Ziel unseres Lehrveranstaltungsprogramms ist es, den Studierenden eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung anzubieten, sowie sie auf die Anforderungen der Praxis vorzubereiten. In kleinen Unterrichtsgruppen wird anstelle von Frontalvorträgen durch Diskussion und Interaktion der Stoff vermittelt. Die Studierenden sollen zu einem konzeptionellen Denken geführt werden, das sie befähigt, Probleme in ihren grundsätzlichen Strukturen zu erfassen und zu lösen. Zudem wurden zur Verbesserung des Praxisbezuges interessante Exkursionen zu namhaften nationalen und Internationalen Unternehmen durchgeführt.
Das Veranstaltungsangebot der Abteilung Produktions-, Logistik- und Umweltmanagement ist so konzipiert, daß die Anforderungen einer zunehmend komplexer werdenden und sich immer schneller wandelnden Umwelt, in der sich Unternehmen derzeit befinden, in der Ausbildung berücksichtigt werden. Dabei kommt spätestens seit der von der MIT-Studie ausgelösten Diskussion um die "Lean Production" der Produktion in der unternehmerischen Praxis eine immer größer werdende Bedeutung zu. Im traditionellen Sinne wird unter Produktion der von Menschen gelenkte Erstellungsprozeß von Produkten, z.B. Sachgütern, Energie und Dienstleistungen, also die Umwandlung von Inputgütern in Outputgüter, verstanden.
Diese Sichtweise reicht jedoch heute nicht mehr aus. Untrennbar verbunden mit anderen leistungsbestimmenden Aktivitäten ist die Produktion eingebunden in ein unternehmerisches Gesamtkonzept und umspannt förmlich sämtliche Unternehmensaktivitäten. Beginnend beim Lieferanten und endend beim Kunden, ist die Produktion nicht mehr nur auf maximale Produktivität und minimale Stückkosten, sondern gleichzeitig auf Null-Fehler-Qualität, hohe Flexibilität, kurze Produktentwicklungs- und Lieferzeiten sowie umfassenden Service ausgerichtet.