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Unsere Probleme sind unlösbar.

23. Jänner 2012

Arno Bammé, Professor am Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung, arbeitet in dem im Dezember 2011 gegründeten "Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand" mit.

Finanzkrise, Atom-Unfälle und tagtägliche Feuerwehraktionen zur Rettung des Euro bestimmen die öffentliche Berichterstattung nunmehr seit Jahren. Sie werden - von Medien und Gesellschaft - als bedeutsam angesehen. Von so übermächtiger Bedeutung sind sie nicht zuletzt aufgrund ihrer Unlösbarkeit, davon gehen die Begründerinnen und Begründer des Berliner "Amts für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand" aus.


"Wenn Menschen in Zukunft überhaupt noch etwas gemeinsam haben werden, dann sind es nicht Illusionen kultureller Identität - wie gemeinsame Sprache, Religionen, Tischsitten; sondern die Konfrontation aller mit nicht lösbaren Problemen", so die Grundannahme.
 

Deshalb wurde das Berliner Amt in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und unter Mitwirkung zahlreicher internationaler Wissenschaftler und Künstler begründet. Ziel des Amts ist es, bisherige Bemeisterungen von unlösbaren Problemen der Öffentlichkeit vorzustellen und veränderte Haltungen in Politik, Wirtschaft und Kultur deutlich zu machen.
 

Unter den Experten ist auch Arno Bammé, Soziologe amInstitut für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria-Universität, der für das Arbeitsgebiet "Abendländische Epistemologie" verantwortlich zeichnet: "Für mich sind von besonderem Interesse jene Probleme, die epochenbezogen unlösbar sind. So war es den Griechen zur Zeit des legendären Ikarus nicht möglich zu fliegen, weil ihnen die notwendige Technologie dafür fehlte. Ähnlich verhält es sich mit vielen gegenwärtigen Problemen. Sie sind in der Form, in der heute Wissenschaft, Politik und Ökonomie üblicherweise betrieben wird, nicht lösbar, sei es der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum oder die Finanzmarktkrise. Es bedarf zu ihrer Lösung vielmehr neuartiger gesellschaftlicher Institutionen und vor allem soziologischer Phantasie."

 

press release in English

 

Fotos der Eröffnung unter

http://www.bazonbrock.de/arbeit-an-unloesbaren-problemen/

Arno Bammé (Foto: Furgler)
Arno Bammé (Foto: Furgler)


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