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Peter HEINTEL / Kurt BROER
Hirnforschung als dialektische Sozialwissenschaft.
Lit Verlag. Wien: 2005
392 Seiten
39,90 Euro
ISBN 3-8258-8402-3
Die naturwissenschaftliche Hirnforschung hat in den letzten Jahrzehnten bewundernswerte Fortschritte erzielen können, vor allem hinsichtlich ihrer diagnostisch-therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten. Andererseits entbehrt sie einer übergreifenden wissenstheoretischen Sicherung. Zur wissenstheoretischen Grundlegung des gesamten Problemkreises bemühten sich die Autoren um die Anbahnung methodischer Erfassungen, welche die Widersprüchlichkeit des menschlichen Gehirns, damit im weitesten Sinn des Menschen überhaupt, darzustellen versuchen. Deshalb wendet sich dieses Buch an Wissenschafter aller Disziplinen, die sich mit diesem nahezu universalen Problemkreis in ihrer Forschung methodenübergreifend befassen.

ERRATUM
Der Fehlerteufel hat zugeschlagen. Nachstehende Publikation wurde mit falschem Titel veröffentlicht. Literatur – auch wissenschaftliche – zu lesen ist zumeist mit Genuss verbunden. Dennoch lautet der Titel der Publikation von Ursula DOLESCHAL:

Genus als grammatische und textlinguistische Kategorie. Eine kognitiv-funktionalistische Untersuchung des Russischen.
Verlag Lincom Europa. München: 2004.
253 S.
ISBN 3-8958-631-30
Die vorliegende Studie behandelt die grammatische Kategorie „Genus“ im Russischen aus einer universalistischen Perspektive. Die Hauptziele der Arbeit sind erstens, ein psychologisch reales, einheitliches Modell sowohl von Genuszuweisung als auch Genuskongruenz vorzulegen, und zweitens, eine empirische Untersuchung der textlinguistischen Funktionen von Genus beizubringen. Zunächst werden die typologischen Aspekte von Genus und die Stelle von Russisch als Genussprache umrissen. Danach werden die morphologischen Aspekte des Genus im Russischen sowie die entsprechenden Kongruenzdomänen beschrieben. Daran schließt die Modellierung der Kategorie „Genus“ im Russischen an. Aufbauend auf früheren Arbeiten wird ein neues Modell der Genuszuweisung vorgeschlagen und ausführlich dargestellt sowie empirisch untermauert. Der letzte Teil ist eine Untersuchung der Funktionen des Genus im Diskurs anhand eines Korpus russischer Pressetexte.

Elke GRUBER / Monika KASTNER
Gesundheit und Pflege an die Fachhochschule?
Schriftenreihe des Fachhochschulrates 11
WUV. 2005
Der Gesundheits- und Pflegebereich ist ein wichtiges Berufsfeld, mehrere Faktoren sprechen dafür, dass die Bedeutung in den nächsten Jahren noch steigen wird. Die Bedeutungszunahme schlägt sich auch in der Notwendigkeit und in dem Wunsch nach adäquaten Qualifizierungen für diesen Bereich nieder. Im Unterschied zu den meisten EU-Ländern sind die Abschlüsse in Österreich traditionell nicht im akademischen Bereich angesiedelt. Allerdings gibt es auch hierzulande sowohl an Universitäten und Privatuniversitäten als auch an Fachhochschulen in den letzten Jahren vermehrt Studiengänge, die Themen des Gesundheits- und Pflegebereiches anbieten. Es stellt sich also weniger die grundsätzliche Frage, ob oder dass akademisiert werden soll, sondern vielmehr wie und welche Bereiche als Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten in Zukunft etabliert werden sollen. An dieser Stelle setzt die vorliegende Studie an. Sie beleuchtet den status quo sowie Entwicklungen im Berufsfeld und in der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Studie fokussiert die Situation in Österreich, bezieht aber auch die an Österreich grenzenden Länder Deutschland, Schweiz, Italien/Autonome Provinz Südtirol mit ein. Die vorliegende Studie soll als Entscheidungshilfe für die Akkreditierung von künftigen Studienangeboten im Gesundheits- und Pflegebereich des Österreichischen Fachhochschulrates dienen.

