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Institut für Soziale Ökologie


 
Wir beschäftigen uns mit Fragen der Wechselwirkung zwischen sozialen und natürlichen Systemen im Kontext von Globalisierung, globalem Wandel und nachhaltiger Entwicklung. Interdisziplinäre Kooperation zwischen den Natur- und Sozialwissenschaften ist ein zentrales Merkmal unserer Arbeit. 

News

Mai 2015 

 

Isotopen als Indikatoren für die Umweltgeschichte

Mai 2015


68. ZUG-Minisymposium mit Vortrag von Thomas Prohaska, Andreas Zitek, Johanna Irrgeher

 

Schicht für Schicht kann Materie im Austausch mit ihrer Peristase Milieuinformation in Form von chemischen Elementen oder Verbindungen zeitaufgelöst einlagern. Die Aufgabe der analytischen Chemiker ist es, diese Informationen zu finden und neue Methoden zu entwickeln, diese Informationen zu lesen.
Da die Umweltgeschichte in den Strukturen gespeichert bleibt, können nun aus historischen Proben auch lange zurück liegende Erkenntnisse gewonnen werden. Das VIRIS Labor für Analytische Ökogeochemie an der Universität für Bodenkultur macht sich nun in transdisziplinären Forschungsansätzen zur Aufgabe, zeitaufgelösten Informationen mit speziellen massenspektrometrischen Methoden zu analysieren und einen zusätzlichen Baustein zur Umweltgeschichte zu liefern. Diese soll uns letztendlich dazu helfen, Vorgänge in der Natur zu modellieren, zu verstehen und gewisse Vorhersagen zu treffen.

 

AAU | IFF | Standort Wien, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Freitag, 29. Mai 2015, 18.00 c.t. - 20:00 Uhr


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Urbanisierung und Nachhaltigkeit

Mai 2015

 

Wiener Vorlesung

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Wiener Initiative „Klimaschutz und Bildung“ und in Kooperation mit dem 16. Österreichischen Klimatag des „Climate Change Centre Austria“.

 

Vortrag: Helga Weisz, Moderation: Gertrud Haidvogl

Dienstag, 5. Mai 2015, 19 Uhr
Wiener Rathaus, Wappensaal, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege II, 1010 Wien

 

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Erster BOKU Nachhaltigkeitstag

Mai 2015


Tagsüber wird es auf der Türkenschanze neben einem Vortrag von Marina Fischer-Kowalski zwei Einheiten mit Parallelsessions geben, in denen unter anderem wissenschaftliche Präsentationen, Diskussionen, Workshops, Open Space, Informationsstände, Poster Präsentationen etc. zum Thema Nachhaltigkeit geboten werden. Existierende Initiativen der BOKU sollten sichtbar gemacht und vernetzt, sowie Raum für Dialog und Inspiration geschaffen werden!

Die Abendveranstaltung findet im „Auenland“ (BOKU Augasse) statt. Nach der Verleihung der BOKU Nachhaltigkeitspreise findet ein Vortrag des Kabarettisten Roland Düringer statt. Der Nachhaltigkeitstag wird bei einer gemütlichen Feier mit musikalischer Untermalung ausklingen.

 

4. Mai 2015
BOKU, Wien, 10:00-16:30 Schwackhöferhaus & 18:00-24:00 Augasse
Flyer...


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ERASMUS+ Contract between SEC and Environmental Studies Certificate Program at LMU Munich

Mai 2015

 

We are very happy to announce that we have signed a new Erasmus+ exchange program, to take place between our Master´s Program of Social Ecology at the Institute of Social Ecology (SEC) Vienna and the Environmental Studies Certificate Program at the renowned Ludwig-Maximilians-University (LMU) Munich, in cooperation with the Rachel Carson Centre for Environment & Society. The Environmental Studies Certificate Program provides students from all disciplines with the opportunity to gain an additional interdisciplinary qualification in environmental studies. The international, interdisciplinary format and the workshops and lectures delivered by environmental researchers from all over the globe make this program the only one of its kind. Further information on the Environmental Studies Certificate may be found here .

 

The application deadline for the autumn term is 1 June 2015. For further information, please contact nesen.ertugrul@aau.at or michael.neundlinger@aau.at.

 

General regulations for ERASMUS exchanges can be found here (http://uni-klu.ac.at/internationaloffice)

 

 


 

 
April 2015 

 

New Professor of Social Ecology

April 2015


Christoph Görg will serve as full professor of Social Ecology starting in April 2015. He studied sociology, political science and philosophy in Frankfurt and recently worked at the Helmholtz Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig where he was director of the centre for Environmental Policy. He also held a professorship for political science in environmental research at the University of Kassel. We look forward to an exciting collaboration.

 

 

 

Österreichische KlimaforscherInnen suchen gemeinsam Wege zur Bewältigung des Klimawandels

April 2015

 

16. Österreichischer Klimatag


Wien ist derzeit das Zentrum der österreichischen Klimaforschung. In den nächsten drei Tagen wird auf Einladung des Climate Change Centre Austria (CCCA) und zahlreichen Mitveranstaltern an der Wirtschaftsuniversität Wien ausgetauscht und diskutiert, was österreichische ForscherInnen an Wissen über den Klimawandel, sowie zu Anpassung und Klimaschutz bereit stellen und wie Maßnahmen am besten umgesetzt werden könnten, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen bzw. die Auswirkungen zu verringern.

