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trauernd
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schubladisieren?
Sowohl Palliative Care als auch OrganisationsEthik sind Felder mit einer relativ jungen empirischen Forschungstradition. Daher bearbeiten wir einzelne Fragestellungen im Sinne der Grundlagenforschung. Neben der Generierung von Wissen und der Entwicklung von theoretischen Konzepten, geht es uns darum, wichtige Fragestellungen zu identifizieren und einer weiteren (wissenschaftlichen) Bearbeitung zugänglich zu machen.
Ein Grundpfeiler unserer Arbeit ist die Interventionsforschung. Das heißt, Instrumente der Organisations- und Regionalentwicklung werden in Verbindung mit meist qualitativen Forschungsinstrumenten einerseits System verändernd und andererseits Daten generierend eingesetzt. Die Forschungsprozesse zielen auf die Partizipation der betroffenen Menschen und Organisationen ab, um Selbstentwicklungspotentiale zu fördern.
Gesellschaftliche Probleme verstehen wir insbesondere als Probleme von und zwischen Organisationen. Deshalb müssen Lernprozesse sowohl die Entwicklung von Personen, als auch die von Organisationen im Blick haben.
In Beratungsprojekten stellen wir gemeinnützigen Organisationen sowie politischen Systemen unsere Expertise zur Verfügung, bzw. entwickeln sie mit ihnen und initiieren Lern- und Entwicklungsprozesse. Wir haben den Anspruch, Wissenschaft und Beratung in wechselseitigem Nutzen im Interesse der Auftrag gebenden KooperationspartnerInnen zu verknüpfen.
Die systematische Reflexion über den Forschungs- und Interventionsprozess, ein sorgfältiger Umgang mit den beteiligten Personen und Daten (Transparenz und Verschwiegenheit) und eine Rückmeldung an jene, die dieses Wissen mit entwickelt haben, sind Bestandteil unserer Forschungsethik in allen Projekten.