellenkalkulationsmodelle zur Wirtschaftsmathematik
Leiter: G. OSSIMITZ
Mitarbeiterin: S. KRISTEN
Laufzeit: 1992
Gefördert durch: Forschungskommission der Universität Klagenfurt
In diesem Projekt wurden rund 25 Arbeitsblätter für Tabellenkalkulationen zu folgenden Themen aus der Wirtschaftsmathematik für den Einsatz in Schule und Hochschule entwickelt (in LOTUS 123 sowie für MS-Excel): Kapitalverzinsung, Tilgung von Krediten, Einkommensteuer, Erbschaftssteuer, Wohnbauförderung, Finanzierung eines Eigenheims, Funktionen in der Kostentheorie, Methoden der Kostenauflösung, Absatz eines neuen Produkts, Konjunkturtheorie, Input-Output- Analyse, CPM-Netzplantechnik, Innerbetriebliche Leistungsverrechnung, Betriebs abrechnungsbogen. Das Design der Programme richtete sich nach speziellen didakti schen Erkenntnissen; der Einsatz für die Schule wird durch die ausführliche Doku
mentation erleichtert.
Projektstudien:
OSSIMITZ, G., KRISTEN, S.: Tabellenkalkulationsmodelle zur Wirtschaftsmathe
matik. (196 Seiten), inkl. Datendiskette.
2.3 Erlebnisorientierte mathematische Lernsoftware für Kinder
im Alter von 9 bis 12 Jahren
Leiter: G. OSSIMITZ
Mitarbeiter: H. SOMMER
Laufzeit: 1994-1995
Gefördert durch: Forschungskommission der Universität Klagenfurt
Traditionelle mathematische Lernsoftware ist begriffs- und modellorientiert. Neuere
Ansätze gehen von einem spielerischen, erlebnisorientierten Design aus. In diesem
Projekt soll exploriert werden, inwieweit das spielerische Konzept in mathematischer
Lernsoftware für Schüler im Alter von 9 bis 12 Jahren Lernvorteile bringt. Dazu
werden zwei inhaltlich äquivalente Lernsequenzen programmiert, von denen eine
nach dem herkömmlichen begriffsorientierten Konzept, die andere erlebnisorientiert
konzipiert ist. Die Reaktionen der Lernenden sollen Aufschlüsse für den angestreb
ten Vergleich sowie für die Möglichkeiten, den spielerischen Ansatz zu verbessern,
geben.
2.4 Evaluation von Systemdynamiksoftware
Leiter: G. OSSIMITZ
Mitarbeiter: F. SCHLÖGLHOFER
Laufzeit: 1992
Gefördert durch: Bundesministerium für Unterricht und Kunst
In diesem Projekt wurden verschiedene Softwareprogramme zur Systemdynamik
(Simulationsumgebungen) im Hinblick auf ihre Eignung für den Schulgebrauch
untersucht. Basis der Analyse bot ein standardisierter Kriterienkatalog, der tech
nische und praktische Gesichtspunkte berücksichtigte. Evaluiert wurden die Pro
gramme MODELS, MODUS, VUDYNAMO, STELLA sowie SUPERCALC als
Vertreter der Kategorie "Kalkulationsprogramme".
Projektstudien:
OSSIMITZ, G.: Endbericht zum Projekt "Evaluation von Systemdynamiksoftware"
(80 S.). Wien: Bundesministerium für Unterricht und Kunst.
OSSIMITZ, G.: Ergebnisse einer Evaluation von Softwareprodukten zur Simulation
dynamischer Systeme. In: K.P. Müller (Hrsg.): Beiträge zum Mathematikunterricht.
Hildesheim: Franzbecker, 1993, S. 299-302.
2.5 Systemdynamiksoftware im Unterricht -
das Programm MODUS in der Schulpraxis
Leiter: G. OSSIMITZ
Mitarbeiter: I. BIERBAUMER, G. HAGEN, E. HUDITZ, F. ISAK
Laufzeit: 1993-1994
Gefördert durch: Forschungskommission der Universität Klagenfurt
In diesem Projekt wurden didaktische Fragen eines Einsatzes von Systemdynamik
software im Unterricht untersucht. Eigens eingeführte Lehrer konzipierten eine
Unterrichtseinheit zur systemdynamischen Modellbildung mit einer Tabellenkalkula
tion und erprobten diese im Unterricht (der 9. und 11. Schulstufe AHS). Die Schüler
wurden vor, während und nach der Unterrichtseinheit auf ihre Fähigkeiten im ver
netzten Denken hin untersucht. Durch den Unterricht wurde insbesondere die
Fähigkeit zur Nutzung systemischer Darstellungen sehr rasch und signifikant gestei
gert. Die Ergebnisse sollen für die Entwicklung von Lehrerfortbildungsprogrammen
zur Didaktik der Systemdynamik dienen.
Projektstudien:
OSSIMITZ, G.: Endbericht zum Projekt "Systemdynamiksoftware im Unterricht"
(44 S.). Manuskript, Universität Klagenfurt.
OSSIMITZ, G.: Ergebnisse des Forschungsprojekts "Systemdynamiksoftware im
Unterricht". In: K.P. Müller (Hrsg.): Beiträge zum Mathematikunterricht. Hil
desheim: Franzbecker, 1994.
2.6 Entwicklung vernetzten Denkens
Leiter: G. OSSIMITZ
Mitarbeiter: I. BIERBAUMER, F. SCHLÖGLHOFER
Laufzeit: 1994-1995
Gefördert durch: Forschungskommission der Universität Klagenfurt, Powersim AS (Bergen, Norwegen)
In diesem Projekt wird untersucht, in welcher Weise bei Schülern der Sekundarstufe
II die Fähigkeit zum vernetzten Denken entwickelt ist bzw. wie sie gefördert werden
kann. Insbesondere soll untersucht werden, ob die Beschäftigung mit Simulations
modellen am Computer die Entwicklung systemischen Denkens fördert. Die empiri
schen Untersuchungen sollen zu fundierten didaktischen Vorschlägen zur Förderung
vernetzten Denkens führen. Das Projektdesign ist ähnlich wie im Vorprojekt "Simu
lationssoftware im Unterricht": zunächst werden die Lehrer in Grundlagen der
systemdynamischen Modellierung sowie in eine Simulationssoftware eingeführt. Sie
entwickeln eine Unterrichtseinheit und unterrichten anschließend danach. Der Lern
erfolg der Schüler wird durch begleitende Tests und Interviews erhoben.
