On Friday, January 27th, 2012, we celebrated 25 years of socio-ecological research with a growing team tackling the challenges of bringing together social and natural scientists, politicians and stakeholders in the endeavor to better understand society-nature interactions and to develop information systems on the environmental consequences of human activity.
It was a big party on a ship in the center of Vienna. We heard 25 voices on Social Ecology. Many thanks for these inspiring, manifold and humorous statements. We want to thank all of our friends, students, partners and sponsors who celebrated with us. We want to thank for the many congratulations from you living outside Vienna or Austria. And we want to thank all of you for cooperating and discussing with us for many years yet and hopefully for many years to come.
Das Zeitalter der Ökologiebewegung
Februar 2012
Unter dem Titel "Silent Spring" ("Der stumme Frühling") erscheint 1962 ein Sachbuch der amerikanischen Biologin Rachel Carson. Darin beschreibt Carson unter anderem den rigorosen Einsatz von Pestiziden, der in unvorhergesehener Weise unsere Umwelt und damit auch die Nahrungskette negativ beeinflusst. Ihr Werk löst weltweit Empörung aus und gilt als Ausgangspunkt einer weltweiten Umweltbewegung. Nikolaus Scholz geht in diesem Radiokolleg aber auch der Frage nach, wie die Ökologiebewegung unseres Zeitalters unser Denken und unser Verhältnis zur Natur verändert hat.
Ö1 - Radiokolleg - Der stumme Frühling *
Montag, 13. Februar 2012, 09:05
Gesellschaftliches Wohlergehen nicht von hohem CO2-Ausstoß abhängig
Jänner 2012
Aktuelle Studie zeigt "alternative Wege, die Klimaschutz über den Imperativ des Wirtschaftswachstums stellen". Das Wohlergehen einer Gesellschaft steht nicht unbedingt ausschließlich mit Wirtschaftswachstum und dem damit verbundenen höheren Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) in Zusammenhang. Ein internationales Team von Wissenschaftern hat in einer aktuellen Studie, die im Wissenschaftsjournal "Nature Climate Change" erschienen ist, gezeigt, dass Länder mit hohem Pro-Kopf-Einkommen und hohen CO2-Emissionen wie die USA oder Dänemark keine höhere Lebenserwartung haben als Staaten mit moderaten Einkommen und geringerem CO2-Ausstoß wie Costa Rica oder Chile.
Der Mensch verlässt das Holozän. Willkommen in einem neuen Zeitalter!
Jänner 2012
Geologische Dimensionen sind heute nicht mehr ein Privileg der Naturgewalten, des Vulkanismus und der Wirbelstürme, der Meteoriten, Meeresströmungen und Gewitter. In nahezu alle Umweltdimensionen greift der Mensch prägend ein. Das Aussehen der Erdoberfläche, das Entstehen und Verschwinden von Arten, die Größe der Gletscher, die Chemie der Atmosphäre, des Bodens und der Meere - kaum ein Bereich, in dem der Einfluss des Menschen jenem der Natur nicht mindestens ebenbürtig ist. Und diese Spuren werden, auch wenn wir unser Verhalten ändern, noch in Tausenden von Jahren sichtbar sein. Mehrere Wissenschafter und Wissenschafterinnen schlagen daher vor, ein neues Erdzeitalter für diese Epoche auszurufen, dessen Name dem mächtigen, gestalterischen Treiben gerecht wird: das Anthropozän.
Ö1: Dimensionen - die Welt der Wissenschaft
Mittwoch, 18. Jänner 2012, 19:05
Veronika Gaube erhält Elise-Richter-Stipendium: Mit mehr Stickstoff mehr Nahrungsmittel produzieren? Eine wechselvolle Geschichte.
Jänner 2012
Stickstoff ist einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe und kann gleichzeitig, je nachdem, in welcher chemischen Form er vorliegt, Schadstoff oder Treibhausgas sein.
Veronika Gaube vom Institut für Soziale Ökologie erhält ein vom FWF gefördertes Elise-Richter-Stipendium, um in den nächsten vier Jahren historische und zukünftige Veränderungen der Stickstoffflüsse im Ennstal für die Zeit von 1830 bis 2030 zu berechnen.
46. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte
Jänner 2012
Hitlers Ölfruchtanbauer: Avantgarde der industrialisierten Landwirtschaft?
