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Dienstag, 06. März 2012

literatur/a

JAHRBUCH 2011/12

zu Peter Handke

 

 

Buchpräsentation und

Podiumsgespräch mit Bernhard Fetz, Andrea Winkler und Norbert C. Wolf

Moderation: Fabjan Hafner

 

Seit der ersten Ausgabe von literatur/a (2006) ziert Peter Handkes Handschrift den Umschlag des  Jahrbuchs. Und alljährlich seither beschenkte er die Leserinnen und Leser mit Auszügen aus seinen unveröffentlichten Notizbüchern. 2012 feiert der Dichter seinen 70. Geburtstag, Anlass genug, literatur/a 2011/2012 schwerpunktmäßig der Vermessung des Kontinents Peter Handke zu widmen.

„Innehalten – Innewerden – Weitersehen“ heißt es programmatisch in einem der Einträge aus den Notizbüchern, die wir exklusiv veröffentlichten durften. Einige der Dichterkolleginnen und -kollegen Handkes nehmen nun dieses Notat auf und schreiben es in literatur/a 2011/2012 weiter: Ulla Berkéwicz, Franz Josef Czernin, Péter Esterházy, Maja Haderlap, Fabjan Hafner, Peter Hamm, Elfriede Jelinek, Philipe Jaccottet, Gustav Januš, Walter Kappacher, Alfred Kolleritsch, Michael Krüger, Gertrud Leutenegger, Florjan Lipuš, Friederike Mayröcker, Richard Obermayr, Ilma Rakusa, Ferdinand Schmatz, Julian Schutting, Kevin Vennemann, Karl Wagner, Andrea Winkler, Joseph Zoderer und Uroš Zupan. Ausgehend von drei Zentralbegriffen der Poetik Peter Handkes sind auf diese Weise unterschiedlichste Perspektiven auf den Dichter und sein Werk entstanden.


Dann öffnet Hubert Burda sein Familienalbum und zeigt den Dichter der Peripherie an einem der Kreuzungspunkte der Weltliteratur als Zentralgestirn.
Mit Peter Handke feiern auch seine Werke Geburtstag. Wir haben daher einige prominente Leserinnen und Leser eingeladen, Bücher des Dichters, die 2012 zwischen 25 und 45 Jahre alt werden und einen runden oder halbrunden Jahrestag feiern, einer neuerlichen oder erstmaligen Lektüre zu unterziehen und die ganz persönlichen Eindrücke, Einsichten und Empfindungen zu notieren, die die Begegnungen mit sich brachten: Seien es Überraschungen, Ärgernisse, Horizonterweiterungen oder Glücksempfindungen. Sie werden staunen, was Bücher in Gang zu setzen vermögen.


Literarische Erstveröffentlichungen steuern in diesem Jahr Gregor Fink, Arno Geiger und Engelbert Obernosterer bei. Die zweite Kärntner Landessprache, das Slowenische, kommt aus Anlass des 75. Geburtstages von Andrej Kokot und durch ein „In memoriam“ für den im Herbst 2011 verstorbenen Janko Messner zu Wort. Die Bachmann-Preis-Trägerin Maja Haderlap steht in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort, und die erstmalige Verleihung des Jonke-Preises (2011) an Alois Hotschnig ist durch die Lobrede von Hubert Winkels und die Dankesrede des Preisträgers dokumentiert. Erwin Köstler würdigt mit einer Laudatio auf Johann Strutz, den Träger des Staatspreises für literarische Übersetzer. Das „Reden über Literatur“ pflegt diesmal Eveline Polt-Heinzl mit einem Beitrag über die Kärntner Literatur. Eine literarische Bibliographie und Leseempfehlungen beschließen, wie gewohnt, das Jahrbuch.

 

 
 
 
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