Das Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung wurde 2007 gegründet und hat zwei thematische Schwerpunkte: Einerseits wird zur Rolle der Medien und anderer Öffentlichkeiten bei der Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse geforscht und in Form von Ausstellungs-analysen und –kritiken die Institution Museum untersucht. Andererseits befasst es sich mit der gesellschaftlichen Funktion der Hochschulen als Forschungs- und Bildungseinrichtungen und mit der Reflexion des Verhältnisses von Wissenschaft und Arbeitswelt. Forschung, Bildung und Medien werden vom Institut in ihrem gesellschaftlichen Kontext betrachtet, um ihre sozialen, politischen und ökonomischen Wechselbeziehungen zu untersuchen.
FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE & ARBEITSGRUPPEN
Wissenschaft und Öffentlichkeit (Leitung: Markus Arnold): Untersucht Wissenschaftskulturen als Grundlage der wissenschaftlichen Forschung und Lehre sowie die Formen der öffentlichen Aneignung von Wissenschaft.
Hochschulen in der Wissensgesellschaft (Leitung: Hans Pechar): Untersucht ökonomische, soziale und politische Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung an tertiären Bildungseinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.
Hochschule und Arbeitswelt (Leitung: Silvia Hellmer): Befasst sich mit der Reflexion des Verhältnisses von Wissenschaft und Arbeitswelt bzw. Wissenschaft als Arbeitswelt.
Museologie (eXponat): Versteht sich als Forum für eine diskursive Auseinandersetzung mit Museen, Ausstellungen und Themenfeldern der visuellen Kultur.
Studium Integrale: Setzt sich mit Fragen über der Rolle von Wissenschaft in gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen auseinander.
STANDORT
IFF - Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung - Standort Wien
Schottenfeldgasse 29, 1070 WIEN - Anfahrtsplan