2.7 Pädagogik und Fachdidaktik für LehrerInnen -
Angewandte Mathematik
Leiter: W. PESCHEK
Mitarbeiter: R. FISCHER, C. GOTTFRIED, E. KOTZMANN, B. KRÖPFL, L. PAGITSCH
Laufzeit: 1991-1993
Gefördert durch: BMWF, BMUK
In einer Zusammenarbeit mehrerer Institute wurde 1981-83 ein viersemestriger,
interdisziplinärer Hochschullehrgang zur Weiterbildung von MathematiklehrerInnen
entwickelt. Der Lehrgang orientiert sich am Konzept der Aktionsforschung und ist
auf hohe Selbstbeteiligung der TeilnehmerInnen ausgerichtet. Im Rahmen eines
Modellversuchs wurde das Kurskonzept erprobt, in der Folge wurden nach diesem
Konzept zwei Lehrgänge für MathematiklehrerInnen an Allgemeinbildenden Hö
heren Schulen durchgeführt. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wurde der Lehrgang
im Hinblick auf die spezifischen Interessen und Probleme von Mathematiklehre
rInnen an Berufsbildenden Höheren Schulen 1990/91 modifiziert und in den Jahren
1991-1993 als gesamtösterreichischer Hochschullehrgang für BHS-LehrerInnen
durchgeführt.
Projektstudien:
KRAINER, K. und POSCH, P. (Hrsg.): Lehrerfortbildung zwischen Prozessen und
Produkten. Klinkhardt 1995.
2.8 Primzahltests mittels Dickson-Polynome
Leitung: W.B. MÜLLER
Mitarbeiter: D. ANTENREITER, W. MORE, A. OSWALD, B. WAS SERMANN
Laufzeit: 1991
Finanzierung: Forschungskommission der Universität Klagenfurt
2.9 Bewertung von Schlüsseldistributionsverfahren und
ihre praktische Realisierung auf chipkartenbasierten Systemen
Leitung: W.B. MÜLLER
Mitarbeiter: D. ANTENREITER
Laufzeit: 1991
Gefördert durch: Automations- und Informationsysteme (AIS) Linz
Leitung: W.B. MÜLLER
Mitarbeiter: W. MORE
Laufzeit: 1992
Gefördert durch: Drittmittel des Instituts für Mathematik
2.11 Primzahltests und kryptographische Algorithmen
Leitung: W.B. MÜLLER
Mitarbeiter: H. FISCHER, B. LANNER, W. MORE, A. OSWALD
Laufzeit: 1993-1995
Gefördert durch: Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung, Forschungskommission der Universität Klagenfurt, Drittmittel
des Instituts für Mathematik
2.12 Schnelle Software-Implementierungen des RSA und des DSA
Leitung: W.B. MÜLLER, I. SCHAUMÜLLER-BICHL
Mitarbeiter: B. LANNER
Laufzeit: 1993
Gefördert durch: GENESiS
2.13 Elektronische Unterschriften im Finanzwesen
Leitung: W.B. MÜLLER, D. ANTENREITER, I. SCHAUMÜLLER- BICHL
Mitarbeiter: B. LANNER, W. MORE
Laufzeit: 1994/95
Gefördert durch: GENESiS, Fonds zur Förderung der Gewerblichen Wirtschaft
2.14 Ertragsoptimale Abarbeitung eines zusammengesetzten Auftrages auf Zerspaneranlagen unter Berücksichtigung von Auftragssortimenten in
der Seitenware
Leiter: C. NOWAK
Mitarbeiter: J. HABERL, S. JANK, H. STETTNER
Laufzeit: 1991
Gefördert durch: Industriellenvereinigung
2.15 Optimierung der Schnittholzproduktion auf Zerspaneranlagen
Leiter: C. NOWAK, H. STETTNER
Mitarbeiter: W. JANSCHE
Laufzeit: seit 1993
Gefördert durch: Fa. Joh. Offner Holzindustrie Gesmbh Wolfsberg
In Fortsetzung des Projekts 2.14 werden theoretische Untersuchungen erweiterter
Problemstellungen und Implementierungen durchgeführt.
2.16 Asymptotik, Numerik und Implementation des Backfitting-Algorithmus
bei Verallgemeinerten Additiven Modellen
Leiter: H. STETTNER, M.G. SCHIMEK
Mitarbeiter: J. HABERL, G. NEUBAUER
Laufzeit: 1993
Gefördert durch: Fonds zu Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
In diesem Projekt werden theoretische und numerische Probleme der Datenglättung
bei Verallgemeinerten Additiven Modellen untersucht. Im einzelnen werden be
handelt: Ordnungsprobleme bei mehrdimensionalen Modellen, Lösungsansatz für
mehrfache Designpunkte, praktische Durchführung des Backfitting-Algorithmus,
Behandlung schlecht konditionierter Systeme.
Projektstudien (siehe auch das allgemeine Schriftenverzeichnis):
M.G. SCHIMEK, G.P. NEUBAUER, J. HABERL, H. STETTNER: Schlußbericht
zum FFWF-Projekt "Asymptotik, Numerik und Implementation des Backfitting-
Algorithmus bei Verallgemeinerten Additiven Modellen" (1993).
2.17 Iterierte Projektionen bei großen linearen Systemen
Leiter: H. STETTNER
Mitarbeiter: J. HABERL
Laufzeit: 1994-1995
Gefördert durch: Forschungsfonds der Universität Klagenfurt
In diesem Projekt wird ein neuer Zugang zur iterativen Auflösung großer linearer
Gleichungssysteme untersucht. Es handelt sich um ein Verfahren, das im Spalten
raum der Systemmatrix operiert und auch bei schlecht konditionierten bzw. singulä
ren Systemen Ergebnisse liefert. Untersucht werden das Konvergenzverhalten,
Konvergenzverbesserung durch Überrelaxation und numerische Aspekte.
