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Standardisierte schriftliche Reifeprüfung aus Mathematik („Zentralmatura“)

 

In einem am 13. 7. 2008 zwischen dem bm:ukk (vertreten durch das bifie Wien) und dem AECC-M abgeschlossenen Werkvertrag wurde das AECC-M mit der Konzeption, Vorbereitung, Durch­führung, Begleitung, Unterstützung und Evaluation eines Schulversuchs „Standardisierte schriftliche Reifeprüfung in Mathematik“ an AHS betraut, bei dem die schriftliche Reifeprüfung in Mathematik anhand zentral gestellter Aufgaben erfolgen soll.

 



Die Projektgruppe „Standardisierte schriftliche Reifeprüfung in Mathematik“ hat auf Basis ihrer dreijährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit in ihrer Sitzung am 7. Mai 2011 einhellig folgende Stellungnahme zur Entwicklung der zentralen schriftlichen Reifeprüfung in Mathematik an AHS beschlossen:

 

R e s o l u t i o n

 

  1. Konzept der Grundkompetenzen (GK)
    Die Entwicklung der standardisierten schriftlichen Reifeprüfung folgt dem Konzept der Grundkompetenzen (siehe http://www.uni-klu.ac.at/Zentralmatura-M).
    Konstitutive Elemente dieses Konzepts sind: Bildungstheoretische Grundlegung, Darlegung aller intendierten GK (Transparenz) und Zuordenbarkeit der entwickelten/ eingesetzten Aufgaben, Sicherung der GK durch hohe Lösungsquoten, keine Kompensierbarkeit wesentlicher Defizite bei den GK durch andere Leistungen.
    Es ist sinnvoll (und im Hinblick auf die LBVO notwendig), zwischen Grundkompetenzen und deren selbständiger Anwendung in neuartigen Situationen zu unterscheiden und dies in zwei entsprechenden Aufgabentypen abzubilden.
     
  2. Umsetzung, Übergangsregelungen
    Für eine umfassende unterrichtliche Umsetzung des GK-Konzepts und deren volle Wirksamkeit sind jedenfalls vier Schuljahre ab der rechtsverbindlichen Festlegung der GK einzuplanen.
    Bis dahin sind Übergangsregelungen vorzusehen, mit denen übermäßige Härtefälle sowohl bundesweit wie auch in einzelnen Schulen/Klassen abgefedert werden können. Diese Übergangsregelungen können an den geforderten Lösungsquoten ansetzen, sie sollten aber keinesfalls die intendierte Entwicklung hin zu einer sicheren Verfügbarkeit unverzichtbarer Grundkompetenzen behindern.
     
  3. Empirische (Vor-)Untersuchungen
    Empirische (Vor-)Untersuchungen (Pilottests, evaluierte Schulversuche u. Ä.) sind wichtige Maßnahmen zur Begleitung und Unterstützung der Aufgabenentwicklung und -auswahl. Diese methodischen Instrumente dürfen jedoch nicht die inhaltlichen (fachdidaktischen) Arbeiten und Entscheidungen dominieren oder gar ersetzen.
     
  4. Schulversuch 2012
    Der für 2012 vorgesehene Schulversuch sollte wie geplant durchgeführt werden. Unabhängig von weiteren Entwicklungen zur standardisierten schriftlichen Reifeprüfung in Mathematik liefert der Schulversuch wichtige Hinweise auf die Realisierbarkeit des GK-Konzepts in „Ernstsituationen“.
     
  5. Übernahme von Verantwortung durch eine ministeriell autorisierte Kommission
    Die Verantwortung für die Aufgabenentwicklung im Sinne des GK-Konzepts sollte von einer vom bm:ukk autorisierten Gruppe von Lehrer(inne)n – allenfalls unter Mitwirkung der Schulaufsicht und der Fachdidaktik – übernommen werden.
    Im Sinne einer inhaltlich und zeitlich kontinuierlichen Weiterarbeit sollte eine solche Kommission ehestmöglich eingerichtet werden und es sollten ihr Mitglieder angehören, die mit dem GK-Konzept gut vertraut sind (was für Mitarbeiter(innen) der gegenwärtigen Projektgruppe in besonderer Weise zutrifft). Mit dem Inkrafttreten einer entsprechenden Verordnung kann dieser Kommission dann auch formell die Verantwortung für die Gestaltung und die weitere Entwicklung der standardisierten schriftlichen Reifeprüfung übertragen werden.

Werner Peschek, e.h.
für die o.a. Projektgruppe



Personelle Struktur

Projektteam
Mag. Markus Binder
Mag. Martin Dangl
Dr. Anita Dorfmayr
o. Univ.-Prof. Dr. Roland Fischer
Mag. Gerhard Hainscho
Dr. Petra Hauer-Typpelt
Mag. Waltraud Knechtl
Dr. Bernhard Kröpfl
Univ.-Prof. Dr. Werner Peschek (Projektleitung)

Regionale Arbeitsgemeinschaft Ost
Mag. Markus Binder
Mag. Martin Dangl (Leiter)
Dr. Anita Dorfmayr
Dr. Petra Hauer-Typpelt

Regionale Arbeitsgemeinschaft Süd
Mag. Gerhard Hainscho
Mag. Waltraud Knechtl
Dr. Bernhard Kröpfl (Leiter)


 

 
 
 
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