31. Mai 2011
Dissertationsprojekt am Institut für Soziale Ökologie
1767, im Jahr der Vertreibung der Jesuiten aus allen Kronländern Spaniens, entstanden umfangreiche Inventare ihrer enteigneten Institutionen und Güter. Auf Basis eines solchen Inventars sowie eines landwirtschaftlichen Handbuchs der Jesuiten aus dem frühen 18. Jahrhundert beschreibt ein aktueller Beitrag von Petra Machold eine Zuckerrohrhacienda im Valle del Chota – Mira im Norden Ecuadors und ihre verschiedenen funktionsrelevanten Bereiche: die baulich-technische Infrastruktur, Zuckerrohrflächen, Sklaven und Arbeitstiere sowie den komplementären Flächenbedarf.
Diese Einzelbeschreibung einer Hacienda der Jesuiten ist Teil des Dissertationsprojektes “Entwicklung der Kulturlandschaft im Valle del Chota – Mira, Ecuador vom 18. Jahrhundert bis zur Agrarreform 1964. Eine (Umwelt-) Geschichte.” am Institut für Soziale Ökologie, betreut von Verena Winiwarter.
Machold, Petra (in Druck). La hacienda la Concepción en el Valle del Chota – Mira, Ecuador al momento de la expulsión de la Compañía de Jesús.” In Estudios Urbanos y Ambientales, Número 4, Instituto de Ciencias Sociales y Humanidades, Universidad Autónoma de Puebla, México. (erscheint im Herbst 2011)