Mittwoch 28. bis Freitag, 30. April 2015

Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

 

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The Roadmap for Future Land Resources Management in Europe

April 2015
 

The VOLANTE Roadmap for Future Land Resources Management in Europe is a tool for policymakers and practitioners alike. It features three visions of future land use, created in a participatory process by a set of stakeholders from all across Europe. Pathways to these visions show how current policies fare in view of what Europeans want, and what we need to do in order to achieve these. The roadmap is the outcome of this EU 7th Framework research project. It builds on an interdisciplinary scientific basis, informing land use and natural resource management and decision-making.

 

Nähere Informationen:
The Volante Roadmap - Towards Sustainable Land Resource Management in Europe

Visions of future land use in Europe - Stakeholder visions for 2040

 

 

 

 

Forgetting and remembering agroforestry in the Czech Republic

April 2015

 

67. ZUG-Minisysposium: Jana Krčmářová

 

Trees are thought to have been a part of agriculture from its very beginning and in Europe the complex of agroforestry management techniques was once widely distributed and diversified. Nowadays however land use combining agriculture and forestry – while gaining momentum in the tropics, is declining in the temperate zone. While agroforestry systems here are becoming scarce or extinct, their ecological, cultural, socio-economic and historical value is starting to be recognized both on the theoretical and political level and incentives for their preservation, restoration or at least documentation are made.

AAU | IFF | Standort Wien, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Montag, 20. April 2015, 18.00 c.t. - 20:00 Uhr

 

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Eröffnung des 1. International Workshop of Danube:Future

April 2015
 
Von 8. bis 10. April 2015 findet an der Alpen-Adria-Universität der 1. Internationale Danube:Future-Workshop unter dem Titel "Challenges and potentials for a sustainable development in the Danube region: contributing to Horizon 2020" statt. Danube:Future ist ein EUSDR-PA7- Flagshipprojekt, in dessen Zentrum die nachhaltige Entwicklung des Donauraums steht.

Im Rahmen des Workshops sind die Mitglieder der Alpen-Adria-Universität sehr herzlich zur Eröffnung des Workshops mit dem Keynote-Vortrag von Jana Revedin unter dem Titel "The Rebel City: from radical Modernism to radicant Design" eingeladen. Die Architektin und Professorin für Architektur und Design am Blekinge Institute of Technology (Sweden) ist UNESCO-Delegierte für die "International Union of Architects Education Commission" und Gründungspräsidentin der "LOCUS Foundation".

 

Mittwoch, 8. April 2015, 18:00 Uhr – Z.1.09

 

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März 2015 

 

 

Ungesunder Klimawandel: Im Jahr 2065 bis zu 3.000 Hitzetote in Österreich

März 2015

 

Eine Studie unter dem Titel „COIN - Cost of Inaction“ hat die wirtschaftlichen Folgen des Nicht-Handelns in der Klimapolitik berechnet. Das Institut für Soziale Ökologie wirkte zum Thema „Gesundheit“ mit.
„Auf vielfältige Weise beeinflusst der Klimawandel unsere Gesundheit“, erklärt der Klimaforscher Willi Haas. Er hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen den Einfluss von steigenden Temperaturen und Hitze auf Todesfälle in Österreich untersucht. Eine wesentliche Rolle spielen dabei jene Hitzeperioden, während derer an mindestens drei (Hitze-)Tagen hintereinander jeweils das Temperaturmaximum von mindestens 30 Grad Celsius erreicht oder überschritten wird. Zwischen 2003 und 2012 gab es in Österreich im Schnitt jährlich 6 in solcher Weise direkt aufeinander folgende Hitzetage. „Je nachdem, wie stark der Klimawandel in Österreich voranschreitet, könnte sich bis zum Zeitraum 2036 bis 2065 die jährliche Anzahl solcher Hitzetage in Österreich auf durchschnittlich 8 bis 27 erhöhen“, erläutert Haas. 

 

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No way out? Warum die Klimapolitik still steht

März 2015

 

Daniel Hausknost vom Institut für Soziale Ökologie hat die institutionellen Rahmenbedingungen für den Stillstand in der Klimapolitik analysiert. Die aktuellen Herausforderungen, die der Wandel des Klimas und das Schwinden fossiler Energiequellen an uns stellen, rufen – schenkt man den Forscherinnen und Forschern Glauben – zu sofortigem Handeln auf. Die reale Situation lässt den Ernst der Lage aber kaum erkennen. „Statt einer Entkopplung der Umweltschäden vom Wirtschaftswachstum beobachten wir eine zunehmende Entkopplung der Probleme von unseren Möglichkeiten, diese zu lösen“, so Daniel Hausknost in einem Artikel. Die derzeitigen Modelle der Umweltpolitik scheinen daran zu scheitern, einen Wandel tatkräftig und zügig umsetzen zu müssen.

 

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EJOLT report 20

März 2015

 

The latest EJOLT Report explains the history and causes of the booming business of palm oil production in Indonesia, of soy production in Paraguay and the large land investments in Ethiopia. These case studies serve to illustrate a broader analysis of patterns in the global biomass trade. Author Andreas Mayer from SEC commented that “The current expansion of agricultural lands in the global South puts massive pressure on local populations that are often threated with losing their livelihoods. This report aims to reveal the biophysical conditions and structural drivers of these conflicts and thus to identify conflict potentials that result from the dominant model of industrialized agricultural production”.