Univ.-Doz. Dr. Ernst Langthaler
Leiter des Instituts für Geschichte des ländlichen Raumes in St. Pölten und derzeit Gastprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien
In der deutschsprachigen Agrar- und Umweltgeschichtsforschung markiert das "1950er Syndrom" die Wende zum industriell-fossilenergetischen Stoffwechselregime, die ein mit vor- und nachgelagerten Industrien eng verflochtenes Agrarökosystem hervorbrachte. Doch es würde zu kurz greifen, die Wende zur industrialisierten Landwirtschaft in Österreich auf die Nachkriegsjahrzehnte zu beschränken. Entscheidende Schritte in diese Richtung erfolgten bereits vor 1945. So gesehen erscheint die NS-Ära in der österreichischen Agrarentwicklung des 20. Jahrhunderts nicht mehr allein als rückwärtsgewandtes Zwischen- oder Endspiel, sondern auch als Vorspiel - als "Sattelzeit" - der agro-industriellen Wende in der Nachkriegszeit.
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Zeit: Donnerstag, 26. Jänner 2012, 18.00 Uhr
Dezember 2011
While growth in global resource use and emissions was until recently driven by wealthy industrial countries, today’s main drivers are the rapidly developing economies of Asia. The presentation focuses on natural resources both as drivers and as consequences of economic activity and social development, and highlights the recent history of natural resource use in the Asia-Pacific region, covering the period from 1970 to 2005, which has been a time of unprecedented economic development in many countries in the region. The rapid growth in economic activity experienced by many Asia-Pacific countries since the 1970s has come at some cost, however, with an increased use of resources resulting in greater environmental pressures, greenhouse gas emissions, and consumer waste.
Dienstag, 13. Dezember 2011, 18:00 Uhr
IFF Wien, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Moderation: Univ.-Prof. Dr. Marina Fischer-Kowalski
Wind Erosion and Dust Storms in the American Great Plains, 1830-1940
Reassessing the 1930s Dust Bowl
Geoff Cunfer
Associate Professor, Department of History and School of Environment and Sustainability, University of Saskatchewan, Canada
The 1930s “Dust Bowl” holds symbolic significance within American popular culture and provides the archetypical narrative of modern environmental history. The decade-long drought and dramatic dust storms challenged American farming and led to crop failure, bankruptcy, and out-migration. The popular version of the story presents farmers as heroic figures confronting nature and eventually prevailing, aided by enlightened government agencies who reformed agriculture into a sustainable system. The academic version makes capitalism the villain, as profit-hungry farmers ignored the land’s natural limits and created an environmental crisis. This paper expands the story’s chronological and geographic scope. It addresses not only the 1930s, but the history of Dust Storms since 1830. It also addresses Historical Geographic Information Systems (HGIS) as a methodology for environmental history, including the challenge of using an analysis tool designed for numerical data to assess historical information based in texts.
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, 6. Stock, Seminarraum 6
Zeit: Donnerstag, 1. 12. 2011, 18.00
Pro und Contra: Klimarettung: Ein Kampf gegen Windmühlen?
In Österreich wurde grünes Licht für mehr erneuerbare Energie gegeben. Doch welche Energieformen sind jene der Zukunft? Und können wir mit “Öko”-Strom unser Klima retten? Im Rahmen der "Green Days" diskutiert Manuela Raidl über dieses Thema und stellt die Fragen, welche Energieformen jetzt wirklich die Energieformen der Zukunft sind? Und, ob wir mit "Öko"-Strom unser Klima retten können.
Gäste am Podium: Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen; Reinhold Mitterlehner, Energie und Wirtschaftsminister; Peter Koren, Vizegeneralsekretär der Industriellenvereinigung; Helmut Haberl, Professor am Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Wien/Graz
Pro und Contra - Der AustriaNews Talk
Klimarettung: Ein Kampf gegen Windmühlen?
Montag, 14.11.2011
22:30 PULS 4
Zur Aufzeichnung der Sendung...
Post doctoral research positions at CIRCLE
November 2011
Three new post doctoral research positions at CIRCLE are now open for application. The positions are for a duration of two plus two years (the holder of the position is evaluated after two years and if he/she has performed according to plans, funding is guaranteed for another two years). The main task is research, but there is a possibility to also work part time with teaching and/or administration if the holder wishes to do that.
Deadline for application is Dec 1, 2011.
Job Announcement: Assistant or Associate Professor in environmental sociology, University of Kansas
Oktober 2011
The Department of Sociology and the Environmental Studies Program are searching for a tenure-track Assistant or Associate Professor in environmental sociology to begin as early as August 18, 2012.
44. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte
"Experts, state and local users of natural resources: changes in their relations in Imperial and Soviet Russia"
Julia Lajus St. Petersburg Branch of Higher School of Economics and Center for Environmental and Technological History, European University at St. Petersburg
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, 4. Stock, Seminarraum 4c
Zeit: Donnerstag, 20. 10. 2011, 19.00
Frauen für den Wandel - Wie sie die Welt verändern
Oktober 2011
Zukunftsfähigkeit braucht eine neue Form der Gegenwartsfähigkeit, die den persönlichen integralen Lebenssinn in den Mittelpunkt des Arbeitens und Wirtschaftens stellt. Im Zeit-Raum stellt herausragende Vordenkerinnen und Praktikerinnen einer Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft vor:
Marina Fischer-Kowalski (Professorin für Soziale Ökologie an der Universität Klagenfurt und Dozentin für Soziologie an der Universität Wien), Alexandra Strickner (Wirtschaftswissenschaftlerin und Mitbegründerin von Attac Österreich), Ines Omann (Umweltsystemwissenschaftlerin und ökologische Ökonomin am Sustainable Europe Research Institute in Wien) und Selma Prodanovic (Soziale Unternehmerin, Gründerin und CEO von Brainswork und Incredible Europe) im Gespräch mit Johannes Kaup.
13.Oktober 2011
18.30 Uhr
ORF Radiokulturhaus Wien, Großer Sendesaal
Im Zeit-Raum
Nähere Details...
„Achieve more with less“
Entkopplung als Voraussetzung für globale Lebensqualität
Oktober 2011
Der im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellte und diskutierte UNEP-Bericht zeigt die globale Entwicklung des Ressourcenverbrauchs und die daraus resultierenden Verteilungs- und Versorgungsprobleme.
Präsentation des aktuellen Berichts des UNEP Resource Panels
Mittwoch, 19.Oktober 2011; 10.00 - 12.30
BMLFUW, Gobelinsaal (1.Stock)
Stubenring 1, 1010 Wien
Marina Fischer-Kowalski als "Österreicherin des Jahres" im Bereich Forschung nominiert
Oktober 2011
Leserinnen und Leser der Tageszeitung "Die Presse" wählen die PreisträgerInnen für die Austria'11.
Unter den fünf Nominierten in der Kategorie "Forschung" ist Marina Fischer-Kowalski, Wissenschaftlerin am Institut für Soziale Ökologie der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Alpen-Adria-Universität).
Marina Fischer-Kowalski hat zuletzt internationale Aufmerksamkeit mit dem von ihr und Mark Swilling gestalteten Bericht des International Resource Panel des UNEP (United Nations Environment Program) erlangt.
Der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Umweltagentur EEA berichtet über schwere Fehler bei der Berechnung der Einsparung von Treibhausgasen durch Bioenergie und verlangt eine wesentliche Änderung der europäischen Bioenergiepolitik.
Der Klimatag hat zum Ziel, einen Überblick über die aktuellen Themen aus dem Bereich „Klima, Klimawandel, Auswirkungen und Anpassung“ zu geben, zu denen in Österreich geforscht wird. Der Klimatag dient dabei insbesondere dem Austausch und dem Kontakt zwischen allen an der Forschung interessierten Personen und Institutionen, besonders auch zur Vernetzung von naturwissenschaftlichen und sozioökonomischen oder anderen Fachbereichen.
Zeit: 21. und 22. September 2011, Beginn der Veranstaltung: 8:30 Uhr.
Ort: Wilhelm Exner Haus der Universität für Bodenkultur Wien, Peter Jordan Straße 82, 1190 Wien
Data on global material extrcation and primary energy supply are now available for download for the period 1900 to 2009.
Assistant position at the Institute of Social Ecology, Vienna
August 2011
The Alpen-Adria-Universitaet Klagenfurt is pleased to offer the position of
Assistant “Social Metabolism”
at the Institute of Social Ecology in Vienna. We invite applications for the position of Assistant of “Social Metabolism” (B1, 50%, with the possibility of full employment financed by project funds) starting in September 2011 and limited to four years.
July 2011
Call for position of Research Fellow in Sustainable Resource Management and Material Efficiency open at the Thule Institute, University of Oulu, Finland.
The position is offered as a part of the University of Oulu recruiting funding programme's Investigator Start-up Package for five years. The deadline of applications is 29th of July 2011.