Huhnke, Brigitta (Hrsg.).
Starke Frauen in Kärnten. Eine journalistische Spurensuche.
Drava, Klagenfurt: 2005
96 Seiten
EUR 7,50.
Erhältlich in der Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechter-Studien und –Forschung, Vorstufengebäude Raum 519b
„Starke Frauen in Kärnten“ ist ein Sammelband, der im Rahmen zweier Seminare der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft von Studentinnen und einem Studenten gemeinsam mit Dr. Brigitta Huhnke erarbeitet wurde. Die Studierenden führten die Interviews durch und erarbeiteten gemeinsam mit Brigitta Huhnke den Sammelband. Die Koordinationsstelle für Frauen- Geschlechter- Studien und –Forschung finanzierte die Drucklegung beim Drava-Verlag. Inhaltlich besteht der Sammelband aus 16 Reportagen, in welchen einzelne Frauenleben, politisches, wirtschaftliches und geschäftliches Handeln von Frauen und Fraueninitiativen beleuchtet werden. Die AutorInnen erzählen von Hotelierfachfrauen, von Bürgermeisterinnen, einer Kapellmeisterin, Reinigungsfrauen, Politikerinnen, Professorinnen und vielen anderen. Dabei ist ein Buch entstanden, das durch das Erzählen über Frauenleben weibliche Vorbilder für Studentinnen und Studenten, für junge Frauen und Männer schafft, die sich jenseits von Geschlechterstereotypen kraftvoll darstellen.


Paul KELLERMANN (Hrsg.):
Geld und Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven.
VS Verlag: 2005.
ISBN: 3-531-14486-3
Der Sammelband ist das sichtbare und erfreuliche Ergebnis eines mehrdimensionalen Versuches, der im Jahr 2003 vom damaligen Dekan der Klagenfurter Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik in der Absicht gestartet wurde, die interdisziplinäre, also jeweils vom eigenen Fach ausgehende Zusammenarbeit zwischen den an der Fakultät vertretenen Disziplinen zu verstärken. Das nach wie vor aktuelle Thema „Geld und Gesellschaft“ schien dafür besonders geeignet zu sein, berührt es doch volks- und betriebswirtschaftliche Fragestellungen gleichermaßen wie gesellschafts- und formalwissenschaftliche (Mathematik) sowie technische (Informatik, etwa hinsichtlich der „Virtualisierung“ von Geld).Ein völlig differentes und breit gefächertes Bild vom schnöden Mammon ist das Ergebnis. Eine interdisziplinäre Betrachtung und Beschreibung dieser uralten zivilisatorischen Einrichtung, die bis heute enorme Auswirkungen auf die Gesellschaft ausübt. Elf Klagenfurter Wissenschaftler folgten dem Aufruf und verfassten ihre Ansichten zum Thema. Arno Bammé (Fetisch „Geld“), Peter Filzmaier (Wieviel Geld ist uns die Politik wert?), Peter Heintel (Zur religiösen Bedeutung des Geldes – dargestellt am Beispiel der Einführung des Euro und der Rolle der Banken), Paul Kellermann (Geld ist kein „Mysterium“ – Geld ist „Handlungsorientierung“), Roland Mittermeir (Geld und Information), Gerda E. Moser (Gekaufte Liebe? Geld als Handlungsorientierung am Beispiel Prostitution), Winfried B. Müller (Elektronisches Geld und Kryptographie: Eine Balance zwischen Akzeptanz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit), Wolfgang Nadvornik (Shareholder Value – die Magie betriebswirtschaftlicher Entscheidungsfindung durch Finanz- Kennzahlen), Reinhard Neck und Gottfried Haber (Geldpolitik und Finanzpolitik in der Währungsunion: Gegner oder Partner?), Klaus Ottomeyer (Zur psychologischen Wirkung des Geldes), Michael Potacs (Globaler Geldmarkt und Europarecht)

Bozana KNEZEVIC
Programme Evaluation in Higher Education. Theoretical Reflections and Practical Experiences.
Verlag Petre Lang. Frankfurt am Main: 2005
The aims of the research were to identify and reflect on the strengths and weaknesses of the study programmes, to suggest changes in order to improve them, to stimulate institutional discourse on the quality and further development of the study programmes and to set foundations for the change of discourse. The research applied a blend of theories of evaluation for the analysis of the curriculum and a combination of action research and action learning for the curriculum reform. The research findings suggest that action research/action learning, deliberative democratic evaluation and social theory were the appropriate approach and theories necessary to handle the internal evaluation within a political context. This thesis was supervised by Professor Dr. Peter Posch and Professor Dr. Erich Leitner at the University of Klagenfurt (Austria).

Hannes KRALL (Hrsg.):
Jungen- und Männerarbeit.
Bildung, Beratung und Begegnung auf der „Baustelle Mann“.
Bildungs- und Beratungsarbeit mit Männern setzt sich mit den konkreten Problemstellungen, Herausforderungen und Möglichkeiten des Alltags auseinander. Sie zielt aber auch auf Begegnung mit sich selbst – der jeweiligen Biografie und Identität als „Mann“. Ziel dabei ist es, Ressourcen und Möglichkeiten, sinnstiftende und erfüllende Lebensentwürfe zu entwickeln und diese auch in der jeweiligen Lebenspraxis – in sozial verträglicher Weise – umzusetzen.