2.18 Der Clou - Analyse eines Spiels
Leiter: M. BOROVCNIK
Laufzeit: 1993
Gefördert durch: Arbeiterkammer Klagenfurt
Der Clou ist eines von vielen Geldspielen, die im Umlauf sind. Interessenten werden
mit hohen Versprechungen angelockt und müssen dann als Teilnehmer weitere
Teilnehmer werben, damit sie ihren finanziellen Erfolg sicher stellen. Im Gegensatz
zu den üblichen Kettenspielen, die notwendigerweise pyramidenartig nach unten
anwachsen, sind die Spielregeln hier sehr kompliziert. Ein eigener Versicherungstopf
scheint, im Falle des Spielverlusts, die Verlierer fast gänzlich zu entschädigen. In
diesem Projekt wurde der Nachweis der Unmöglichkeit dieses Versprechens er
bracht. Basis der Untersuchungen waren unterschiedliche stochastische Modellierun
gen des Verhaltens der Teilnehmer.
2.19 Analyse des Tumorwachstums durch Computersimulation
Leiter: H. STETTNER, J. SMOLLE (Graz)
Mitarbeiter: D. STURM
Laufzeit: 1994
Gefördert durch: Forschungskommission der Universität Klagenfurt
Konstruktion und Implementierung eines Simulationsprozesses, der das Melanom
wachstum nachbildet. Es wurde der Zusammenhang zwischen klinischen Parametern
und Modellparametern über die Ähnlichkeit der generierten "patterns" untersucht.
2.20 Wehrfeldsteuerung für ÖDK-Draukraftwerke
Leiter/Sprecher: H. EDER, C. NOWAK
Mitarbeiter: B. LANNER
Laufzeit: 1994
Gefördert durch: Österreichische Draukraftwerke AG
Auf Basis der langjährigen Erfahrungswerte über die Wasserführung wurde ein
EXCEL-Programm entwickelt, das die Öffnungen der einzelnen Wehrfelder in den
Draukraftwerken Edling, Schwabeck und Lavamünd steuert.
2.21 Eine zukunftsorientierte ökonometrische Analyse
der österreichischen Papierindustrie
Leiter: M. BOROVCNIK
Mitarbeiter: M. HUSSAIN, A. ANTENSTEINER
Laufzeit: 1994-1995
Gefördert durch: Jubiläumsfonds der österreichischen Nationalbank
Der Bedeutung der Papierindustrie innerhalb der österreichischen Wirtschaft steht
ein Verfall dieses Industriezweiges gegenüber, der eine mangelhafte strategische
Planung widerspiegelt. In diesem Projekt soll ein Konzept für die gesamte Branche
und nicht für einzelne Firmen entwickelt werden. Dazu wird sowohl die gegenwärti
ge Struktur der Papierindustrie als auch ihr Innovationspotential auf langfristige
Wirksamkeit hin kritisch durchleuchtet. Ziel ist die zeitgerechte Erfassung und
Prognostizierung der notwendigen Umstrukturierungsprozesse auf einer kontinuierli
chen Grundlage.
2.22 Verringerung des Prognoserisikos im Zusammenhang mit der Umweltverträglichkeitsprüfung für Standorte des Altbergbaus
Leiter: J. PILZ
Mitarbeiter: V. WEBER
Laufzeit: 1993-1995
Gefördert durch: Deutsche Montantechnologie Bochum
Die zentrale Problemstellung des Projektes ist die Beurteilung der Qualität geo
statistischer Prognoseverfahren im Hinblick auf die Umweltverträglichkeitsprüfung
für ehemalige Bergbaubetriebe des Ruhrgebietes in Deutschland. Eine entscheidende
Kenngröße hierbei ist die Modellierung des Absenkungsverhaltens über größeren
Arealen infolge bergbaulicher Aktivitäten. Es wurde ein Programm zur Modellierung
und Visualisierung der Absenkungen unter Einbeziehung von historischen Daten
sowie (geophysikalischen) Expertenwissens entwickelt.
2.23 Entwicklung einer Methodenbank zur statistischen Analyse von
multivariaten geologischen und geochemischen Daten
Leiter: J. PILZ
Mitarbeiter: U. DUTSCHMANN
Laufzeit: 1994-1995
Gefördert durch: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie
Ziel des Projekts ist die Erstellung einer Methodenbank zur Auswertung der im
Rahmen des Umweltmeßnetzes für den Freistaat Sachsen gewonnenen
Bodenproben-Daten. Dabei werden verschiedene Verfahren der klassischen Statistik,
der multivariaten und der Geostatistik an Hand von vorliegenden Teilergebnissen der
Probennahme auf ihre Anwendbarkeit für die spezielle Problematik überprüft.
Schwerpunkte bilden die Behandlung großer Datensätze (4 qualitative und 23
quantitative Variablen für mehrere Tausend Proben) und die Recherche und gegebe
nenfalls Weiterentwicklung geeigneter Software (Statistik- und Visualisierungs
software, Geoinformationssysteme). Die Qualität der geostatistischen Vorhersage
der räumlichen Verteilung von Gehalten wird durch Einbeziehung von Expertenwis
sen in Form qualitativer Parameter wesentlich verbessert.
2.24 Landesweite Baulandbilanzerhebung aus Stichprobendaten
Leiter: J. PILZ
Mitarbeiter: D. STURM
Laufzeit: 1994
Gefördert durch: Amt der NÖ Landesregierung
Es wurde ein statistisches Modell erarbeitet, das es gestattet, aus vorhandenen und
zukünftigen Erhebungen unterschiedlicher Genauigkeit und Zuverlässigkeit Bauland
bilanzen für Gemeinden, Regionen bzw. das gesamte Bundesland NÖ zu berechnen
und zeitabhängige Trends auszuweisen. Die Ergebnisse, insbesondere der Trend
analysen, dienen als Entscheidungsgrundlage zur Ableitung von Maßnahmen - auch
legistischer - zur Raumordnung.
2.25 Optimierung des Bodenmeßnetzes für das Bundesland Sachsen/BRD
Leiter: J. PILZ
Mitarbeiter: S. LINDNER
Laufzeit: September 1993 - Dezember 1995
Gefördert durch: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie
Im Rahmen des Bodenmeßprogramms für den Freistaat Sachsen werden verschiede ne Meßnetze zur Zustandsbeurteilung des Bodens mit Signal-, Vorhersage- und Kontrollfunktionen entwickelt. Das Ziel des Programmes besteht darin, spätere Meßnetzverdichtungen bzw. die Anlage von Sondermeßnetzen kostengünstiger zu gestalten. Im Rahmen des Projekts wird speziell untersucht, wie Probenahmefehler durch die Netzgeometrie beeinflußt werden, wie die Überschreitung von kritischen
Schwellenwerten statistisch signifikant nachgewiesen werden kann und es werden
Vorschläge zur optimalen Auswahl der Meßvariablen, der Probenarten bzw. -tiefen
sowie der Meßfrequenz unterbreitet.