 

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NATURE veröffentlicht Review zum Dokumentarfilm „Aftermath“

Die weltweit angesehene Fachzeitschrift NATURE widmet sich aktuell dem Filmprojekt über die Bewohnerinnen und Bewohner der Nikobaren Inseln.

März 2015


AFTERMATH ist die Geschichte der Menschen auf den Nikobaren Inseln, die nach dem Tsunami 2004 von einem Tag auf den anderen in eine neue, moderne Welt geschleudert werden. Mehrere Jahre lang begleitete der Filmemacher Raphael Barth (Golden Girls Filmproduktion) das Schicksal des Inselvolkes der Nikobaren und das ihnen gewidmete Forschungsprojekt des Instituts für Soziale Ökologie. Gemeinsam mit den Betroffenen wurde die Planung, Umsetzung und Evaluation von Wiederaufbaumaßnahmen und die Formulierung von Entwicklungsoptionen für die indigene Bevölkerung erarbeitet.


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Ein Kriegsschauplatz wird zukunftsfähig

Der Beitrag der Umweltgeschichte zur nachhaltigen Entwicklung des Donauraums

März 2015

 

Vortrag von Verena Winiwarter

 

Der Donauraum trägt schwer an seiner Geschichte. Seine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung wird davon abhängen, wie gut mit den materiellen wie immateriellen Lasten der Vergangenheit umgegangen werden kann. Das Netzwerkprogramm Danube: Future will die dringend benötigte geistes- und sozialwissenschaftliche Expertise der Donauländer für eine zukunftsfähige Entwicklung nutzbar machen. Was englische Zeitungen des 18. Jahrhunderts, Briefe über das Banat und seine Erzlagerstätten aus dem 19. Jahrhundert und die Post-Conflict-Division der UNEP dabei für eine Rolle spielen, wird der Vortrag beleuchten.

 

Mittwoch, 18. März 2015, 17:00 Uhr
Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

 

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Februar 2015 

 

Wissenskulturen im Dialog. Umkreisungen

Februar 2015

 

Tagung

 

Das Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien) veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung der IFF der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie dem Zentrum für Anthropologie und Gender Studies (ZAG) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eine internationale Tagung „Wissenskulturen im Dialog“ – Wissenschaft und Kunst im Dialog. Wissenschaften und Künste, Wissenschafter_innen und Künstler_innen begegnen einander: mit dem Blick auf Resonanzen wie Dissonanzen, auf mögliche Berührungszonen und gemeinsame Potenziale und Erkenntnisinteressen. Nicht nur programmatisch, sondern im Dialog, nicht allein im Was, sondern auch im Wie. Im Zuhören, im Spüren, im Erfahren, im Sich-Äußern, im Reflektieren.
 
Tagungsteam: Doris Ingrisch, Marion Mangelsdorf, Gert Dressel, Beate Flath und Anita Götterer

Referentinnen: Cornelia Muth, Elisabeth von Samsonow, Andrea Sick, Christina Thürmer-Rohr, Verena Winiwarter

 

Zeit: Am 26. und 27. Februar 2015 
Ort: Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien/ mdw, Anton-von-Webern-Platz 1, A-1030 Wien


 
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Gutes Leben für alle

Februar 2015

 

Kongress

 

Der Kongress erkundet, wie ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird. Es wird ausgelotet, wie Neues gesellschaftlich anknüpfungsfähig und selbstverständlich werden kann. Es geht um eine Politisierung der Frage nach dem gelungenen Leben und seinen Voraussetzungen. Gesucht sind Infrastrukturen - in einem weiten Sinn verstanden -, damit kreative und kooperative Problemlösungen möglich werden. Marina Fischer-Kowalski vom Institut für Soziale Ökologie ist am 20. Februar beim ersten Panel mit Silvia Angelo (AK-Wien) und
Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin).

 

Wien, 20. bis 22. Februar 2015

 

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Globale Ernährungsmuster und die Verantwortung der Lebensmittelindustrie

Februar 2015

 

Kommentar an Nature

 

Die Lebensmittelindustrie spielt eine entscheidende Rolle in der bedrohlichen Entwicklung globaler Ernährungsmuster. Das betonen Ulli Weisz, Helmut Haberl und Willi Haas in ihrem Kommentar zu zwei kürzlich in Nature publizierten Artikeln zum Thema, wie die heutige Lebensmittelproduktion nicht nur das Klima sondern auch die Gesundheit gefährdet (Tilman and Clark, Nature 515, 518–522, 2014,  Stehfest Nature 515, 501-502, 2014).
 
Link zum online Kommentar:
http://www.nature.com/nature/journal/v515/n7528/full/nature13959.html (8.2.2015)

 
Jänner 2015 

 

"Geschichte unserer Umwelt" ist Wissenschaftsbuch des Jahres 2015

Jänner 2015

 

Aus dem bis Mitte Jänner 2015 abgehaltenen Publikumsvoting ist der Titel „Geschichte unserer Umwelt” als Sieger der Kategorie "Naturwissenschaft und Technik"  hervorgegangen.