The detailed announcement can be found from the University of Oulu web site http://www.oulu.fi/english/jobs and from the Thule Institute web site http://thule.oulu.fi/englanti/news/SustResMan.html
Ressourcenknappheit zwingt Menschen zum Umdenken
Mai 2011
Mit weniger mehr tun:
Weitere Entkoppelung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum ist laut internationalen ExpertInnen notwendig. Der aktuelle Bericht des International Resource Panel des UNEP (United Nations Environment Program) greift wesentliche Forschungsergebnisse des Instituts für Soziale Ökologie auf.
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen stellt heute, 9. Mai 2011 in Genf, seinen aktuellen Bericht zum Ressourcenverbrauch und den Folgen für die Umwelt vor. Die AutorInnen Marina Fischer-Kowalski (Institut für Soziale Ökologie, Alpen-Adria-Universität, Österreich) und Mark Swilling (University of Stellenbosch, Südafrika) kommen darin zum Ergebnis, dass ein weiteres Wirtschaftswachstum nicht im selben Maß wie bisher auf Kosten des Ressourcenverbrauchs von pflanzlicher Biomasse, fossilen Energieträgern, Metallen, Industriematerialien und Baustoffen gehen kann.
Entwicklung der Kulturlandschaft im Valle del Chota
Mai 2011
Die Einzelbeschreibung einer Hacienda der Jesuiten ist Teil des Dissertationsprojektes “Entwicklung der Kulturlandschaft im Valle del Chota – Mira, Ecuador vom 18. Jahrhundert bis zur Agrarreform 1964. Eine (Umwelt-) Geschichte.” am Institut für Soziale Ökologie, betreut von Verena Winiwarter.
Mai 2011
Karlheinz Erb wurde als einer von 14 NachwuchsforscherInnen in die "Junge Kurie" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gewählt. Er ist außerordentlicher Professor am Institut für Soziale Ökologie mit den Forschungsschwerpunkten Humanökologie, Nachhaltige Entwicklung, Umweltindikatoren, Landnutzung und Land-cover change, Globaler Kohlenstoff-Zyklus, HANPP (= Human Appropriation of Net Primary Production) und Materialfluss-Analysen (Biomasse). Die "Junge Kurie" bildet innerhalb der Gelehrtengesellschaft, die auch VertreterInnen in die entscheidenden ÖAW-Gremien entsendet, eine eigene Körperschaft.
43. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte
April 2011
The Evolution of the Industrial Revolution: New World Cottons, Amerindians, and Mechanization of the English Cotton Industry
Vortragender: Prof. Dr. Edmund Russell
Associate Professor of Science, Technology, and Society and History, University of Virginia and Carson Fellow, Rachel Carson Center, Munich
Ort: IFF Wien, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Zeit: Donnerstag, 5. Mai 2011, 18:00 Uhr
April 2011
Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt schreibt folgende auf 6 Jahre befristete Laufbahnstelle zur Besetzung aus:
Postdoc-Assistentin/Postdoc-Assistent
am Institut für Soziale Ökologie der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung. Voraussichtlicher Beginn: 1. Juni 2011. Dienstort ist Wien. Bewerbungsfrist: 6. Mai 2011.
April 2011
Im Rahmen der Reihe "Zukunftsszenarien" zeigt das Institutskino den Film Soylent Green (1973)
Beschreibung: Im Jahr 2022. Überbevölkerung und Klimawandel erschweren das Leben auch in den Industrieländern. Ein Großteil der natürlichen Ressourcen ist zerstört. Die Infrastruktur, vor allem frisches Wasser und frische Lebensmittel, sind kaum aufrecht zu erhalten. Die Polizei beschäftigt der Mord an einem Vorstandsmitglied der Firma Soylent, die die Bevölkerung mit Nahrung versorgt und entdeckt die schreckliche Herkunft einer unerschöpflichen Ressource. Dieser Film ist eine Art Worst-Case-Szenario für die Zukunft unserer Gesellschaft. Und auch wenn es auf den ersten Blick weit hergeholt scheint, vielleicht sollten wir uns im Anschluss an diesen Film fragen: Was essen denn wir?
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, Seminarraum 5
Zeit: Donnerstag, 5. Mai 2011, 20:00 Uhr
April 2011
Für ihr Dissertationsprojekt zum Thema „Öl ins Feuer – Agrartreibstoffe und soziale Konflikte“ ist Alina Brad, Christina Plank (beide Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien) und Anke Schaffartzik (Institut für Soziale Ökologie, Alpen-Adria-Universität) das DOC-team Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zuerkannt worden.