3. Liste der im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Habilitationen
Keine.
4. Liste der im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Dissertationen
4.1
WALDNER, W.: Über linear-rekursive Folgen im Restklassenring der gan zen Zahlen. 1991 (Müller/Dörfler)
4.2
OSSIMITZ, G.: Mathematik für Betriebswirte. Eine hochschuldidaktische Analyse. 1991 (Dörfler/Fischer)
4.3
SCHLÖGLHOFER, F.: Das Lehrplankapitel "Untersuchung vernetzter Systeme" im Österr. Math. Lehrplan der Oberstufe der AHS. Intentionen,
Realität und Perspektiven. 1994 (Fischer/ Malle)
4.4
WOSCHITZ, H.: Exakte Lösung eines speziellen linearen Fixkostenpro blems. 1994 (Stettner/Nowak)
4.5
MORE, W.: Der QNR-Primzahltest. Eine Verallgemeinerung eines Primzahl tests von Baillie & Wagstaff. 1994 (Müller/Nöbauer)
4.6
MILLONIG, J.: Public Key Kryptosysteme basierend auf algebraischer Codierungstheorie. 1994 (Müller/Kautschitsch)
4.7
SCHNEIDER, E.: Analysisunterricht mit dem Computer. 1994 (Dörf ler/Kautschitsch)
5. Liste der im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Diplomarbeiten
5.1
MÖRTLITZ (verehel. BERGER), B.: Ein optisches Lexikon für den Geome trieunterricht der Unterstufe. 1991 (Kautschitsch)
5.2
MENARD, M.: Erzeugung kubischer Graphen und ihrer Automorphismen gruppen. 1991 (Malle)
5.3
SENGER, H.: Mathematik * Kognitionspsychologie * Visualisierungen. Eine Synthese in 3 Akten. 1991 (Kautschitsch)
5.4
WUKSCH, D.: Der Data Encryption Standard (DES) und seine Varianten, 1991 (Müller)
5.5
ANTENREITER, D.: Aspekte der praktischen Realisierung von Threshold Schemes. 1992 (Müller)
5.6
BOBIK, H.-J.: Teilgraphen kubischer Graphen mit Extremaleigenschaften. 1992 (Malle)
5.7
JANSCHITZ, S.: Kurven- und Flächentheorie anhand ausgewählter Karten netzentwürfe. Methodisch-kartographische Überlegungen. 1992 (Kaut
schitsch)
5.8
MORE, W.: Über eine Klasse von Permutationsfunktionen auf endlichen Körpern. Rédei-Permutationsfunktionen. 1992 (Müller)
5.9
WASSERMANN, B.: Dickson Polynome und Primzahltests. 1992 (Müller)
5.10
SIDON, G.: Vergleich analytischer Behandlungen von Kegelschnitten. 1992 (Kautschitsch)
5.11
WUTTE, E.: Irrationalität: "Geschichtliche Entwicklung, mathematische Darstellungen und didaktische Zugänge". 1992 (Kautschitsch)
5.12
KOGLER, C.: Untersuchungen zum "Funktionsbegriff". 1992 (Kautschitsch)
5.13
MILLONIG, J.: Algebraische Codierungstheorie mit Anwendungen in der Kryptographie. 1992 (Müller)
5.14
SKJELLET (verehel.. WIESER), S.: Mathematische Leistung. Theorien zur
Ausprägung von Leistungsunterschieden und zur Entwicklung mathemati
scher Leistungsfähigkeit. 1994 (Peschek)
5.15
DEUBLER, S.: Die Anwendung der Diskriminanzanalyse in der industriellen Qualitätskontrolle (Produktion von Epilierköpfen im HGW-Philips Klagen
furt). 1994 (Stettner)
5.16
KOCH, S.: Umgang von Menschen mit Proportionsproblemen. 1994 (Dörf ler)
5.17
LASSER, C.: Mathematik und Identität. Eine Untersuchung zum Selbstver ständnis von Mathematikstudenten und Mathematikstudentinnen. 1994
(Fischer)
5.18
MEIDL, W.: Vertauschbarkeit von Polynomen und Potenzreihen. 1994 (Kautschitsch)
5.19
MÜLLER, S.: Über die Kettenbruchentwicklung quadratischer Irrationalzah len. 1994 (Müller)
5.20
STURM, D.: Analyse des Tumorwachstums durch Computersimulation. Die Diskriminanzanalyse und ihre Anwendung am Beispiel eines medizinischen
Klassifikationsproblems. 1994 (Stettner)
5.21
WUKSCH, D.: Digitale Unterschriften und Hashfunktionen. 1994 (Müller)
5.22
FISCHER, H.: Permutationspolynome über endlichen Körpern. 1994 (Mül ler)
5.23
STINGL, C.: Additive Modelle mit glättenden Spline-Funktionen. 1994 (Stettner)
5.24
MORE, A.K.: Endliche Körper und Polynome über endlichen Körpern. 1994 (Müller)
5.25
HANEK, M.: Der Einsatz des graphikfähigen Taschenrechners TI-81 im Mathematikunterricht. 1994 (Kautschitsch)
5.26
DUTSCHMANN, U.: Geostatistische Modellierung von geologischen und geochemischen Daten am Beispiel eines industriellen Altstandortes. 1994 (J.
Pilz)
5.27
GROSSMANN, T.: Geostatistische Modellierung von Erdöl- und Erd gasreservoiren. 1994 (J. Pilz)
6. Wissenschaftliche Veranstaltungen
23.-27.9.1991
Veranstalter/Leiter: Institut für Mathematik/W.B. MÜLLER, H. KAUT SCHITSCH
Gefördert durch: BMWF, BMUK, Österreichische Mathematische Gesellschaft, Land Kärnten, Stadt Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund
sowie zahlreiche Wirtschaftsbetriebe
6.2 11. Workshop zur Visualisierung in der Mathematik:
Anschauliche und Experimentelle Mathematik
13.-17.7.1992
Leiter: H. KAUTSCHITSCH.
Gefördert durch: BMUK, BMWF, Stadt Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund, Kärntner Landesversicherung
Im Zentrum dieses Workshops standen empirische Untersuchungen zur Raumvor
stellung und zu räumlichen Darstellungen bei Kindern und Heranwachsenden. Als ein
zweiter Schwerpunkt kristallisierte sich das computerunterstützte Visualisieren in
verschiedensten Zweigen der Schulmathematik heraus, wobei das Experimentieren
als Unterrichtsform im Vordergrund stand.
