Maßnahmen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt betreffend Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten
Neben all diesen Maßnahmen soll eine beständige, breite Diskussion den Sinn für eine gute wissenschaftliche Praxis schärfen. Es ist das erklärte Ziel der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, in Zukunft Plagiate so gering wie möglich zu halten, zum nachhaltigen Nutzen ihrer AbsolventInnen, Studierenden, Lehrenden und Forschenden.
Klagenfurt, 1. März 2007
O. Univ.-Prof.in MMag.a Dr.in Jutta Menschik-Bendele
Vizerektorin für Forschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Ergänzung vom 14. Jänner 2008
DocoLoc für alle
Seit Jahresbeginn durchlaufen sämtliche Abschlussarbeiten der AAUK den Weg der automatischen Prüfung von Textübereinstimmungen mit dem Programm DocoLoc. Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen werden von der Studienabteilung nur noch bei erfolgter Durchführung eines elektronischen Uploads und in ausgedruckter Version entgegengenommen.
Bei diesem neuen Workflow ergeht automatisch eine Meldung der Ergebnisse der elektronischen Prüfung an die BetreuerInnen.
Mit diesem Qualitätskontrollsystem kann zumindest ein großer Teil von Plagiatsversuchen rechtzeitig erkannt und vermieden werden.
Nähere Informationen: http://www.uni-klu.ac.at/studabt/inhalt/1765.htm
BEILAGE 1 Definition Plagiat
BEILAGE 2 Ehrenwörtliche Erklärung
Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt definiert für die an ihr vertretenen Wissenschaften den Begriff Plagiat wie folgt:
Plagiat ist die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum oder Erkenntnissen anderer und ihre Verwendung zum eigenen Vorteil.
Die häufigsten Formen des Plagiats in wissenschaftlichen Arbeiten sind:
1) Die wörtliche Übernahme einer oder mehrerer Textpassagen ohne entsprechende Quellenangabe (Textplagiat).
2) Die Wiedergabe bzw. Paraphrasierung eines Gedankengangs, wobei Wörter und der Satzbau des Originals so verändert werden, dass der Ursprung des Gedankens verwischt wird (Ideenplagiat).
3) Die Übersetzung von Ideen und Textpassagen aus einem fremdsprachigen Werk, wiederum ohne Quellenangabe.
4) Die Übernahme von Metaphern, Idiomen oder eleganten sprachlichen Schöpfungen ohne Quellenangabe.
5) Die Verwendung von Zitaten, die man in einem Werk der Sekundärliteratur angetroffen hat, zur Stützung eines eigenen Arguments, wobei zwar die Zitate selbst dokumentiert werden, nicht aber die verwendete Sekundärliteratur (Zitatsplagiat).
BEILAGE 2 Ehrenwörtliche Erklärung
(für Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen)
Ehrenwörtliche Erklärung
Ich erkläre ehrenwörtlich, dass ich die vorliegende wissenschaftliche Arbeit selbstständig angefertigt und die mit ihr unmittelbar verbundenen Tätigkeiten selbst erbracht habe. Ich erkläre weiters, dass ich keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt habe. Alle aus gedruckten, ungedruckten oder dem Internet im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt übernommenen Formulierungen und Konzepte sind gemäß den Regeln für wissenschaftliche Arbeiten zitiert und durch Fußnoten bzw. durch andere genaue Quellenangaben gekennzeichnet.
|
|
|||
|
|||
|
|||