Mit diesem Stipendium fördert die ÖAW Teams von DissertandInnen, die ein Problem bearbeiten, das nur fächerübergreifend zu lösen ist. Die Stipendiatinnen werden mit der Agrartreibstoffproduktion einhergehende Veränderungen im Verhältnis zwischen Gesellschaft und Umwelt auf lokaler, regionaler und globaler Ebene untersuchen und der Frage nachgehen, welche sozialen Konflikte damit jeweils verbunden sind.
The Institute of Social Ecology, Vienna invites applications for two project-funded PhD positions in integrated land system science.
- Position on Global analysis of land use intensity and intensification
Job description
- Position on Analysis of land-system transitions at the national scale in a long-term socio-ecological research (LTSER) approach
Job description
April 2011
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter im Rahmen der Vortragsreihe "Mut zur Nachhaltigkeit"
Ort: Oesterreichische Nationalbank, Otto Wagner Platz 3, 1090 Wien
Zeit: Donnerstag, 7. April 2011, 18.00 -20.00 Uhr
März 2011
Die Studierenden der Sozialen Ökologie zeigen auch im Sommersemester 2011 regelmäßig (Spiel-)Filme, die mit Themen der Sozialen Ökologie in Verbindung stehen.
Nächster Film: The Grapes of Wrath (Früchte des Zorns) (1940)
Oklahoma in den 1930er Jahren. Der Dustbowl verdrängt die amerikanischen Farmer von ihren Feldern nach Westen, wo sie zu tausenden nach Arbeit suchen. Aus sozial-ökologischer Perspektive erzählt die Geschichte wie ökologische (Dürrejahre) und gesellschafts-strukturelle (Depression, Intensivierung der Landwirtschaft) Impacts die Menschen herausfordern. Zu den Ausgangsbedingungen vor denen sie fliehen ebenso wie zu den Arbeitsbedingungen unter denen sich die Menschen wieder finden, lassen sich heute erschreckende Analogien erkennen (Desertifikation in großen Teilen Afrikas, Flüchtlingsbewegungen nach Europa und sklavenähnliche Arbeitsbedingungen). Die Themen von Steinbecks Roman sind nach mehr als 70 Jahren also noch immer aktuell.
Ort: IFF Wien, Seminarraum 3
Zeit: Mittwoch, 30. März 2011, 20:00 Uhr
"Die Welt am Rande des Ökologiekollapses - Sind neue Technologien das Allheilmittel?"
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Univ.Prof.Dr. Marina Fischer-Kowalski und Univ.Prof. DI Dr. Wolfhard Wegscheider, Moderation Dr. Peter Pelinka
Ort: Tech Gate Vienna, Wissenschafts- und Technologiepark, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien
Zeit: Mittwoch, 23. März 2011, 18:30 Uhr
Anmeldung erbeten bis 21.3.2011 unter office@techgate.at
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Broschüre Sustainability Award
März 2011
Am 8. März 2010 wurde zum zweiten Mal der Sustainability Award für Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vergeben. Das Institut für Soziale Ökologie wurde mit zwei dritten Plätzen ausgezeichnet: im Handlungsfeld "Lehre und Curricula" (für das Masterstudium "Sozial- und Humanökologie"), und im Handlungsfeld "Forschung" (für die "Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines neuen Man and Biosphere Parks auf der Insel Samothraki, Griechenland").
Die Broschüre zum Sustainability Award 2010 wurde nun veröffentlicht und steht auf der Website des BMWF zum Downloaden bereit.
März 2011
Die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien, das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien
und der Böhlau Verlag laden ein zur Präsentation des Buches: Reinhard Sieder, Ernst Langthaler (Hg.): Globalgeschichte 1800-2010
Ort: Aula am Campus der Universität Wien, Altes AKH, Hof 1, 1090 Wien
Zeit: Mittwoch, 23. März 2011, 18:00 Uhr
Abundance or Scarcity. The Limits to Growth Debate Revisited
Vortragender: Donald WORSTER, Hall Distinguished Professor of U.S. History, University of Kansas (U.S.) and Carson Fellow, Rachel Carson Center Munich (Germany)
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29, 6. Stock/Seminarraum 6
Zeit: Donnerstag, 31. März 2011, 18:00 Uhr
März 2011
Umweltfreundliches Theater? Ja, das gibt's! Die Kreativgruppe Toxic Dreams holt Themen nachhaltiger Ressourcennutzung auf die Bühne und lässt Karlheinz Erb und Raffael Hickisch vom Institut für Soziale Ökologie messen, welchen Ökologischen Fußabdruck sie dabei erzeugen.