Veröffentlichungen: Anschauliche und Experimentelle Mathematik II. Schriftenreihe Didaktik der Mathematik, Bd. 22. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1992.
6.3 12. Workshop zur Visualisierung in der Mathematik:
Modellbildung und Simulation
30.8.- 3.9.1993
6.4 13. Workshop zur Visualisierung in der Mathematik:
Grafische Modellbildung und Simulation
11.-15.7.1994
Leiter: G. KADUNZ. H. KAUTSCHITSCH, G. OSSIMITZ.
Gefördert durch: BMUK, BMWF, Stadt Klagenfurt, Kärntner Universitätsbund, Kärntner Landesversicherung
Der 12. und 13. Workshop zur Visualisierung standen ganz im Zeichen des prakti
schen Kennenlernens von Möglichkeiten der graphischen Modellbildung und Simula
tion für den Mathematikunterricht. In Arbeitsgruppen wurden konkrete Unterrichts
einheiten vorgestellt bzw. entwickelt.
6.5 7. Kärntner Symposium zur Didaktik der Mathematik:
Trends und Perspektiven
26.-30.9.1994
Leiter: H. KAUTSCHITSCH
Gefördert durch: BMWF, BMUK, Stadt Klagenfurt, Land Kärnten
Ziel dieser Tagung war, nach 20 Jahren Didaktik der Mathematik in Klagenfurt eine
geordnete Rückschau auf die Trends der wissenschaftlichen Forschung in dieser Zeit
zu geben und auf dieser Basis für die Zukunft Perspektiven für die weitere For
schung zu zeichnen.
Veröffentlichung: KAUTSCHITSCH, H. (Hrsg.): Schriftenreihe Didaktik der Mathematik, Bd. 23. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1995.
6.6 1. Alpine-Adriatic Workshop on IT-Security
27.-28.9.1993
Veranstalter/Leiter: W.B. MÜLLER, W. MORE, I. SCHAUMÜLLER-BICHL
Gefördert durch: Österreichische Computer Gesellschaft (ÖCG), Österreichi sche Forschungsgemeinschaft, Land Kärnten, Kärntner Uni
versitätsbund, GENESiS
6.7 48. Arbeitstagung über Allgemeine Algebra
2.-5.6.1994, Universität Linz
Veranstalter/Leiter: G. PILZ (Linz), W.B. MÜLLER (Klagenfurt), H.K. KAISER (TU Wien)
Gefördert durch: BMWF
6.8 VI. Biometrisches Kolloquium: Zusammenarbeit mit Slovenien
25.10.1991
Veranstalter/Leiter: H. STETTNER, M. BOROVCNIK
Ziel dieses Kolloquiums war der wissenschaftliche Austausch und die Intensivierung der Kontakte zwischen den Universitäten in Graz, Klagenfurt und Ljubljana. Die
slovenischen Referenten bildeten den methodischen Schwerpunkt mit der Dar
stellung von Algorithmen zur Clusteranalyse. Die österreichischen Referenten hatten
ihren Schwerpunkt in Problemen der Anwendung: Anwendung logistischer Modelle
sowie systemanalytische Probleme in der Bewertung von Geruchsbelästigung.
6.9 VII. Biometrisches Kolloquium: Spline-Funktionen in der Angewand ten Statistik
22.4.1993
Veranstalter/Leiter: H. STETTNER, M. BOROVCNIK
Die Spline-Methode ist eine von vielen konkurrierenden Methoden in der Ange
wandten Statistik, um ein Modell bestmöglich an die Daten anzupassen. Ihr Vorteil
liegt darin, daß man über die Modellklasse relativ wenig voraussetzen muß. Über
Kriterien zur Anpassungsgüte dieser Modelle sowie über allgemeine Optimalitäts
sätze wurde berichtet. Die Spline-Anpassung wurde bei speziellen Modellen unter
sucht. Ferner wurden mit ihrer Hilfe Daten zur Ozon-Belastung analysiert.
6.10 Festkolloquium anläßlich des 65. Geburtstages von Prof. Dr. J. Gölles:
Was ist Angewandte Statistik
11.-12.11.1994, Seggauberg
Veranstalter/Leiter: Internationale Biometrische Gesellschaft, M. BOROVCNIK, H. FRIEDL, J. HAAS, K.-P. PFEIFFER
Prof. Gölles aus Graz hat sich von je her mit den spezifischen Problemen der Ange
wandten Statistik beschäftigt. Ihm zu Ehren war dieses zweitägige Festkolloquium
gedacht, das einerseits die reiche Palette an Methoden, an Werkzeugen sowie an
guter Software verdeutlichen sollte. Andererseits sollten die Referenten dem Auftrag
nachkommen, den für die Anwendung von Statistik so typischen systemanalytischen
Charakter im Rahmen ihrer Vorträge herauszuarbeiten.
Veröffentlichung: FRIEDL, H. (Hrsg.): Was ist Angewandte Statistik, Grazer Mathematische Berichte Nr. 34. Graz: Technische Universität, 1994.