 

Anhand von 60 exemplarischen Beispielen berichten Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork in diesem einzigartigen Text-Bildband von den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur. Anschaulich und reich illustriert erläutern sie die Beweggründe des Menschen und zeigen ihre Folgen für Natur und Umwelt. – Autoren: Winiwarter ist Professorin für Umweltgeschichte und Leiterin des Zentrums für Umweltgeschichte der Universität Klagenfurt, Standort Wien. Bork ist Professor für Ökosystemforschung und Direktor des Ökologie-Zentrums der Universität Kiel.

 

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Filmreife Forschung im Indischen Ozean: Studie über negative Konsequenzen von Katastrophenhilfe verfilmt

Jänner 2015

 

Die Katastrophenhilfe nach dem Tsunami 2004 war gut gemeint – bewirkte aber nicht nur gute Ergebnisse. Das zeigte ein vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütztes Projekt, in dem der Wiederaufbau auf der Inselgruppe der Nikobaren im Indischen Ozean untersucht wurde. Dabei wurden dramatische Konsequenzen der Hilfsleistung auf die traditionelle Lebensweise der indigenen Bevölkerung dokumentiert. Diese "Katastrophe nach der Katastrophe" und die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden jetzt in einem umfassenden Dokumentarfilm dargestellt, der auch vom persönlichen Engagement der WissenschafterInnen des Institutes für Soziale Ökologie und der Betroffenen erzählt.

 

Nächste Vorstellung:

Zeit: Samstag. 31.1.2015, 13:00 Matinee, 82 Min. OV mit englischen Untertiteln, unter Anwesenheit von Raphael Barth

Ort: VotivKino, Währingerstr.12, 1090 Wien, Tel.: 01 - 317 35 71


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Die Versorgung Wiens 1829-1913. Neue Forschungsergebnisse zum städtischen Fleisch- und Alkoholkonsum auf Grundlage der Wiener Verzehrungssteuer

Jänner 2015

 

66. ZUG-Minisymposium, Präsentation: Friedrich Hauer (TU Wien), Clara Nagele, Till Uschmann, Jonas Albrecht, Maximilian Martsch
 
Für ihre Versorgung sind Städte von Rohstoffen und Gütern aus ihrer nahen wie ferneren Umgebung abhängig. Die „Approvisionierung“, der Komplex aller mit der Versorgung zusammenhängender Maßnahmen, erfuhr von den Stadtbewohnern eine ihrer Unerlässlichkeit entsprechende Aufmerksamkeit. Das trifft besonders auf eine Periode des vordem ungekannt raschen Stadtwachstums zu, wie sie Wien im letzten Jahrhundert der Habsburgermonarchie erlebte.
Die zwischen 1829 und 1921 bestehende sogenannte „allgemeine Verzehrungssteuer“ wurde hauptsächlich bei der Einfuhr von Gütern des täglichen Bedarfs in die Stadt eingehoben. Die Wiener Verzehrungssteuerdaten wurden seit 2010 in mehreren Veröffentlichungen behandelt und digital aufbereitet.
Gegenstand des Minisymposiums sind zunächst eine kurze Charakteristik des Wiener Verzehrungssteuerregimes, quellenkritische Anmerkungen und eine Vorstellung der bisher publizierten Datensätze (F. Hauer). Daran anschließend werden neue und sehr detaillierte Datenreihen zum Fleisch- (C. Nagele, T. Uschmann) und Alkoholkonsum (J. Albrecht, M. Martsch) präsentiert und diskutiert.

 

AAU | IFF | Standort Wien, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Mittwoch, 21. Jänner 2015, 18.00 c.t. - 20:00 Uhr

 

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Dezember 2014 

 

 

 

AFTERMATH – Memorial Screening

Dezember 2014

 

Film

 

Nun kommt der Film in seiner englischen Originalfassung ins Kino. In wenigen Tagen ist der zehnte Jahrestag des Tsunami von 2004, welcher  Ausgangspunkt der problematischen Entwicklungen auf den Nikobaren war. Diesem Jahrestag gedenken wir mit dem AFTERMATH Memorial Screening am 17.12. um 20:30 im Kino DeFrance in Wien.

 

AFTERMATH ist die Geschichte von jungen Menschen eines alten, indigenen Volkes auf den Nikobaren, die nach dem Tsunami 2004 von einem Tag auf den anderen in eine neue, moderne Welt geschleudert werden.
Der Film entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Soziale Ökologie (SEC) der AAU, in Zusammenarbeit mit Golden Girls Film Produktion und dem Weltmuseum Wien. Der Film wurde unterstützt vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), ORF und Oliver Lehmann (Textunit).
Nun kommt der Film in seiner englischen Originalfassung ins Kino. In wenigen Tagen ist der zehnte Jahrestag des Tsunami von 2004, welcher  Ausgangspunkt der problematischen Entwicklungen auf den Nikobaren war. Diesem Jahrestag gedenken wir mit dem AFTERMATH Memorial Screening am 17.12. um 20:30 im Kino DeFrance in Wien.


17. December 2014, 20:30, 82 Min. OV with english Subtitles, in the presence of Raphael Barth and Simron Jit Singh.
Kino DeFrance, Schottenring 5, 1010 Wien, Tel.: 01 - 317 52 36

 

 

 

 

Szenarien der weltweiten Ressourcennutzung und eine Ressourcen-Road Map für Europa

Dezember 2014

 

Vortrag

 

Marina Fischer-Kowalski et al. untersuchen verschiedene Ressourcenverbrauchsszenarien und  Maßnahmen zur Erzielung einer ausreichenden Verbrauchsreduktion im Sinne einer global nachhaltigen Entwicklung. Kurt Kratena et al. entwickeln ein gesamtwirtschaftliches Modell mit einer detaillierten Repräsentation des Energie- und Ressourcenverbrauchs, mithilfe dessen die Auswirkungen einer Ressourcenverbrauchsreduktion auf verschiedene Sektoren, die Einkommensverteilung, etc. untersucht werden können.