Von 25. März - 2. April 2011, 20.00 abends im brut Künstlerhaus, Wien; Studierende zahlen 7€ Eintritt.
Publikumsdiskussion mit Dr. Helmut Haberl, Institut für Soziale Ökologie, am 29. März 2011, 20.00h im brut Künstlerhaus, Wien
Mehr zur Show auf http://toxicdreams.at/current .
Einen Blog mit Infos zum Show-Fußabdruck, wöchentlichen Zusammenfassungen und aktuellen Zahlen finden Sie auf http://toxicdreams.at/?p=4036 .
März 2011
Umweltgeschichte im Dialog: Zur Umweltgeschichte der Wiener Donau: Beiträge der stadtarchäologischen Forschung
Vortragende: Mag.a Heike Krause, Mag. Martin Mosser, Stadtarchäologie Wien
Ort: IFF, 1070 Wien, Schottenfeldgasse 29
Zeit: Mittwoch, 23. März 2011, 18:00 Uhr
Februar 2011
The Alpen-Adria-Universitaet Klagenfurt is pleased to offer the position of Assistant “Social Metabolism” at the Institute of Social Ecology in Vienna. We invite applications for the position of Assistant of “Social Metabolism” (B1, 50%, with the possibility of full employment financed by project funds) starting in March 2011 and limited to four years.
The applicant will help to advance the understanding of interrelations in socio-ecological systems. He or she will contribute to research in social metabolism, modelling and scenario building in support of policy processes. We are looking for an individual with an interdisciplinary background (natural and social sciences) and experience in methods of industrial ecology. We are seeking a committed and creative person with intellectual curiosity, strong communicative skills, organizational talent and enthusiasm for team work.
For details please see the official job announcement .
Februar 2011
The Alpen-Adria-Universitaet Klagenfurt is pleased to offer the position of Senior Scientist “Environmental History” at the Institute of Social Ecology in Vienna. We invite applications for the position of a Senior Scientist “Environmental History” (B1) starting in March 2011 and limited to one year.
For details please see the official job announcement .
Jänner 2011
ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt am Main
Arbeitsschwerpunkt: Transdisziplinäre Biodiversitätsforschung
Bewerbungen bis 11. Februar 2011
Jänner 2011
Im Rahmen des Seminars *Nachhaltige Ressourcennutzung: Biomasse und das Ernährungssystem* zeigen Studierende der IFF den Film *Fast Food Nation*.
Worum gehts: Der Marketing Direktor einer US-Burgerkette fährt nach Colorado um hinter die Kulissen der effizienten und regulären Produktion seiner Burger-Liferanten zu schauen. Ein Film über die ökologischen und sozialen Konsequenzen der Fast Food Industrie.
Ort: IFF Wien, Seminarraum 6
Zeit: Dienstag, 25. Jänner 2011, 20:00 Uhr
Jänner 2011
Aktuelle Probleme wie etwa der Klimawandel steigern die Nachfrage nach relevanten Ausbildungswegen, die Expertise im Bereich Nachhaltige Entwicklung vermitteln. Voraussetzung für Sustainability Studies ist eine interdisziplinäre Herangehensweise. Interuniversitäre Brückenschläge können im Studium eine besondere Bereicherung sein. Mit dieser Plattform wollen wir solche Brückenschläge über die Grenzen von Disziplinen, Departments und Universitäten ermöglichen. Diese Web-Plattform soll die verschiedenen Angebote im Bereich Sustainability Studies in Wien sichtbar machen. Die Wiener Universitäten bieten Studierenden aus dem In- und Ausland vielfältige Möglichkeiten, Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven in einer Stadt, die für ihre hohe Lebensqualität bekannt ist, zu studieren.
Zeit: Mittwoch, 19. Jänner 2011, 18:00 Uhr
Ort: Department für Anthropologie, Biozentrum Universität Wien; Althanstrasse 14 (Hörsaal 1)
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40. Minisymposium des Zentrums für Umweltgeschichte
Jänner 2011
Paris, its rivers and its waters, XVIIIth-XXIst centuries
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Französischen Kulturinstitut in Wien
Vortragende: Prof. Sabine Barles, Université de Marne-la-Vallée
Ort: Palais Clam Gallas, Währingerstraße 32, 1090 Wien
Zeit: Donnerstag, 13. Jänner 2011, 19:00 Uhr
Die CIPRA Österreich sucht eine neue Leitung für das Alpenkonventionsbüro in Innsbruck
Bewerbungen erbeten bis 21. Jänner 2011