6.11 COMETT-Seminare: Geostatistics for Pollution Data - Do it yourself
19.-22.10.1993, Lausanne 16.-19.11.1993, Paris
18.-21.1.1994, Freiberg 15.-18.3.1994, Rom
Veranstalter/Leiter: J. PILZ und internationales Lektorenteam (Universität Lau sanne, Universität Rom, École des Mines Paris)
7. Liste der im Berichtszeitraum 1991 - 1994 erschienenen Veröffentlichungen
7.1 BOROVCNIK, M.: Ein intuitiver Zugang zur bedingten Wahrscheinlichkeit. In: Didaktik-Reihe der Österr. Math. Gesellschaft 19 (1991), S. 44-62
7.2 BOROVCNIK, M., BENTZ, H.-J.: Empirische Untersuchungen zum Wahrscheinlichkeitsbegriff - Ein Fundus von Problemaufgaben. In: Praxis der Mathematik 33 (1991), S. 1-6
7.3 BOROVCNIK, M.: A Complementarity between intuitions and ma thematics. In: D. Vere-Jones (Hrsg.): Proc. Third Int. Conf. Teaching Statistics, Bd.1. Voorburg: International Statistical Institute 1991, S. 363-
369
7.4 BOROVCNIK, M.: Curricular Developments in German Speaking Countries. In: D. Vere-Jones (Hrsg.): Proc. Third Int. Conf. Teaching Statistics, Bd.1. Voorburg: International Statistical Institute 1991, S. 84-87
7.5 BOROVCNIK, M., BENTZ, H.-J.: Empirical Research on Probability Concepts. In: R. Kapadia, M. Borovcnik (Hrsg.): Chance Encounters: Probability in Education. Dordrecht: Kluwer, 1991, S. 73-106
7.6 BOROVCNIK, M., BENTZ, H.-J., KAPADIA, R.: A Probabilistic Per spective - Historical, Philosophical and Mathematical Background. In: R. Kapadia, M. Borovcnik (Hrsg.): Chance Encounters: Probability in Edu
cation. Dordrecht: Kluwer 1991, S. 27-72
7.7 BOROVCNIK, M., KAPADIA, R.: The Educational Perspective. In: R. Kapadia, M. Borovcnik (Hrsg.): Chance Encounters: Probability in Educa
tion. Dordrecht: Kluwer, 1991, S. 1-26
7.9 BOROVCNIK, M., Kapadia, R. (Hrsg.): Chance Encounters: Probability in Education. Dordrecht: Kluwer 1991
7.10 BOROVCNIK, M.: (Hrsg.) Stochastik in der Schule 11 (1991) Heft 3, Themenschwerpunkt: Statistische Beurteilung
7.11 DIRNBÖCK, H.: Rollungen in der Euklidischen Ebene mit einer gegebe nen geraden Bahn (schiebende Syntrepenz). In: Informationsblätter für Darstellende Geometrie 10 (1991), Heft 2, S. 9-17
7.12 DÖRFLER, W.: Der Computer als kognitives Werkzeug und kognitives Medium. In: W. Dörfler e.a. (Hrsg.): Computer-Mensch-Mathematik. Schriftenreihe Didaktik der Mathematik, Bd. 21. Wien: Hölder-Pichler-
Tempsky, 1991, S. 51-76
7.13 DÖRFLER, W.: Wieso kann man mit abstrakten Objekten rechnen? In: Beiträge zum Mathematikunterricht. Bad Salzdetfurth: Franzbecker, 1991.
S. 195-198
7.14 DÖRFLER, W.: Meaning: Image Schemata and Protocols. In: Proc. 15th International Conference on the Psychology of Mathematics Education,
Assisi, 1991. S. 17-32
7.15 FISCHER, R.: Darstellen und Analysieren von Daten und Beziehungs strukturen. In: Lehrplan-Service für das allgemeinbildende Schulwesen: Mathematik AHS Oberstufe Kommentar. Wien: Österreichischer Bundes
verlag J&V, 1991, 78-80
7.16 HABERL, J.: Exact Algorithm for Solving a Special Fixed-Charge Line ar Programming Problem. In: Journal of Optimization Theory and Ap plications 69 (1991), No. 3, S. 489-529
7.17 HABERL, J., NOWAK, C., STETTNER, H., STOISER, G., WOSCHITZ, H.: A Branch-and-Bound Algorithm for Solving a Fixed Charge Pro blem in Profit Optimization of Sawn Timber Production. In: ZOR- Methods and Models of Operations Research 35 (1991), No. 2, S. 151-166
7.18 KADUNZ, G.: Experimentelle Geometrie mit "Felix". In: H. Kaut schitsch, W. Metzler (Hrsg.): Anschauliche und experimentelle Geometrie.
Schriftenreihe Didaktik der Mathematik, Bd. 20. Wien: Höl
der-Pichler-Tempsky, Stuttgart: B.G. Teubner, 1991, S. 185-222
7.19 KAUTSCHITSCH, H.: Rings with feedback cyclization-property. In: D. Dorninger e.a. (Hrsg.): Contributions to general algebra 7. Wien: Hölder-
Pichler-Tempsky, 1991, S. 215-220
7.20 KAUTSCHITSCH, H.: Anschauliches Rechnen. In: H. Kautschitsch, W. Metzler (Hrsg.): Anschauliche und experimentelle Mathematik I. Schriften
reihe Didaktik der Mathematik, Bd. 20. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky,
1991, S. 97-108
7.21 KAUTSCHITSCH, H., METZLER, W. (Hrsg.): Anschauliche und experi mentelle Mathematik I. Schriftenreihe Didaktik der Mathematik, Bd. 20. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1991
7.22 MORE, W.: Rasches Auswerten von Rédei-Funktionen. In: Anzeiger der Österr. Akademie der Wissenschaften, math.-nat. Klasse 128 (1991), S.
69-72
7.23 MÜLLER, W.B., DORNINGER, D., EIGENTHALER, G., KAISER H. (Hrgs.): Contributions to General Algebra 7 (Proceedings of the Vienna Conference, June 14-17, 1990). Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1991
7.24 MÜLLER, W.B.: Polynomfunktionen in der modernen Kryptographie. In: Informationsheft der Deutschen Bundespost. Berlin-Ost: TELEKOM,
Zentrum für Telekommunikation, 1991, S. 57-62
7.25 MÜLLER, W.B., OSWALD, A.: On Formal Integration in Composition Rings. In: Arch.Math. 57 (1991), S. 41-46
7.26 MÜLLER, W.B., OSWALD, A.: Dickson Polynomials and Primality Testing. In: Lecture Notes in Computer Science, Vol. 547 (Advances in Cryptology, EUROCRYPT'91), Berlin/Heidelberg/New York: Springer,
1991, S. 512-516
7.27 MÜLLER, W.B., LIDL, R.: Generalizations of the Fibonacci Pseudopri mes Test. In: Discrete Mathematics 92 (1991), S. 211-220
7.28 OSSIMITZ, G.: Systemdynamische Modelle in Biologie und Ökologie. In: Zentralblatt für Didaktik der Mathematik 23 (1991), Nr. 6, S. 221-228
7.29 OSSIMITZ, G.: Darstellungsformen in der Systemdynamik. In: H. Kaut schitsch (Hrsg.): Anschauliche und experimentelle Mathematik. Schriftenrei
he Didaktik der Mathematik, Bd. 20; Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1991,
S. 175-184
7.30 OSSIMITZ, G.: System Dynamics Modelling in Secondary Schools. In: M. Niss, W. Blum, I. Huntley (Hrsg.): Teaching of mathematical modelling
and applications. Chichester: Ellis Horwood, 1991, S. 213-219
7.31 OSSIMITZ, G. - SCHLÖGLHOFER, F.: Untersuchung vernetzter Syste me (Lehrplankommentar). In: H. Bürger e.a. (Hrsg.): Mathematik AHS Oberstufe Kommentar. Wien: Österreichischer Bundesverlag, 1991, S. 198-
211
7.32 OSSIMITZ, G.: Systemdynamik in der Sekundarstufe II. In: W. Dörfler e.a. (Hrsg.): Computer - Mensch - Mathematik. Schriftenreihe Didaktik der
Mathematik, Bd. 21. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1991, S. 199-206
7.33 OSSIMITZ, G.: Qualitatives und quantitatives systemdynamisches Modellieren. In: B. Winkelmann (Hrsg): Systemdynamik und Mathematik unterricht. Institut für Didaktik der Mathematik der Universität Bielefeld:
Occ. Paper 127 (1991), S. 1-10
7.34 OSSIMITZ, G.: Systemdynamik und Mathematikunterricht - eine Nachlese zur Expertentagung in Bielefeld. 6.- 9.12.1990. In: B. Winkel mann (Hrsg): Systemdynamik und Mathematikunterricht. Institut für Didak
tik der Mathematik der Universität Bielefeld: Occ. Paper 127 (1991), S. 30-
47
7.35 PESCHEK, W., KRONFELLNER, M.: Angewandte Mathematik 3. Neubearbeitung. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1991, IV+214 S.