Kommentiert wird der Vortrag von Armon Rezai, Experte für Umweltökonomie an der WU, und Friedrich Hinterberger, Leiter des SERI - Sustainable Europe Research Institute. Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.

 

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 13:15 – 15:00
WIFO, Arsenal Objekt 20, 1030 Wien

 

 

 

Towards a Sustainable Bioeconomy conference

Dezember 2014

 

First announcement of the CASTLE conference


The Towards a Sustainable Bioeconomy conference aims to support this vision: showcasing science-based results through an open forum to help identify and implement sustainable opportunities for the bioeconomy by fostering scientific exchange (day 1), organizing science-policy-practice interaction (day 2), and developing persuasive solutions (day 3).


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Memorandum of Understanding mit IIASA

Dezember 2014

 

Festlicher Unterzeichnungsakt

 

Das international bekannte Forschungszentrum IIASA und die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt werden in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten. Die Kooperation bei der Betreuung von Dissertationen und in Forschungsprojekten bündelt Kompetenzen und führt zu einer für beide Partner erfreulichen synergetischen Steigerung von Möglichkeiten und Qualität. Aus Anlass der Unterzeichnung des "Memorandum of Understanding" lädt die Alpen-Adria-Universität zu einem Festakt, in dessen Rahmen die Wissenschaftlerin des Jahres, Verena Winiwarter, und Pavel Kabat, CEO von IIASA, wissenschaftliche Fragestellungen und die Zusammenarbeit erläutern.

 

Vorträge:

Verena Winiwarter: Risiko, Verletzlichkeit, Nachhaltigkeit: Der Beitrag der sozial-ökologischen Langzeitforschung

Warum in die Vergangenheit blicken, wenn es um die Zukunft geht? Weil das Erbe der Vergangenheit Langzeitwirkungen hat! Die schwierige Geschichte der größten nuklearen Altlast der USA in Hanford (WA) und die lange Geschichte von Intervention, Regulierung und Hochwasserrisiko an der Donau machen den einzigartigen Beitrag einer Langzeitbetrachtung deutlich.

 

Pavel Kabat: Systems Science and Diplomacy to Bridge a Divided World

The International Institute for Applied Systems Analysis was created in the peak of the Cold War during the 1970s and it became a world leading institute for trans-disciplinary and cross-sectorial systems science and science diplomacy applied towards multiple aspects of global and regional transformations ranging from environment, energy and climate to financial, economic and demographic transitions.
Twenty-five years after the fall of the Berlin Wall, the world is still divided despite great progress in systems science. How much effort from the systems science and diplomacy prospective is needed to improve the current situation? How do we improve the science-to-policy dialogue, while establishing economic, monetary and social benefits in an out of the box cross-sectorial way of thinking?

 

Dienstag, 16. Dezember 2014, 9:00 Uhr
AAU, Standort Wien, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

 

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Environmental History in southern Africa: Challenges and Opportunities

Dezember 2014


65. ZUG-Minisymposium, Presentation: Jane Carruthers


It is common wisdom that as a named modern subdiscipline, environmental history developed in the United States and Europe against a background of the rising environmental movement of the 1960s and 1970s. Historians in the emerging world have long recognised that their particular, and distinguishing, contribution to this rich seam of historiography lies around an analysis of environmental injustice, inequity and power struggles over the control of resources in precolonial, colonial and postcolonial times.
This focus raises particular challenges around practising environmental history in southern Africa. They include the paucity of reliable sources for various periods, the difficulties of language and interpretation, and the strength (or otherwise) of indigenous knowledge. The small cohort of academics in the region must also be borne in mind. The challenges are, however, to be weighed against the opportunities for fresh scholarship and creative engagement that exist. It is within African environmental history that politics, ideology and purpose come most strongly to the fore, arguably more so than they do in the environmental histories that are characteristic of the developed world.

 

AAU | IFF | Standort Wien, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Dienstag, 9. Dezember 2014, 18.00 c.t. - 20:00 Uhr

 

 

 

Which Came First, People or Pollution?

How Race and Socioeconomic Status Affect Environmental Justice

Dezember 2014

 

IFF-Lecture, Presentation: Paul Mohai, Ph.D.


The U.S. environmental justice movement has prompted much research and debate in the past several decades about the existence of racial and socioeconomic disparities around environmentally hazardous sites of a wide variety. Through recent advancements, many of the uncertainties about the existence and magnitude of such disparities are being resolved. At the same time, uncertainties have also existed about the causes of the disparities. Indeed, the most fundamental question - Which came first, the people or the pollution? - has yet to be satisfactorily answered. Are present-day disparities the result of a historical pattern of siting polluting facilities in minority and poor communities, or are they the result of demographic changes after siting? GIS and other recent methodological advancements are applied in a national-level analysis to attempt to answer these questions and to identify the racial, market-based, and socio-political factors that account for present-day environmental disparities.

