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Konrad Paul Liessmann: Entwertete Bewertung. Zur Kritik der evaluierenden Vernunft
 
Vortrag am Freitag,  21. Jänner 2005, 14:00
Musil-Haus, Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
 
Der bekannte Wiener Philosoph mit Kärntner Wurzeln Konrad Paul Liessmann spricht zum Thema Evaluation, einem Thema, das die Universität nachhaltig beschäftigen wird. Es geht dabei um die Einschätzung der Leistungen in Forschung und Lehre und damit auch um die Konsequenzen, die daraus gezogen werde: in der Verteilung des Budgets, in der Förderung bestimmter leistungsstärkerer Fachgebiete zugunsten anderer. Natürlich stellt sich da die Frage danach, was die "Leistung" der Universität oder die ihrer einzelnen Fächer ist. Uns es stellt sich die Frage der Vergleichbarkeit der Fächer. An unserer Universität: wie sind die "Leistungen" der Kulturwissenschaften mit denen der anderen Fachgebiete vergleichbar.
Den Philosophen wurde immer ein weiterer Blick zugetraut, der über die Einzelfächer hinausgeht und das Gesamte des menschlichen Wissens einzuschätzen versucht. Wir können von Konrad Liessmann einen solchen Weitblick erwarten und eine Anregung für die Evaluationsdebatte an der Universität. Liessmann ist darüber hinaus einer der rührigsten kritischen Intellektuellen Österreichs. Seine öffentliche Wirksamkeit geht weit über den akademischen Bereich hinaus, weil er es versteht, die Anliegen von Wissenschaft, Studium und intellektueller Arbeit einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Deshalb ist sein Vortrag auch öffentlich und wird all jene ansprechen, die sich für die Rolle der Universität im öffentlichen Leben interessieren.
 
Auskünfte:
ao.Univ.Prof. Dr. Hubert Lengauer
E-Mail:
hubert.lengauer@uni-klu.ac.at
 
Eine Veranstaltung des Instituts für Soziologie und des UniversitätslehrerInnenverbands der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
 


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