7.36 STETTNER, H., BURGHARDT, E., e a.: Patterns of pelvic and paraaortic lymph node involment in ovarian cancer. In: Gyneco logic Oncology 40 (1991), S. 103-106
7.37 STETTNER, H., PETRU, E., e.a.: Bedeutung der prophylaktischen Ovarektomie anläßlich einer Uterusextirpation zur Vermeidung des
Ovalkarzinoms. In: Wr. med. Wochenschrift 8 (1991), S. 153-156
7.38 STETTNER, H., PICKEL, H., e a.: Sequential use of chemotherapy and radiotherapy in radically operated ovarian cancer - a pilot study. In:
Amer. J. Clinical Oncology 14 (1991), S. 184- 187
7.39 STETTNER, H., SMOLLE, J., e. a.: Quantitative evaluation of tumor- stroma border by exponential regression analysis. In: Analyt. Cell. Path. 3 (1991), S. 43-54
7.40 STETTNER, H., SMOLLE, J., e a.: Computer Simulation Analysis of Morphological Patterns in Human Melanocytic Skin Tumors. Stuttgart: G. Fischer, 1991
7.41 BOROVCNIK, M.: Stochastik im Wechselspiel von Intuitionen und Mathematik. Mannheim: Bibliographisches Institut 1992
7.42 BOROVCNIK, M.: Analogien zum besseren Verständnis von Stochastik. In: Didaktik der Mathematik 20 (1992), S. 39-57
7.43 BOROVCNIK, M.: Diskussion zu H.H. Bock 'Grundlegende Methoden der exploratorischen Datenanalyse'. In: H. Enke, J. Gölles, R. Haux, K.- D. Wernecke (Hrsg.): Methoden und Werkzeuge für die exploratorische
Datenanalyse in den Biowissenschaften. Stuttgart: S. Fischer 1992, S. 43-46
7.44 BOROVCNIK, M.: Stochastik zwischen Intuitionen und Mathematik. In: Knoche, N. (Hrsg.): Verstehen und Beweisen im Mathematikunterricht.
Schriftenreihe des Fachbereichs Mathematik, Bd.1. Essen: Universität, 1992,
S. 59-84
7.45 BOROVCNIK, M., KÖNIG, G. (Hrsg.): Stochastik in der Schule 1979-90 - Abstracts und Register der behandelten Themen. Klagenfurt und Karls ruhe, 1992
7.46 DIRNBÖCK, H.: Rollungen auf der Kugel mit einer gegebenen Groß kreisbahn (Großkreis - Syntrepenz). In: Informationsblätter für Dar stellende Geometrie 11 (1992), Heft 1, S. 11-25
7.47 FISCHER; R.: The "Human Factor" in Mathematics. In: For the learning of Mathematics 12 (1992), Heft 3, S. 9-18
7.48 KADUNZ, G.: Einsatz des Computers als Visualisisierungswerkzeug im Geometrieunterricht. In: R. Mittermeir e.a. (Hrsg.): Informatik in der Schule Informatik für die Schule. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 1992, S.
210-211
7.49 KADUNZ, G., KAUTSCHITSCH, H.: Entwicklung und Evaluation einer Computer-Mikrowelt im Geometrieunterricht. In: Zentralblatt für Didak tik der Mathematik 24 (1992) Heft 5, S. 178-182
7.50 NOWAK, C.: Some remarks on a paper by Samimi on nonuniqueness criteria for ordinary differential equations. In: Applicable Anal. 47 (1992), 39-44
7.51 PESCHEK, W., KRONFELLNER, M.: Angewandte Mathematik 4. Neubearbeitung. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1992, IV + 207 S.
7.52 SCHNEIDER, E.: Computer verändern sowohl das Lehren als auch das Lernen von Mathematik. In: R. Mittermeir e. a. (Hrsg.): Informatik in der Schule - Informatik für die Schule. Wien: Böhlau Verlag, 1992, S. 72-83
7.53 SCHNEIDER, E.: Computers: Change in the Teaching and Learning of Calculus. In: EMS Newsletter 5, 1992, S. 15
7.54 SCHNEIDER, E.: Mathematik als Entdeckungsreise. In: Zeitschrift für Hochschuldidaktik 16 (1992) 3-4, S. 331-340
7.55 STETTNER, H., HECHER, K., e.a.: Potential for diagnosing imminent risc to normal and growth retarded fetuses by Doppler sonographic
examination of umbilical and cerebral arterial blood flow. In: Ultrasound Obstet. Gynecol. 2 (1992), S. 266-271
7.56 STETTNER, H., HABERL, J, SCHIMEK, M.G.: An operator method for backfitting with smoothing splines in additive models. In: Y. Dodge, J. Whittaker (Hrsg.) Computational Statistics, Vol. I. Heidelberg: Physica,
1992, S. 487-491
7.57 STETTNER, H., HECHER, K., e.a.: Examination of the fetal cerebral and renal blood flow - a longitudinal study throughout the second half
of pregnancy. In: Wr. klin. Wochenschr. 23 (1992), S. 721-724
7.58 STETTNER, H., PUMMER, K., e.a.: Immunosuppressive acid protein (IAP) predicts lymph node metastases in urological malignancy. In: L.Giuliani, P.Puppo (Hrsg.), Urology 1992; Bologna: Monduzzi Ed., 1992
7.59 STETTNER, H., PUMMER, K., e.a.: False positive prostate specific antigen values in the sera of female patients with renal cell carcinoma. In: J. Urology 148 (1992), S. 21-23
7.60 STETTNER, H. SMOLLE, J., e.a.: Relationship of Tumor Cell Motility and Morphologic Patterns: Part 1. Melanocytic Skin Tumors. In: Amer. J. Dermapathology 14 (3) (1992), S. 231-237
7.61 BOROVCNIK, M.: Intuitive Strategien für den Stochastik-Unterricht. In: Beiträge zum Mathematikunterricht, Franzbecker, 1993, S. 96-99
7.62 BOROVCNIK, M.: Why teaching Probability and Statistics is thus difficult. In: International Association for Statistical Education`s Newsletter, Teaching Statistics 15 (1993).