 

IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, 3.Stock/T1/Seminarraum 3b
Dienstag, 9. Dezember 2014, 18:30 Uhr

 
November 2014 

 

Metals in the City: non-ferrous metals in Paris (1800-2010) and their leaks to the Seine River (1910-2010)

November 2014

 

64. Minisymposium, Dr. Laurence Lestel, UMR METIS 7619
 
Until the late 1980s, the assessment of metal contamination for French rivers has been very limited, due to the lack of appropriate monitoring and, before the 1970s, due to the absence of any perception of metal contamination in aquatic systems. The analysis of sedimentary archives allowed us to reconstruct the evolution of metal contamination of the Seine from 1910 to today. To the surprise of all, these field data showed very high levels of rivers contamination since the beginning of the 20th century.
Our goal was to explore the use of retrospective material flow analysis to reconstruct the temporal evolution of the metal leaks to the river. The material flow of non-ferrous metals (lead, zinc, copper) has been derived from various series of economic data since the beginning of industrial statistics in the nineteenth century. We focused our research on the Paris area whose growth has generated a particularly high demand for metals since the early nineteenth century.
We therefore established: (i) the import of metals to the system from the early nineteenth century to the end of twentieth century, (ii) the constitution of stocks in infrastructures and urban buildings, waste disposals and contaminated soils, etc … since 1950, (iii) the corresponding leaks to the river. All metal trends show the decrease of metal leaks from the anthropogenic sphere to the environment after the 1960s, while the metal demand was still growing.


Mittwoch, 26. November 2014, 18.00 - 20:00
IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29

 

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Depletion and Innovation: A Perpetual Balancing Act?

November 2014

 

Public Lecture, Joseph A. TAINTER, Utah State University

 

One of the fundamental debates about the future of the industrial way of life concerns the balance between resource depletion and technical innovation. Technological optimists claim that depletion will always be compensated by innovations that lead to more efficient use of resources (more output per unit of resource input), or by development of new resources. In this view, as a resource becomes scarce, prices signal that there are rewards to innovation. Innovators and entrepreneurs accordingly respond with novel technical solutions. Optimists believe that this will always be the case, and that sustainable resource use is therefore not an issue. Technological pessimists focus on absolute limits to resources in a finite world, on returns to investment, and on externalities such as pollution. In the history of the industrialized way of life, the optimists have so far been correct: Innovation has managed to keep pace with depletion, so that over the long run, the prices of many commodities have been constant. The factor overlooked in this debate is that innovation, like other forms of knowledge production, grows in complexity and costliness and produces diminishing returns. This presentation explores the productivity of innovation since the early 1970s to inquire whether our system of innovation can forever offset resource depletion, and even whether it can continue in its present form.

 

Montag, 24. November, 18:00
IFF Wien, Schottenfeldgasse 29, 3. Stock, Seminarraum 3A

 

 

 

Nominiert für das Wissenschaftsbuch des Jahres!

November 2014

 

Publikumswahl

 

Der Text-Bild-Band von Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork zeigt anhand von 60 Beispielen in zugänglichen Texten und anschaulich illustriert die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur.

Verena Winiwarter & Hans-Rudolf Bork (2014). Geschichte unserer Umwelt. Sechzig Reisen durch die Zeit. Darmstadt: Primus.

Seit 2007 organisiert das Bundeministerium für Wissenschaft und der Verlag Buchkultur die Wahl zu den Wissenschaftsbüchern des Jahres. Über eine Publikumswahl werden Bücher aus vier Kategorien ausgezeichnet.
Das Voting ist bis zum 12. Januar 2015 möglich. Unter allen TeilnehmerInnen werden tolle Bücherpreise verlost.

 

Link zur Publikumswahl...

 

 

 

Krankenhäuser verbessern, Inseln von Ziegen befreien und Slow-Food-Netzwerke stärken

Transdisziplinäre Wissenschaft in der heutigen Gesellschaft

November 2014

 

Buchpräsentation

 

Gert Dressel, Wilhelm Berger, Katharina Heimerl und Verena Winiwarter stellen das von ihnen herausgegebene Buch vor: Interdisziplinär und transdisziplinär forschen. Praktiken und Methoden. Bielefeld: transcript 2014.

Waren Sie schon einmal an einem Forschungsprojekt beteiligt? Zu einem Thema, das Sie interessiert und betrifft? Würde Sie das interessieren? Transdisziplinäre Wissenschaft möchte in Gesellschaft etwas bewegen durch Kooperationen. Mit Menschen und Organisationen, die es betrifft.
Aber das ist leichter gesagt als getan …


Ort: Planetarium Wien, Oswald Thomas Platz, 1020 Wien
Zeit: Mittwoch, 19.11.2014, 18.00 bis 19.30 Uhr

 

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"Ländliche Geschichte neu schreiben"

November 2014

 

Einladung zum Workshop

 

Die ältere Agrargeschichte hat sich auf das „Bauerntum“ als mehr oder weniger geschlossene Welt konzentriert. Jüngere Ansätze der rural history öffnen den Blick auf die vielfältigen Außenbeziehungen der ländlichen Welt: Güterketten zwischen ländlichen und städtischen Regionen, Stadt-Land-Migrationen, städtische Diskurse von ‚Land und Leuten‘ und so fort. Der Workshop anlässlich des zehnjährigen Erscheinens des Jahrbuchs für Geschichte des ländlichen Raumes dient der interdisziplinären Standortbestimmung der ländlichen Geschichte in der internationalen Wissenschaftslandschaft. Darüber hinaus hinaus diskutiert er auch deren gesellschaftliche Relevanz.

