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Kontakt

 

Sekretariat:

 

Angelika Rossak

0463 / 2700-2902

angelika.rossak@aau.at

 

Robert Musil-Institut für Literaturforschung 
Kärntner Literaturarchiv

Bahnhofstraße 50

9020 Klagenfurt

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NIE

wollte da einer

sich wegschreiben,

 

den Dingen den Abschied geben:

sie verdienen ihn

nicht.

 

Die Orte nimmt

einer doch

mit sich?

 

Wer er auch ist:

gefragt wird

der nicht.

 

Die Kluft, die

sich auftut in

Zwischenzeiten:

 

ihr Urheber

möchte ich

nicht sein.

 

Und selbst

wenn ich

es wäre,

 

weigerte

ich mich,

es einzugestehen;

 

verweigerte ich,

einzustehen für

eine Tat,

 

die mir unterlief

und unverhofft

zustieß.

 

Wegatmen

will ich sie,

als wäre sie Luft.

 

Fabjan Hafner

 

 

DAS ROBERT MUSIL-INSTITUT FÜR LITERATURFORSCHUNG / KÄRNTNER LITERATURARCHIV

ist seit 1. Jänner 2015  ein Institut der Fakultät für Kulturwissenschaften. Es wird seit 1. Oktober 2015 von Univ.-Prof.in Dr.in Anke Bosse geleitet.
Seine Trägerinstitutionen sind die Universität Klagenfurt, das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt.

Seit seiner Gründung 1994 und seiner offiziellen Eröffnung 1997 in dem von der Stadt Klagenfurt renovierten und adaptierten 'Musil-Haus' ist das Institut mit den vier Tätigkeitsfeldern Literaturhaus, Literaturforschung, Literaturarchiv und Spezialbibliothek betraut.


Bibliothek

Das Musil-Institut verfügt über eine öffentlich zugängliche Spezialbibliothek der Universität Klagenfurt mit derzeit rund 5.000 Bänden zur Literatur- und Kulturgeschichte Kärntens und der Nachbarregionen Slowenien und Friaul.

 

Bibliothekszeiten: Mo - Do, 9h - 12h und 13h - 16h

 

Lehrveranstaltungsfreie Zeit

Die Benutzung der Bibliothek ist nur eingeschränkt möglich. Wir ersuchen um telefonische Voranmeldung.



In der Zeit von 18.08.2016 bis 06.09.2016 sind Sekretariat und Bibliothek des Robert-Musil-Instituts geschlossen.



 

p[ART] - Kooperation zwischen der Öffentlichen zweisprachigen Volksschule 24 und dem Musil-Institut


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Fabjan Hafner

Parte 

 

 

Wir trauern um Fabjan Hafner –
die Welt ist eine andere

Žalujemo za Fabjanom Hafnerjem - svet je drugačen.


 

Wie oft begegnet uns ein Mensch, in dem sich profundes Wissen mit der Fähigkeit verbindet, es großzügig, heiter und leicht mit uns zu teilen? Ein Mensch, der mit einer einzigartigen Mischung aus Engagement, Erfahrung und Eloquenz uns einnehmen und mitnehmen kann? Auch dahin, wo es komplex wird, etwa in die Literatur? Uns überraschen und begeistern?

Fabjan Hafner war ein solcher Mensch, er war uns allen ein Geschenk – und die Literatur war ihm eine Herzensangelegenheit.

Fabjan Hafner war ein Multitalent – Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Übersetzer, Editor. Als Kärntner Slowene wechselte er virtuos zwischen Deutsch und Slowenisch, übersetzte zwischen beiden Literaturen, schrieb in beiden Sprachen – als Schriftsteller und als Wissenschaftler. Er förderte, übersetzte, schrieb über slowenischsprachige Autoren wie Gustav Januš, Florjan Lipuš und viele mehr. Er war – seit Langem – anerkannter Handke-Spezialist und Handke-Freund. Zuletzt arbeitete er über Christine Lavant, vor allem als Editor ihrer Gedichte, auch der zu ihren Lebzeiten unveröffentlichten.

Es sind dies nur wenige Beispiele. Denn Fabjan Hafner hat über 180 Publikationen vorgelegt. Und war mehrfach preisgekrönt: Petrarca-Übersetzer-Preis, Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung.

Fabjan Hafner war als Lehrender bei den Studierenden und KollegInnen der Alpen-Adria-Universität geschätzt und beliebt.
Vor allem aber hat er, zu unser aller Freude, das Publikum des Musil-Instituts für sich eingenommen. Eine Veranstaltung mit Fabjan Hafner – immer ein wunderbares Erlebnis!

Nun hinterlässt er eine entsetzliche Lücke – nicht nur am Musil-Institut, wo er seit 1998 wirkte.

Wir hier am Musil-Institut sind bestürzt und unendlich traurig. Wir trauern mit seiner Familie und mit den vielen, vielen Menschen, die ihn schätzten und weiter schätzen werden.


Doch die Welt ist eine andere, viel ärmere. Denn Fabjan Hafner ist nicht mehr.

A svet je drugačen, toliko revnejši. Ker Fabjana Hafnerja ni več.

 

Anke Bosse
mit Edith Bernhofer, Walter Fanta, Elmar Lenhart und Angelika Rossak

Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt


Zu Ehren Fabjan Hafners richtet das Musil-Institut am 8. Juni 2016 – es wäre sein 50. Geburtstag gewesen – eine Gedenkveranstaltung aus.

Kondolenzbücher liegen im Musil-Institut (Bahnhofstr. 50, 1. Stock, Klagenfurt, von 11. bis 19.05., 09.00 - 16.00 Uhr) und beim Rektorat der AAU aus.

 

 



 

 

LAVANT 100

 
"Ich halte nur die Feder", Zum 100. Geburtstag von Christine Lavant, Cornelius Hell, Die PRESSE, 26.06.2015
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9783835313910l
Christine Lavant: Zu Lebzeiten veröffentlichte Gedichte

Hg. und mit Nachworten von Doris Moser und Fabjan Hafner
unter Mitarbeit von Brigitte Strasser
Wallstein Verlag 2014

 


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"Ich habe eine Welt und diese Welt brennt!"

Rezension in DER STANDARD vom 21.11.2014

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"Späte Würdigung einer mutigen Dichterin", Rezension auf Deutschlandradio, 27.10.2014

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"Wär ich einer deiner Augenäpfel", Angelika Overath über Christine Lavant, FAZ, 27.02.2015

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"Racheengel in eigener Mission", Die Lyrik von Christine Lavant, DIE ZEIT, 01.03.2015

Mehr

 
"Bekannte Unbekannte", Rezension von Andreas Solbach auf literaturkritik.de, Nr. 6, Juni 2015

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9783835316720l
Christine Lavant: Das Kind

 

Neu herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Klaus Amann

Wallstein Verlag 2015


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Hans Schmid (Hans Schmid Privatstiftung, Rechteinhaber an den Texten C. Lavants) zur Neuausgabe und über Christine Lavant: Kleine Zeitung 18.03.2015

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Cover_Herzspindel
Drehe die Herzspindel weiter für mich. Christine Lavant zum 100.

 

Herausgegeben von Klaus Amann, Fabjan Hafner und Doris Moser

Wallstein Verlag 2015


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"Kein Kräuterweiblein, keine katholische Kuh", Rezension von Klaus Nüchtern in: FALTER 27/2015, 03.07.2015

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9783835313927l
Christine Lavant: Zu Lebzeiten veröffentlichte Erzählungen

 

Herausgegeben von Klaus Amann und Brigitte Strasser. Mit einem Nachwort von Klaus Amann
Wallstein 2015


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