7.63 BOROVCNIK, M.: Statistische Qualitätskontrolle zur Einführung in die Beurteilende Statistik. In: Didaktik-Reihe der Österr. Math. Gesellschaft 21 (1993), S. 24-46
7.64 DÖRFLER, W.: Computer Use and Views of the Mind. In: C. Keitel, K. Ruthven (Hrsg.): Learning from Computers: Mathematics Education and
Technology. Nato ASI Series F: Computer and Systems Sciences, vol. 121.
Berlin: Springer, 1993, S. 159-186
7.65 DÖRFLER, W.: Fluency in a Discourse or Manipulation of Mental Objects? In: Proc. 17th International Conference on the Psychology of Mathematics Education, vol. II, Univ. of Tsokuba, Japan, 1993, S. 145-152
7.66 DÖRFLER, W.: Quality Criteria for Journals in the Field of Didactics of Mathematics. In: G. Nissen, M. Blomhoj (Hrsg.): Criteria for Scientific Quality and Relevance in the Didactics of Mathematics. Roskilde: Danish
Research Council for the Humanities, 1993. S. 75-88
7.67 FISCHER, R.: Fortschritt durch Reflexion. Hans Georg Steiner wird 65. In: Praxis der Mathematik 35 (1993), Heft 3, S. 230
7.68 FISCHER, R., RESTIVO, S., VAN BENDEGEM, J.P. (Hrsg.): Math World. Philosophical and Social Studies of Mathematics and Mathema
tics Education. Albany, N.Y.: State University of New York Press, 1993
7.69 KADUNZ, G., KAUTSCHITSCH, H.: Thales. Software zur experimentel len Geometrie. Stuttgart: Ernst Klett Schulbuchverlag, 1993
7.70 KAUTSCHITSCH, H., CLAY, J.R.: Near-rings generated by R-Modules. In: Mathematica Pannonica, 4/2, 1993, S. 287-297
7.71 MÜLLER, W.B., OSWALD, A.: Generalized Fibonacci Pseudoprimes and Probable Primes. In: G.E. Bergum e.a. (Hrsg.): Applications of Fibo nacci Numbers, Vol. 5 (Proceedings of "The Fifth International Conference
on Fibonacci Numbers and their Applications", University of St.Andrews,
July 1992). Dordrecht/Boston/London: Kluwer Academic Publishers, 1993,
S. 459-464
7.72 MÜLLER, W.B., LIDL, R.: Primality Testing with Lucas Functions. In: Lecture Notes in Computer Science, Vol. 718 (Advances in Cryptology,
AUSCRYPT'92), Berlin/Heidelberg/New York: Springer, 1993, S. 539-542
7.73 OSSIMITZ, G.: Ergebnisse einer Evaluation von Softwareprodukten zur Simulation dynamischer Systeme. In: K.P. Müller (Hrsg.): Beiträge zum Mathematikunterricht, Hildesheim: Franzbecker, 1993, S. 299-302
7.74 OSSIMITZ, G.: The disappearing Multiplier. A System Dynamics Ap proach to Macroeconomics. In: G. Karmann e.a. (Hrsg.): Operations Research '92. Heidelberg: Physica Verlag, 1993, S. 488-490
7.75 OSSIMITZ, G.: Mathematics in Business Administration Textbooks. In: de Lange, J. e.a. (Hrsg.): Innovation in mathematics education and applica
tions. Chichester: Ellis Horwood, 1993, 297-302
7.76 STETTNER, H.: Prognostic factors in ovarian carcinoma. In: E. Burg hardt e.a. (Hrsg.): Surgical Gynecologic Oncology. Stuttgart: G. Thieme
Verlag, 1993, S. 491-496
7.77 STETTNER, H., BURGHARDT, E., e.a.: Epithelial Ovarian Cancer - Results. In: E. Burghardt e.a. (Hrsg.): Surgical Gynecologic Oncology. Stuttgart: G. Thieme Verlag, 1993, S. 474-487
7.78 STETTNER, H., HAAS, J.: Biostatistics. In: E. Burghardt e.a. (Hrsg.): Surgical Gynecologic Oncology. Stuttgart: G. Thieme Verlag, 1993, S.
90-96
7.79 STETTNER, H., HABERL, J., SCHIMEK, M.G., NEUBAUER, G.P.: Approaches for fitting additive models with cubic smoothing splines
and associated problems. In: Bulletin de l'Institut International de Statisti que, 49ème Session, Livraison 2, 1993, S. 381-382
7.80 STETTNER, H., HECHER, K., e.a.: The effect of cordocentesis of umbi lical and middle cerebral artery blood flow velocity waveforms. In:
British J. Obstet. Gynecol. (1993), S. 828-832
7.81 STETTNER, H., SMOLLE, J., e.a.: Computer simulation of tumor cell invasion by a stochastic growth model. In: J. theor. Biol. 160 (1993), S. 63-72
7.82 BOROVCNIK, M.: Statistische Analyse von Zusammenhängen - Regres sion und Korrelation. In: Praxis der Mathematik 36 (1994), S. 56-63
7.83 BOROVCNIK, M.: Intuitive Strategies for Teaching Statistics. In: Bru nelli, L. und G. Cicchitelli (Hrsg.): Proceedings of the First Scientific Mee
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