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Die Tagebücher von Mosche Ya’akov Ben-Gavriêl

Ein FWF-Projekt am Institut für Geschichte beschäftigt sich mit dem Nachlass Ben-Gavriêls.

Ben-Gavriêl (Eugen Hoeflich) war Schriftsteller, Publizist, Journalist und politisch aktiver Kulturzionist, geboren 1891 in Wien und verstorben 1965 in Israel. Zwischen 1915 und 1956 führte er ununterbrochen Tagebücher. Besonders hervorzuheben ist sein lebenslanges Engagement für eine jüdisch-arabische Verständigung. Er selbst war seit 1927 – nach seiner Übersiedelung von Wien nach Jerusalem – zunächst palästinensischer, dann israelischer Staatsbürger. Seine zahlreichen Kontakte zu Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in Palästina/Israel und des deutschsprachigen Raums wie auch seine literarischen und journalistischen Arbeiten sind überaus bedeutsam.

 

Ziel eines dreijährigen FWF-Projekts, das am Institut für Geschichte unter der Leitung von Werner Drobesch (wissenschaftliche Mitarbeiterin: Andrea M. Lauritsch) durchgeführt wird, ist eine eingehende wissenschaftliche Kommentierung sowie ein Nachwort, das sich mit der Biographie des Diaristen und der kulturgeschichtlichen Darstellung des Zeitabschnitts auseinandersetzt. Grundlage dafür ist eine vollständige Transkription der Tagebücher der Jahre 1933 bis 1945.

 

Dazu wird der Teilnachlass (u. a. Korrespondenzen, Zeitungsartikel, literarische Entwürfe) in der Handschriftenabteilung der „Jewish National and University Library“ in Jerusalem wissenschaftlich erschlossen. Bei weiteren Archivrecherchen vor Ort sollen auch die (Teil-)Nachlässe von anderen (großteils aus Mitteleuropa exilierten) Kulturschaffenden gesichtet und ausgewertet werden. Diese Ergebnisse bilden dann auch die Grundlage der Dissertation „Salon Jerusalem in der 1930er Jahren. Der Bekanntenkreis des Moshe Ben-Gavriêls“ von Andrea Lauritsch.


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