Die Beiträge in dem Buch machen deutlich, dass gelingendes Mann-Sein nicht nur individuelles Interesse einzelner „geschlechterbewusster“ Männer, „engagierter Selbstverwirklicher“ oder Männer in spezifischen Krisensituationen ist, sondern auch ein zentrales gesellschaftspolitisches Anliegen sein muss, dem im Sinne einer positiven Entwicklung aller Menschen, einem gedeihlichen Miteinander beider Geschlechter – nicht zuletzt im Interesse einer förderlichen Begleitung und Erziehung unserer Kinder – Rechnung getragen werden sollte.

Gerda E. MOSER / Friedbert ASPETSBERGER (Hg.).
Leiden … Genießen. Zu Lebensformen und -kulissen in der Gegenwartsliteratur.
Studienverlag: 2005.
Gerda E. Moser: Intensives, hier und jetzt – Friedbert Aspetsberger: Zum Fortkommen der Literatur. Wo aufsitzen und womit gut fahren? Das bleibt offen – Daniela Strigl: Unter die Haut. Lebens- und Todesarten im „spätbürgerlichen“ Zeitalter: Haushofer, Bachmann, Jelinek – Bettina Rabelhofer: Der Hunger nach Wahnsinn. Zur Subkultur des psychopathologischen Unterschlupfs: Franzobel, Soria, Hochgatterer – Renate Langer: Vom Nährwert der Sprache. Hungerkünstlerinnen in Texten von Galvagni, Flöss, Freud und Hofmannsthal – Alice Bolterauer: Mit den Hell’s Angels auf dem Highway des Alten Testaments. Zu George Taboris ›Goldberg- Variationen‹ – Doris Priesching: Beißen, nicht schlucken: TV-Formate des Persönlichkeits- und Kulturkults – kathrin röggla: von topüberzeugern und selbstungläubigen – Marion Gamper: Harry Potter und sein Erfolg – Gerda E. Moser: ,Der eigentliche Ort‘ der ‚Literatur‘ ist Las Vegas – Corinna Kofler: Die Geschichte Olympias ist die Geschichte des Laufschuhs – oder ist es umgekehrt? Was und wie „adidas“ und „Nike“ erzählen

Christina SCHACHTNER (Hrsg.).
Erfolgreich im Cyberspace. Handbuch virtuelle Frauen- und Mädchennetze.
Verlag Barbara Budrich:2005.
180 Seiten
12,50 Euro
ISBN 3-938094-40-0
Das Buch unterstützt Frauen unabhängig von Alter, sozialer Herkunft und Beruf darin, sich die neuen virtuellen Räume anzueignen und sie eigen-willig zu gestalten. Es liefert Informationen darüber, wie frau es anstellen muss, ein virtuelles Netzwerk aufzubauen, welche rechtlichen Gesichtspunkte zu beachten sind, was nötig ist, um zu einer Community zu werden, von welchen Bedingungen eine lebendige Netzkommunikation abhängig ist. Darüber hinaus werden hilfreiche tools vorgestellt, die von Mädchen und Frauen mit wenig Aufwand und kostengünstig für Kommunikation, Vernetzung und Kooperation genutzt werden können.

Christina SCHACHTNER
Architektinnen der Zukunft.
oekom verlag. München: 2005.
145 Seiten
23,50 Euro
ISBN 3-936581-79-7
Architektinnen der Zukunft“ begründet die neue Buchreihe „Gender, Diversity und achhaltigkeit“ im oekom verlag. Sie widmet sich aktuellen Themenfeldern der Gender/Diversity-Debatte im Kontext von Ökologie und Nachhaltigkeit. Christina Schachtner untersucht im ersten Band der Reihe die Zukunftsperspektiven von politischen Mädchen- und Frauenprojekten aus deutschen Städten und Regionen. Themen sind unterschiedliche Politikfelder wie Stadtentwicklung, Wohnen und Arbeiten oder Eine Welt. Die entwickelten Zukunftsvisionen verfolgen eine Überwindung der bestehenden Geschlechterhierarchie, die sich nicht nur als Hemmschuh für Mann und Frau, sondern für die Gesellschaft erweist. Die Autorin zeigt das politische Engagement von Mädchen und Frauen und untersucht, inwieweit dieses Potenzial im Hinblick auf die lokalen Effekte der Globalisierung innovative Elemente beinhaltet.









 

 

 
 
 
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