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Pictured

Von klein auf hat es mir gefallen, im Mittelpunkt zu stehen und fotografiert zu werden“, denkt Marlene Zwanzger an ihre ersten Berührungen mit der Fotografie zurück. Schon in jungen Jahren fanden ihre Bilder den Weg in Werbebroschüren, doch erst vor fünf Jahren stand sie für richtig professionelle Fotoshootings vor der Kamera. „Über ein Musikprojekt wurde ich mit einem Fotografen bekannt, mit dem ich auch heute noch in regelmäßigen Abständen zusammenarbeite“, sagt die Studentin der Pädagogik. Sich schminken lassen, „Posing“ in unterschiedlichen Kleidern, die eigene Person in das Rampenlicht zu stellen und ein professionelles Endergebnis, alles Elemente, die den „Reiz des fotografiert Werdens“ ausmachen. „Viele Mädchen trauen sich nicht, diesen Traum zu verwirklichen“, so die 25-Jährige, die auch eine Ausbildung zur Volksschullehrerin absolviert hat.

 

Überlegter Erstkontakt

 

Ein Grund für dieses Misstrauen liegt für viele interessierte Mädchen und Frauen in der Angst, sich unseriösen Kontaktversuchen auszusetzen. „Agenturen und Fotografen müssen sehr sorgfältig ausgewählt werden“, empfiehlt die gebürtige Wienerin, die schon unterschiedliche Shootings für die Woche oder die Magazine FHM und Joy gemacht hat. Werden für erste Fotoaufnahmen verdächtig hohe Geldsummen geboten, sollte man davon tunlichst die Finger lassen. Generell gilt es wachsam zu sein, wenn für einen Erstkontakt mit der Kamera 500 Euro oder mehr offeriert werden. „Neulingen werden höchstens 50 – 100 Euro für Fotos gegeben“, sagt Zwanzger. Es ist ratsam, sich an solche Agenturen oder „Karteien“ zu wenden, die mit Bewertungen und Identitätschecks der registrierten Fotoschaffenden arbeiten, um Ärger vorzeitig aus dem Weg zu gehen. „Seriöse Hobby-Fotografen praktizieren meist nach dem Time for Pictures-Prinzip“, erklärt das Fotomodell eine weitere Vorgehensweise, bei der jeder der Beteiligten seine Zeit zur Verfügung stellt, um schlussendlich schöne Bilder zu bekommen.

 

Perspektivenwechsel

 

„Wenn man lange genug dabei ist, kann durchaus ein angemessenes Honorar verlangt werden, das ist eine Frage der Professionalität“, versichert die Studentin selbstbewusst, die schon mit etlichen Fotografen in Wien, Kroatien oder München gearbeitet hat. Neuerdings zieht es die Schönheit auch hinter die Kamera: „Viele Mädchen fühlen sich wohler, wenn sie von einer Frau abgelichtet werden, und ich finde es faszinierend, mit der Kamera das Bes - te aus einer Person hervorzuholen.“ Ein Perspektivenwechsel, der in nächster Zeit neben Musik, Tanzschule, Theater, mittelalterlichem Schwertkampf und Eishockey aber nur als Hobby angedacht ist. Im Sommer 2010 realisiert Zwanzger ein ganz besonderes Projekt: „Eine Fotoserie an den weißen Traumstränden von Australien.“ Ein Schauplatz, wie er besser nicht sein könnte. Alle Fotointeressierten, die sich bis dato noch nicht getraut haben, können sich unter „Kontakt“ auf http://marlenezwanzger.jimdo.com/ direkt an Marlene Zwanzger wenden, um nützliche Tipps für einen seriösen Einstieg in die Szene zu erhalten. Abschließend rät die Fotobegeisterte hinsichtlich der Shootings: „Die Grenzen muss jedes Mädchen vorzeitig für sich selbst ziehen, was gemacht wird und was nicht.“

 

hoi

 

 

FOTO: Marlene Zwanzger © Thomas Bergmair
Marlene Zwanzger (Fotovermerk: Thomas Bergmair)


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