· - öffentliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene
· - öffentliche Vereinigungen respektive Parafisci (Sozialversicherungsträger, Kammern etc.)
· - öffentliche Unternehmen bzw. ausgegliederte Rechtsträger
· - private Nonprofit-Organisationen, die sich öffentlicher Aufgaben annehmen
Aus funktionaler Perspektive steht die wirtschaftliche und wirksame Erfüllung öffentlicher Aufgaben im Mittelpunkt der Betrachtung. Es wird danach gefragt, auf welche Art und Weise öffentliche Aufgaben wirtschaftlich und wirksam erfüllt werden können. Betriebswirtschaftliche Querschnittfunktionen bzw. Funktionsbereiche, wie das öffentliche Controlling, das öffentliche Haushalts- und Rechnungswesen, das Personal- und Organisationsmanagement, das öffentliche Marketing oder die Wirtschaftsinformatik respektive das E-Government, bilden zentrale Betrachtungsgegenstände.
Die bereits angeführten bedarfswirtschaftlich orientierten Organisationen sehen sich einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber: wachsende Verschuldung der öffentlichen Haushalte, Globalisierung bzw. Europäisierung der Volkswirtschaften, gesellschaftlicher und politischer Wandel sowie neue Informationstechnologien. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität, der Vielzahl an Reformen und den sich kontinuierlich verändernden Aufgabenbereichen bei gleichzeitiger Verknappung von Personal- und Sachmittelressourcen gewinnen betriebswirtschaftliche Denk- und Handlungsweisen auf Basis einer umfassenden wissenschaftlichen Expertise an Bedeutung.
Kriterien wie Effektivität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit rücken zunehmend in den Vordergrund des Handelns. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen benötigen öffentliche und Nonprofit Organisationen verstärkt betriebswirtschaftlich ausgebildete Führungskräfte, Mitarbeiter- und BeraterInnen, welche neben der Beherrschung von Managementkonzepten und -instrumenten auch über Kenntnisse betreffend Systematik, Funktionsweise und Rahmenbedingungen des öffentlichen und Nonprofit Sektors verfügen.