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VWL-Institut Kooperationspartner in EU Projekt

COMISEF Research Training Network

COMISEF – ein neues Forschungstrainingsnetz


Die Tatsache, dass die europäischen Länder im weltweiten wissenschaftlichen Wettbewerb vielfach den USA unterlegen sind, hat verschiedene Ursachen. Unter anderem sind hier die Zersplitterung der europäischen Forschungslandschaft, die mangelhafte Vernetzung von Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie sowie die unzureichende Einbindung junger Wissenschafter/innen in die aktuelle Spitzenforschung zu nennen. Um diese Mängel auszugleichen, wurden im Rahmen der von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprogramme „Marie Curie Forschungsnetze“ (Marie Curie Research Training Networks, RTN) geschaffen. In diesen sollen junge und erfahrene Forscher/innen aus verschiedenen europäischen Ländern von Universitäten und nichtuniversitären Einrichtungen länder- und fächerübergreifend an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, wobei nicht nur die Forschungsergebnisse, sondern auch die dabei gewonnenen Erfahrungen in der wissenschaftlichen Lehre als Nutzwerte anzusehen sind.

Aufgrund der jüngsten Ausschreibung dieser Netze, bei der etwa 900 Anträge aus ganz Europa bei der EU-Kommission einlangten, werden 70 neue Netze gefördert. Darunter ist auch das RTN COMISEF (Computational Optimization Methods in Statistics, Econometrics, and Finance), an dem neben elf weiteren Gruppen aus sieben Ländern auch ein Team der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt beteiligt ist. Koordiniert wird das Netz durch Prof. Peter Winker (Universität Giessen, Deutschland); von der Klagenfurter Universität werden die Professoren Reinhard Neck (Institut für Volkswirtschaftslehre, Sprecher der Klagenfurter Gruppe), Jürgen Pilz und Franz Rendl (Institut für Mathematik) und mehrere ihrer Mitarbeiter/innen beteiligt sein. Gegenstand des Netzes werden Optimierungsverfahren im Bereich von Wirtschaft und Finanzen sein, wobei Kenntnisse aus Volkswirtschaftslehre, quantitativer Betriebswirtschaftslehre, Statistik und Operations Research eingesetzt und erweitert werden sollen. Neu entwickelte Methoden und Ergebnisse sollen auch potenziellen Anwendern aus Wirtschaft und Verwaltung zur Verfügung gestellt werden. Das Netz wird von 2007 bis 2010 tätig sein. Die Universität Klagenfurt ist damit an einem qualitativ hochwertigen internationalen und interdisziplinären Forschungsverbund beteiligt und hat sich in einem hochgradig kompetitiven Prozess erfolgreich bewährt.


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