 

Ort: Universität Wien, Institut für Europäische Ethnologie
Zeit: Donnerstag, 13.11.2014, 15.00-18.00

 

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Oktober 2014 

 

Erkenntnisse aus der Geschichte der Umwelt

Oktober 2014

 

Vorträge in Washington D.C. und New York


Verena Winiwarter erforscht Erfolge und Misserfolge im Umgang mit Natur und die Auswirkungen des technologischen Erbes auf eine nachhaltige Zukunft. Auf Einladung der österreichischen Botschaft hielt sie dazu diese Woche Vorträge in Washington D.C. und New York.

 

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"At the Edge of the Wild"

Oktober 2014

 

63. ZUG-Minisymposium mit Harriet Ritvo


The analogy between artificial selection and natural selection powerfully introduces Darwin's argument in On the Origin of Species. The parallel between wild species and domesticated breeds was and is far from complete, however, and the combination of similarity and difference that made Darwin's juxtaposition of wild and domesticated animals both effective and ambiguous still persists. Indeed, as human impact on the environment has become increasingly pervasive, the reciprocal resonance of these categories has intensified; the animal wild has become more appealing as it has become less available. And as the valence of wildness has altered, the stakes around its definition have increased, with implications for such varied enterprises as livestock breeding and environmental conservation. This talk will explore the shifting understandings of wildness in animals and the practices that these understandings have inspired and shaped over the past three centuries, as well as the shifts in societal values that have had important consequences for people, for other animals, and for the environments that we all inhabit.


IFF, 1070 Vienna, Schottenfeldgasse 29, Wednesday, 22. October 2014, 18.00 c.t.

 

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AFTERMATH – Die Zweite Flut.

Ein Dokumentarfilm von Raphael Barth

Oktober 2014

 

AFTERMATH ist die Geschichte von jungen Menschen eines alten, indigenen Volkes auf den Nikobaren, die nach dem Tsunami 2004 von einem Tag auf den anderen in eine neue, moderne Welt geschleudert werden.
Der Film entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Soziale Ökologie (SEC) der AAU, in Zusammenarbeit mit Golden Girls Film Produktion und dem Weltmuseum Wien. Der Film wurde unterstützt vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), ORF und Oliver Lehmann (Textunit).

 

FILMPREMIERE
Dienstag 21. Oktober 2014, 19:00-22:00 Uhr – Weltmuseum Wien, Neue Burg Heldenplatz, 1010 Wien
Einlass: 18:30 Uhr, Eintritt frei (Anmeldung erforderlich)

 

Programm
Eröffnung: Barbara Plankensteiner, Stv. Direktorin

Podiumsdiskussion mit Prinz Rasheed Yusuf (Nikobaren), Georg Matuschkowitz, eingeladen (Caritas ÖZZ, Direktor Internationale Programme), Simron Jit Singh (Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria-Universität), Marina Fischer–Kowalski (Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria-Universität), Raphael Barth (Golden Girls Filmproduktion), Reinhold Mitterlehner, eingeladen (Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft)

 

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„Mehr Verantwortung für die Welt übernehmen“:

Wege in eine nachhaltige Zukunft

Oktober 2014

Umwelthistorikerin und „Wissenschaftlerin des Jahres“ Verena Winiwarter spricht im Rahmen des Internationalen Tages zur Verhinderung von Naturkatastrophen über Altlasten, Einsichten und den Weg in eine nachhaltige Zukunft. 

Verena Winiwarter ist Professorin für Umweltgeschichte und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Gesellschaft und Umwelt in der Vergangenheit zum Nutzen der Gegenwart. Zum heutigen Tag zur Verhinderung von Naturkatastrophen plädiert sie für einen umsichtigen Umgang mit der Natur. „Wir haben nur eine Erde und verbrauchen mehr, als sie bieten kann. Ich hoffe auf eine solartechnische Zukunft. Wir alle als Bürgerinnen und Bürger der Zivilgesellschaft müssen mehr Verantwortung für die Welt übernehmen. Die Staaten sind ebenfalls gefordert, sich für Nachhaltigkeit zu engagieren.“

 

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Klimawandel und Katastrophen

Aus der Geschichte lernen. Wegweiser für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Mit Verena Winiwarter, Eva Glawischnig, Christoph Badelt und Sigi Maurer

Oktober 2014

 

Jedes Jahr wird im Oktober der Internationale Tag für die Verhinderung von Naturkatastrophen begangen. 2014 häufen sich Wetterkapriolen – ergänzt durch Meldungen über rasante Klimaerwärmung in den Alpen, Überschwemmungen und schmelzende Polkappen. Die Fakten liegen am Tisch: Wir Menschen verändern unsere Umwelt mit nicht abschätzbaren Folgen. Das aus dem Gleichgewicht geratene Verhältnis von Mensch und Natur muss neu bestimmt werden. Die Umwelthistorikerin Verena Winiwarter hat sich intensiv mit solchen Veränderungen beschäftigt.


