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Leitbild der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt


 

Alpen-Adria-Universität: Grenzen überwinden!

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) strebt nach wissenschaftlicher Exzellenz in Forschung und Lehre und orientiert sich darin an den höchsten internationalen Standards. Das im Rundsiegel der Universität geführte Motto per aspera ad astra bringt diesen Anspruch des konsequenten Strebens nach Spitzenleistungen bildhaft zum Ausdruck. Verantwortungsvolles, eigeninitiatives Handeln und wissenschaftlich korrektes Arbeiten sind für uns selbstverständliche Grundprinzipien.

 

 

Forschung: Neue Grenzen suchen

Die Forschung an der AAU steht in der großen europäischen Tradition der Aufklärung, ist den klassischen wissenschaftlichen Prinzipien des Erkenntnisgewinns, der Offenheit und des Austausches verpflichtet und eng mit der jeweiligen nationalen und internationalen scientific community vernetzt. Kooperation und Konkurrenzfähigkeit schließen sich dabei nicht aus, sondern ergänzen einander auf produktive Weise. Unsere Forschungsleistungen sollen international sichtbar sein und Anerkennung finden; die WissenschaftlerInnen der Universität – und dabei insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs – sollen sich im internationalen Wettbewerb um Aufmerksamkeit, Rezeption, Innovation, wissenschaftliche Positionen und Forschungsmittel erfolgreich beweisen und behaupten können, um führend zum Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und zur Lösung der Probleme unserer Zeit beizutragen.

 

Als „Universität der kurzen Wege“ (proximity) ist die AAU prädestiniert dafür, interdisziplinäre Entwicklungen zu begünstigen. Wir fördern entsprechende Kooperationen, auch über die Fakultätsgrenzen hinaus, ohne dabei fachliche Standards und fachspezifische Spitzenleistungen zu vernachlässigen. Zugleich haben wir uns die besondere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch ein offenes und kooperatives Umfeld zum Vorsatz gemacht: Neugier, Aktivität und Engagement der NachwuchswissenschaftlerInnen sind wesentliche Triebfedern für die dynamische Entwicklung der Universität.

 

 

Lehre: Grenzen verschieben

Der Campus der AAU ist ein Begegnungsort von Ideen, Nationen und Sprachen, ein polyglotter Ort des Austauschs, der individuellen und gemeinsamen Entwicklung und des Fortschritts. Die Grenzen zwischen Lehren, Lernen und Forschen sind fließend; Wissensdurst, Kreativität, Kritikfähigkeit, konstruktive Skepsis und die Suche nach Erkenntnis sind Grundprinzipien der Universitätskultur. Qualitätsvolle Lehre erfordert und fördert, über die reine Vermittlung von Kenntnissen hinaus, insbesondere die Fähigkeit zu selbstständigem Denken auf wissenschaftlichem Niveau.

 

Als „akademisches Rückgrat der Region“ nutzt die Universität die vielfältigen Chancen, die sich aufgrund ihrer geographischen Lage, ihrer Campusstruktur und der Vielfalt ihrer Angehörigen ergeben. Wir bauen unsere nationalen und internationalen Verbindungen weiter aus und bieten beste Bedingungen für Auslandsaufenthalte (outgoing) und für internationale Studierende und Lehrende (incoming). Durch fordernde und fördernde Zugänge schaffen wir die akademischen Rahmenbedingungen dafür, dass unsere Studierenden möglichst zahlreich und mit Erfolg in situ abschließen, aber auch an allen Universitäten der Welt ihr Studium fortsetzen oder vertiefen können. Unsere hohen Standards in Betreuungsqualität und Infrastruktur bauen wir konsequent weiter aus.

 

Im Einklang mit der lifelong learning-Strategie des Bundes und der EU ist auch die forschungsgeleitete Weiterbildung profilbildender Teil des Lehrangebots. Unsere Stellung hierin wird durch engagierte Qualitätssicherung und eine Fokussierung des Angebots auf gesellschaftliche Kernthemen und öffentliche Güter, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft & Management, LehrerInnenbildung, Psychosoziales und demographischer Wandel, gefestigt.

 

Wir unterstützen den Erfolg unserer Studierenden und bereiten sie bestmöglich auf ihre Zukunft in der Gesellschaft vor. Dabei legen wir hohen Wert auf die persönliche Qualifizierung der Studierenden und – sapere aude – auf deren umfassende Bildung zu aufgeschlossenen, verantwortungsbewussten, kritikfähigen und reflexionsfreudigen Individuen.

 

 

Gesellschaft: Grenzen öffnen

Die AAU ist eine Organisation, in der rund 1.500 MitarbeiterInnen und rund 10.000 Studierende gemeinsam arbeiten, forschen, lehren und lernen. Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung sind die Grundlagen einer gedeihlichen Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden und bilden die Basis für die Erreichung hochgesteckter Ziele. Die AAU ist eine autonome und selbstbewusste Institution, die sich selbst und ihre Umgebung kritisch reflektiert. Über ihre Kernaufgaben hinaus ist sie gesellschaftlich offene Dialogplattform, Ort der Begegnung und think tank und ist sich ihrer besonderen Rolle als partizipativer Wissens- und Kulturträger vollauf bewusst.

 

Gemäß § 1 Universitätsgesetz sind die Universitäten berufen, „verantwortlich zur Lösung der Probleme der Menschen sowie zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt beizutragen“ und zugleich der „Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen in einer sich wandelnden humanen und geschlechtergerechten Gesellschaft“ zu dienen. Die AAU bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit, des gender mainstreaming, der Diversität, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Gesundheit ihrer Angehörigen sowie zu einer unternehmerisch-innovativen, reformatorischen Grundhaltung und stellt sich den gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In Erfüllung ihrer internationalen Ansprüche in Forschung und Lehre sieht sie ihren Grundauftrag darin, die Entwicklung der Region inmitten eines vereinten Europa und einer vernetzten Welt zu fördern und ihre historische Lage im Schnittpunkt dreier Kulturen zu nutzen.

 
 
 
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