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Das Österreichische Kompetenzzentrum für Mathematikdidaktik - AECC-M

 

Zwischen dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurde Ende 2005 vertraglich vereinbart, die Abteilung (seit 2007 Institut) für Didaktik der Mathematik an der Universität Klagenfurt zu einem Österreichischen Kompetenzzentrum für Mathematikdidaktik auszubauen.

 

Ziel dieses Kompetenzzentrums ist es,  im Bereich des Lehrens und Lernens von Mathematik forschend, entwickelnd und beratend sowie durch Lehre und Weiterbildung tätig zu sein. Die Ergebnisse sollen sowohl in den Unterricht, in die Lehrer(innen)bildung und Schulentwicklung, in die Wissenschaftsgemeinschaft als auch als Steuerungswissen in die Bildungsverwaltung und Bildungspolitik einfließen.

 

Die zentralen Aufgaben des Kompetenzzentrums lassen sich in folgende (mit einander eng verbundene) Bereiche gliedern:

 

 

1. Fachdidaktische Forschung und Entwicklung

 

Dazu gehören  

  • angewandte und grundlagenorientierte fachdidaktische Forschung, insbesondere Unterrichtsforschung; Durchführung innovativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • Reflexion der Grundlagen fachdidaktischer Forschung und Entwicklung und deren Bezug zur Schulpraxis
  • Nutzbarmachung von Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung zur Unterstützung der Schulpraxis    

 

 

2. Lehrpläne, Bildungsstandards, Student Assessment Studies (z. B. PISA, TIMSS)

 

Neben theoretischen und empirischen Analysen, Begleitforschungen und Entwicklungsarbeiten sind hier vor allem entsprechende Lehrtätigkeiten (in der Aus- und Weiterbildung von Lehrer(inne)n) sowie fachdidaktische Beratungen und Begleitungen nationaler Entwicklungen gefordert.

 

 

3. Technologieeinsatz im Mathematikunterricht

 

Dieser Bereich umfasst neben theoretischen und empirischen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Integration von Informationstechnologien im Mathematikunterricht und deren Einbettung in die internationale Wissenschaftslandschaft vor allem den Transfer in die Aus- und Weiterbildung von Lehrer(inne)n und in die Schulpraxis.

 

 

4. Lehrer(innen)weiterbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

Dazu gehören insbesondere die

  • Konzeption und Durchführung von längerfristigen Weiterbildungsprogrammen zur individuellen bzw. kollektiven Professionalisierung von Lehrer(inne)n (z. B. viersemestriger Universitätslehrgang „Fachbezogenes Bildungsmanagement“, sechssemestriger Universitätslehrgang „Pädagogik und Fachdidaktik für Lehrer(innen) – Mathematik“)
  • systematische Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bzw. von forschungsinteressierten Lehrer(inne)n (z B. Doktorand(inn)enkollegs, Förderung von Habilitationen, kooperative Unterrichtsprojekte); (Weiter-)Entwicklung von entsprechenden Anreizsystemen (z. B. MNI-Fonds))

 

 

5. Unterstützung von Vernetzungen und Kooperationen

 

Dazu gehören Bemühungen um eine Vernetzung und Kooperation

  • innerhalb der universitären Mathematikdidaktik in Österreich sowie mit der internationalen Scientific Community
  • zwischen der universitären Mathematikdidaktik und jener an Pädagogischen Akademien/Hochschulen
  • zwischen den Didaktiken verschiedener Fächer (insbesondere auch mit den didaktischen Kompetenzzentren anderer Fächer)
  • zwischen wissenschaftlicher Mathematikdidaktik und Schulpraxis

 

 

 
 
 
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