Montag, 13.Oktober 2014, 17:00

Ort: Palais Epstein

 

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Verena Winiwarter auf Ö1 "Im Gespräch"

Oktober 2014


Wer immer die Geschichte der Menschen erzählt, ohne die Geschichte der Umwelt mit zu beachten, dem fehlt ein wichtiger, oft entscheidender Teil. Aus dieser Überzeugung heraus begann die gelernte Chemikerin und Historikerin Verena Winiwarter vor bald zwei Jahrzehnten, das relativ junge Wissenschaftsgebiet der Umweltgeschichte in Österreich zu etablieren.

 

Donnerstag, 09. Oktober 2014, 21:00

 

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September 2014 

 

AAU beteiligt am österreichischen Klimabericht

September 2014

 

Präsentation Österreichischer Klimabericht

 

Am 17. September 2014 präsentierte die Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds den ÖSTERREICHISCHEN KLIMABERICHT im Techgate in Wien. 

Drei Jahre lang haben mehr als 200 österreichische KlimaforscherInnen nach Vorbild des IPCC den Sachstandsbericht zum Klimawandel in Österreich erarbeitet. Auf mehr als 1000 Seiten präsentieren sie erstmals Fakten rund um das Thema Klimawandel in Österreich, seine Folgen, Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen sowie zugehörige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen. Die Koordination der Berichterstellung wurde vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des Austrian Climate Research Programme (ACRP) finanziell unterstützt. Die umfangreiche inhaltliche Arbeit wurde von den ForscherInnen unentgeltlich geleistet, wofür ihnen großer Dank gebührt.

Vom Institut für Soziale Ökologie waren Veronika Gaube, Willi Haas, Ulli Weisz als Lead Authors, Christoph Plutzar als Contributing Author und Helmut Haberl als Coordinating Lead Author beteiligt.

 

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August 2014 

 

Ester Boserup’s Legacy on Sustainability

August 2014


New book out now

It is with great pleasure we can announce the release of our book "Ester Boserup’s Legacy on Sustainability. Orientations for Contemporary Research". This book is the fourth volume in the human-environment interactions series which provides a broad scope of the research on the pervasive impact that human activities have on the earth system. Within this series, the book at hand has a unique focus as it proposes a re-evaluation of Ester Boserup’s pioneering work in the field of sustainability science by tracing her impact on current research. Boserup’s theories on the role of women in development, first published in 1965 and followed by a second book in 1970, and on the interplay between population dynamics, agricultural growth and the environment, as outlined in her most comprehensive book in 1981, continue to resonate in many fields of research and in the current discourse on sustainability.
Fischer-Kowalski, Marina, Reenberg, Anette, Schaffartzik, Anke, and Mayer, Andreas (Eds.). (2014): Ester Boserup's Legacy on Sustainability - Orientations for Contemporary Research. Dordrecht, Heidelberg, New York, London: Springer (Human-Environment Interactions; 4).


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Senior scientist positions at the Institute of Social Ecology

August 2014 

Job offer

 

The Institute of Social Ecology at the School of Interdisciplinary Studies & Continuing Education (IFF) of Alpen-Adria-Universitaet Klagenfurt (Vienna campus) announces five positions of senior scientists.
Deadline of applications: 27th of August and 10th of September 2014


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New Curriculum

August 2014


The master program in Social Ecology has been established in 2005 and it has been a success in many respects. Student numbers have been growing rapidly in the last years with currently c. 180 students enrolled. After almost a decade of experience with the initial curriculum, an evaluation of the program and new developments in the field of sustainability science, we have started a process to thoroughly revise and update the curriculum last year. The new curriculum, which is in effect as of fall 2014, emphasizes inter- and transdisciplinary methods and approaches even stronger, integrates internships and offers a range of thematic specializations in the broad field of Social and Human Ecology. Most courses are currently offered in German, but the share of courses held in English shall be further increased in the future.


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Greening History: Studying the Environment across Disciplines, Past, Present and Future

August 2014

 

Call for Papers


The European Society for Environmental History (ESEH) is pleased to invite proposals for sessions, individual papers, roundtables, posters and other, more experimental forms of communicating scholarship for its 2015 biennial conference "Greening History: Studying the Environment across Disciplines, Past, Present and Future“. The University of Versailles St-Quentin-en-Yvelines will be hosting the conference in Versailles, France, from 30 June to 3 July 2015. Deadline for submissions: Proposals are due no later than October 1, 2014.

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Juli 2014 

 

"Climate Change: Global Development Model on Trial"

Juli 2014

 

Helmut Haberl in BRIDGES

 

BRIDGES is the free, online magazine of the OSTA published since April 2004. Bridges - and their association with connection and communication -  are reporting on European, American or Canadian science, technology and higher education policy.


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Landnutzungstrends in Deutschland trotz drastischer politischer Änderungen seit 1883 sehr stabil

Juli 2014

 

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Zwei Weltkriege, die Trennung zwischen Ost- und Westdeutschland, die Mitgliedschaft bei der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der EU-Beitritt waren drastische sozio-ökonomische und institutionelle Änderungen für Deutschland im 20. Jahrhundert. „Welchen Einfluss haben diese politischen Änderungen auf die Landnutzung?“, fragte ein Forscherteam rund um Karlheinz Erb vom Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria- Universität Klagenfurt im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts. Das eben in Global Environmental Change veröffentlichte Ergebnis zeigt, dass die seit der Industrialisierung laufend fortschreitende Landnutzungsintensivierung dominiert und erstaunlich wenig durch politischen Wandel beeinflusst wird


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